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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 20.11.2006
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Versicherte begrüßen Speicherung von Notfalldaten und Arzneimit-telangaben mit der elektronischen Gesundheitskarte

Die Möglichkeit, verordnete Arzneimittel und Notfalldaten wie beispiels-weise Informationen über Allergien und Unverträglichkeiten künftig mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zu speichern, überzeugt Versi-cherte offenbar fast ausnahmslos. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des BKK Bundesverbandes unter 2829 Personen ab 16 Jahren bezeichnen weit über 90 Prozent der gesetzlich und der privat Versicher-ten diese Angaben als „sehr wichtig“ bzw. „wichtig“. Deutlich unter sieben Prozent äußern sich kritisch und meinen, diese Notfalldaten und Angaben zu verordneten Arzneimitteln sind „unwichtig“. Besonders überzeugt von den Notfalldaten zeigen sich BKK Versicherte. Kein einziger hält diese Option laut Umfrage für „unwichtig“.

Mit Hilfe der Notfalldaten soll die Behandlung durch Rettungsärzte am Un-fallort sicherer werden. Durch die Auflistung der verordneten Arzneimittel kann verhindert werden, dass sich Medikamente in ihrer Wirkung stören, aufheben oder sogar negativ beeinflussen. Notfalldaten und die Liste der verordneten Arzneimittel sind als freiwillige Anwendungen der eGK vorge-sehen. Das heißt: Technisch müssen sie durch die Karte zur Verfügung stehen. Der Versicherte entscheidet jedoch selbst darüber, ob er die An-wendungen nutzt oder nicht.

Jeder Zweite sagt Ja zur eGK

Die Einführung der eGK begrüßt etwa jeder zweite Versicherte, der im Vorfeld der BKK-Umfrage bereits mit dem Thema in Berührung gekommen ist. So sehen 56 Prozent der gesetzlich wie privat Versicherten positive Effekte durch die eGK. Rund ein Drittel der Befragten, die von der eGK gehört haben, hat allerdings noch keine feste Meinung zur Einführung der eGK. Die Ablehnerquote liegt nur im Zehntelsegment. Ein fast deckungs-gleiches Bild liefern informierte BKK Versicherte: 56 Prozent äußern sich positiv, 14 Prozent sehen Probleme und 30 Prozent sind noch unent-schlossen.

Betriebskrankenkassen informieren gut

Rund 63 Prozent der Befragten haben im Vorfeld der Umfrage bereits et-was über die Einführung der eGK gehört. Während hierbei 38 Prozent der gesetzlich Versicherten angeben, Informationen zur eGK durch ihre Kran-kenkasse erhalten zu haben, sind es unter den privat Versicherten ledig-lich 14 Prozent. Versicherte der Betriebskrankenkassen stellen ihren Kas-sen ein besonders gutes Zeugnis aus: 46 Prozent sagen, sie sind von ih-rer BKK zum Thema eGK schon aktuell informiert worden.



Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Frau Ann Hörath
Tel.: 030/22312-123
Fax: 030/2231219
E-Mail: presse@bkk-bv.de

BKK Bundesverband
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
Deutschland
www.bkk.de

Seit über 200 Jahren versorgen und versichern Betriebskrankenkassen Mitarbeiter von Unternehmen und Betrieben – vom Pförtner und der Verkäuferin über den Fließbandar-beiter und kaufmännischen Angestellten bis zur Leitungs- und Vorstandsebene. Seit der Einführung des freien Kassenwahlrechts haben sich immer mehr Menschen für die BKK entschieden. Über 14 Millionen Menschen werden heute von einer Betriebskrankenkasse versorgt.

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