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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 29.08.2011
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Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Parlament der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover tagt/ Professor Sommer: Reha-Budget an demografische Entwicklung anpassen!

Arbeitnehmer bleiben immer länger im Berufsleben. Dadurch steigt auch die Nachfrage nach Rehabilitationen stetig an. „Deshalb müssen sich die gesetzlich vorgegebenen Ausgaben dafür künftig an der demografischen Entwicklung ausrichten und zudem den späteren Renteneintritt mit 67 flankieren“, forderte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Professor Michael Sommer, am Freitag auf der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover in Bad Pyrmont. Die Entwicklung der Bruttolöhne dürfe nicht länger maßgebend sein für den Deckel des Reha-Topfs. Die Veranstaltung des obersten Selbstverwaltungsorgans stand unter Federführung seines Vorsitzenden Uwe Himmelstoß als Vertreter der Versicherten.

In den vergangenen zehn Jahren sind die Anträge für Rehabilitationen bundesweit um etwa 40 Prozent gestiegen. Das dafür vorgegebene Budget wurde im selben Zeitraum aber nur um 30 Prozent angehoben, erklärte Professor Sommer. Allein im Haushalt der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover stehen in diesem Jahr mehr als 234 Millionen Euro für die medizinische und berufliche Rehabilitationen bereit. Auch wenn der Rentenversicherer diesen Betrag bis Jahresende voraussichtlich einhalten werde, müsse der Deckel aufgrund der immer älter werdenden Arbeitnehmer angepasst werden, forderte er.

Das durchschnittliche Renteneintrittsalter stieg allein im vergangenen Jahr bei Männern von 63,5 auf 63,8 und bei Frauen von 62,9 auf 63,3 Jahre an. „Das sind die höchsten Werte seit Bestehen der gesamtdeutschen Statistik“, so der Vorstandsvorsitzende. Die Rente mit 67 werde dazu führen, dass noch mehr ältere Arbeitnehmer im Berufsleben bleiben. Besonders im Alter von 45 bis 65 Jahren nehmen chronische Erkrankungen zu, sodass aufgrund der demografischen Entwicklung bis mindestens 2017 noch mehr Versicherte eine Rehabilitation benötigten.

„Wenn die Rehabilitation älterer Versicherter nachhaltig sein soll, muss sie sich eng an den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes orientieren,“ sagte Professor Sommer. Dazu seien berufsbezogene Rehabilitationen notwendig, wie sie der niedersächsische Rentenversicherer bereits seinen Versicherten anbietet. Um den steigenden Bedarf abzudecken, müsse das Reha-Budget im Zeitraum von 2013 bis 2020 jährlich um einen Wert aufgestockt werden, der deutlich über dem erwarteten Anstieg der Bruttolöhne liegen dürfte, so Professor Sommer.

Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hat in den vergangenen Jahren ihre Kliniken modernisiert und mit neuen Strukturen zukunftsfest gemacht. Zeitgleich richtete das Haus seinen Auskunfts- und Beratungsdienst neu aus. „Mit sieben Regionalzentren, neun Beratungspunkten und derzeit 36 Standorten für Sprechtage bieten wir unseren landesweit umfassenden Service allen Kunden so nah wie möglich an“, sagte der Geschäftsführer Professor Dr. Ralf Kreikebohm. „Als Helfer in der Nachbarschaft ergänzen zudem die Versichertenältesten unser enges Beratungsnetz.“ Darüber hinaus bieten Versichertenberater und Versichertenälteste weiterer Rentenversicherer, Versicherungsämter sowie zahlreiche Stadt- und Gemeindeverwaltungen Anlaufstellen für Rentenangelegenheiten.

Für die Mitglieder der Vertreterversammlung war es das letzte Treffen in ihrer bisherigen Zusammensetzung: Statt 60 werden künftig nur noch 30 ehrenamtliche Delegierte das oberste Selbstverwaltungsgremium der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover bilden, die – jeweils zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gewählt – regelmäßig über den zweitgrößten öffentlichen Haushalt in Niedersachsen entscheiden. Zu den verabschiedeten Delegierten gehört auch der Vorsitzende Uwe Himmelstoß.



Herr Wolf-Dieter Burde
Pressesprecher
Tel.: 0511 829-2634
Fax: 0511 829-2635
E-Mail: wolf-dieter.burde@drv-bsh.de

Deutsche Rentenversicherung
Braunschweig-Hannover
Lange Weihe 2
30880 Laatzen
www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de

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