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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 29.06.2006
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Uni Ulm informiert: Simultane Optimierung von Managementregeln im Asset-Liability-Management deutscher Lebensversicherer

- Vortrag bei der Jahrestagung 2006 des Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft

In der Vergangenheit, als die Verzinsung am Kapitalmarkt die Garantiezinsen der deutschen Lebensversicherer bei weitem überstiegen, sahen viele Versicherer keine Notwendigkeit für hoch entwickeltes Asset-Liability-Management (ALM). Vor dem Hintergrund der lang anhaltende Niedrigzinsphase und der aktuellen Entwicklungen an den Kapitalmärkten zeigt sich jedoch, dass die derzeitige Überschussbeteiligungspraxis und die Garantieversprechen der Versicherer sehr große Risiken beinhalten. Deswegen ist sachgerechtes ALM wichtiger denn je.

Um die Zufälligkeit z.B. der Kapitalmärkte beim ALM besser berücksichtigen zu können, gehen die Versicherer vermehrt dazu über, stochastische Modelle zu verwenden. Dadurch ist es nicht mehr möglich, Unternehmensentscheidungen wie z.B. die Deklaration der Überschüsse im Laufe der Projektion

Hauptergebnis der Analysen ist, dass Managementregeln die Ergebnisse der Modellierung essenziell beeinflussen, wobei die Art der verwendeten Managementregeln eine große Rolle spielt. Damit ist eine sorgfältigen Festlegung und Analyse dieser Regeln im Rahmen des ALM extrem wichtig.

Über das Modell und die Analysen berichtete Oliver Horn im Rahmen eines Vortrags bei der Jahrestagung 2006 des Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft. ALM bei Lebensversicherungsunternehmen ist einer der zentralen Forschungsbereiche der Universität Ulm

Für nähere Informationen wenden Sie sich an:

Oliver Horn

Abteilung Unternehmensplanung
Universität Ulm

D-89069 Ulm

Phone +49 (731) 50-23557
Fax +49 (731) 50-23585
Email oliver.horn@uni-ulm.de

http://www.ifa-ulm.de/indexframe.html?/downloads/Simultane_Optimierung.pdf)„händisch" an die (sich stochastisch entwickelnde) Situation des Unternehmens anzupassen. Stattdessen werden „Managementregeln" benötigt, welche die Entwicklung des Versicherers pfadabhängig steuern.www.mathematik.uni-ulm.de/saw) hat ein ALM-Modell für einen typischen deutschen Lebensversicherer vorgestellt, welches es ermöglicht, die Auswirkungen von Managementregeln zu analysieren. Es werden einige exemplarische Managementregeln erläutert und ihre Wirkungsweise auf das Modell untersucht. Dabei stehen folgenden Fragen im Mittelpunkt: Wie stark ist der Einfluss von Managementregeln auf die Ergebnisse des ALM-Modells? Wie ausschlaggebend ist die Berücksichtigung von Wechselwirkungen zwischen Aktiva und Passiva (simultanes ALM) bei der Anwendung von Managementregeln? Was sind die wichtigsten Probleme und Schwierigkeiten bei der Anwendung von Managementregeln?http://www.mathematik.uni-ulm.de/saw/forschung/forschungsthemen.htm), welche in diesem Bereich zu den international führenden Universitäten gehört.



Institut für Finanz- und Aktuarwissenscahften
Frau Alexandra Dollmann
Tel.: 0731/50-31230
Fax: 0731/50-31239
E-Mail: a.dollmann@ifa-ulm.de

Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Sektion Aktuarwissenschaften Universität Ulm
Helmholtzstraße 22 / R02
89081 Ulm
Deutschland
http://www.mathematik.uni-ulm.de/saw/

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