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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 11.05.2006
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Uni Ulm informiert: Asset-Liability-Management in der privaten Krankenversicherung

Vortrag bei der Jahrestagung 2006 des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft, Forum für junge Wissenschaftler in Berlin

Während Asset-Liability-Management (ALM) bei den meisten Lebensversicherern mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil des Risikomanagements geworden ist, trifft dies für die private Krankenversicherung nicht zu. Obwohl auch die privaten Krankenversicherer nicht zu vernachlässigenden Risiken ausgesetzt sind, findet man in Fachkreisen sogar Zweifel an der Notwendigkeit und Aussagekräftigkeit von ALM in der Krankenversicherung. Denn die Überschussbeteiligung ist weitgehend gesetzlich vorgeschrieben und durch das Instrument der Beitragsanpassung ist es grundsätzlich möglich, Rechnungsgrundlagen ausreichend kalkulieren zu können. Daraus lässt sich aber noch nicht notwendigerweise auf eine generell untergeordnete Rolle des ALM in der Krankenversicherung schließen. Vielmehr müssen Zielgrößen und Zielsetzung neu überdacht werden.

Zentrale Fragestellungen sind dabei u.a.

- Wie wirken verschiedene Strategien zum Auf- und Abbau von Reserven (Stille Reserven, Rückstellung für Beitragsrückerstattung) auf den Verlauf und die Höhe von Beitragsanpassungen?

- Wie wirkt sich die wechselseitige Abstimmung von Aktiva und Passiva auf die Risikosituation aus?

- Welchen Einfluss besitzen spartenspezifische Faktoren, wie z.B. der Sicherheitszuschlag oder der auslösende Faktor auf das Risiko?

Vor diesem Hintergrund hat die Universität Ulm ein stochastisches ALM-Modell entwickelt, welches die spartenspezifischen Besonderheiten der Krankenversicherung berücksichtigt und derzeit verfeinert wird. Über das Modell und die Ergebnisse der Analysen berichtete Stefanie Brandt im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft in Berlin (vgl.

Ihre Analysen belegen nachdrücklich, dass ALM auch in der privaten Krankenversicherung ein wertvolles Hilfsmittel zur Unternehmenssteuerung ist. Neben der Reduzierung von Risiko kann insbesondere die Einflussnahme auf Beitragsverläufe bzw. Beitragsanpassungen ein wichtiger Vorteil im Wettbewerb mit anderen Versicherern darstellen.

Für nähere Informationen wenden Sie sich an:

Stefanie Brandt
Sektion Aktuarwissenschaften
Universität Ulm
D-89069 Ulm

phone +49 (0) 731 50-31183
fax +49 (0) 731 50-31188
email stefanie.brandt@uni-ulm.de



Institut für Finanz- und Aktuarwissenscahften
Frau Alexandra Dollmann
Tel.: 0731/50-31230
Fax: 0731/50-31239
E-Mail: a.dollmann@ifa-ulm.de

Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Sektion Aktuarwissenschaften Universität Ulm
Helmholtzstraße 22 / R02
89081 Ulm
Deutschland
http://www.mathematik.uni-ulm.de/saw/

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