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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 09.07.2007
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Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Parlament der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover tagt in Bad Pyrmont Professor Michael Sommer: Zwölf Prozent mehr Reha-Anträge

Ihre Gesundheit und damit der Erhalt ihrer Arbeitskraft bekommt bei den Arbeitnehmern immer mehr Gewicht: Rehabilitationen werden wieder stärker nachgefragt. Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover verzeichnete im ersten Halbjahr 2007 rund 26.000 Anträge für medizinische Rehabilitationen. „Das sind ganze zwölf Prozent mehr als zur vergleichbaren Zeit im vergangenen Jahr“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Professor Michael Sommer, während der Vertreterversammlung am Freitag. Die Veranstaltung in Bad Pyrmont stand unter der Federführung des Vorsitzenden der Vertreterversammlung, Wolfgang Schulz.

Mit dem Anstieg um rund 3.000 Anträge allein im ersten Halbjahr liegt der größte Rentenversicherer in Norddeutschland auch im Bundestrend: Bundesweit kletterte die Zahl der Anträge für medizinische Rehabilitationen um durchschnittlich elf Prozent. Höhere Antragszahlen, erklärte Professor Sommer, seien in den vergangenen Jahren immer auch dann verzeichnet worden, wenn die wirtschaftliche Konjunktur in Deutschland im Aufwärtstrend gelegen habe. Und die Voraussagen der Bundesregierung stimmten positiv: Sollten sich ihre Annahmen zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland bis 2010 bewahrheiten, dann könnten die finanziellen Rücklagen der Deutschen Rentenversicherung bis dahin und bei unverändertem Beitragssatz von 19,9 Prozent auf einen Wert von deutlich über einer Monatsausgabe anwachsen. „Dies wäre dann eine Größe, wie sie seit zehn Jahren nicht mehr erreicht worden ist“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Die finanzielle Situation in der gesetzlichen Rentenversicherung habe sich im vergangenen Jahr positiver entwickelt als zunächst angenommen, so Professor Sommer. Durch das Vorziehen der Beitragsfälligkeit sei in der Rentenversicherung ein Überschuss von rund 7,5 Milliarden Euro entstanden. Damit konnten die Finanzreserven auf 0,6 Monatsausgaben aufgefüllt werden – die gesetzlich vorgesehene Mindestgröße liegt bei 0,2 Monatsausgaben. Finanzexperten gingen nun davon aus, dass die Rentenversicherung in diesem Jahr zumindest einen ausgeglichenen Haushalt, aller Voraussicht nach sogar einen leichten Überschuss von 300 Millionen Euro erzielen werde. Damit werde die Nachhaltigkeitsrücklage am Jahresende 2007 leicht ansteigen und bei rund 0,67 Monatsausgaben liegen, erklärte Professor Sommer.

Der Haushalt der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover liegt auch weiterhin auf Sparkurs: Bis 2010 sollen in der Rentenversicherung insgesamt 382 Millionen Euro, also zehn Prozent der Verwaltungs- und Verfahrenskosten eingespart werden. Das entspricht beim größten norddeutschen Rentenversicherer einer Senkung um 18 Millionen Euro. Für jeden regionalen Rentenversicherer wurde deshalb ein individuell berechneter Höchstbetrag festgelegt, an der die jeweiligen Sparbemühungen gemessen werden können. Nachdem die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover diese Orientierungsgröße bereits im vergangenen Jahr unterschritten habe, sei eine solche Entwicklung auch für dieses Jahr zu erwarten.

Um Kosten zu senken, setze der Regionalträger bei den Kliniken schon seit längerer Zeit auf Kooperationen mit anderen Reha-Kliniken. „Auf einem sehr guten Weg befinden wir uns im Harz“, so der Vorstandsvorsitzende. Die jetzt vorgesehenen 280 Betten des neuen Rehazentrums Oberharz seien letztlich das Ergebnis einer trägerübergreifenden Kooperation. Als erster Träger in der Rentenversicherung sei das Haus bereits vor Jahren in Bad Pyrmont Klinikkooperationen eingegangen. „Besonders das Zusammengehen der beiden Kliniken Friedrichshöhe und Brunswiek mit der Weserklinik zum modernen Rehazentrum Bad Pyrmont hat in der Rentenversicherung Meilensteine gesetzt“, lobte der Vorsitzende der Vertreterversammlung, Wolfgang Schulz. Sogar der Bundesrechnungshof habe diese Klinikkooperation hochschätzend angemerkt. In vielen Projekten habe sich das Haus eine etablierte Position erarbeitet, so auch bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Nach Fusion und Organisationsreform genießt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover besonders unter den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung einen ausgezeichneten Ruf“, sagte Schulz.

Um die Kliniken der Rentenversicherung dauerhaft gut auszulasten, entstehen derzeit bundesweit fünf regionale Verbünde in der Form von Arbeitsgemeinschaften. So sollen sich Rehabilitationen künftig noch wirtschaftlicher rechnen. „Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hat mit ihren Klinikmodernisierungen in der letzten Zeit und dem Klinikneubau im Harz gute Voraussetzungen geschaffen, um auch in Zukunft im Wettbewerb mit anderen Anbietern bestehen zu können“, lobte Professor Sommer.

Die Vertreterversammlung ist das oberste Selbstverwaltungsgremium der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Die ehrenamtlichen Delegierten werden jeweils zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gewählt und entscheiden regelmäßig über den zweitgrößten öffentlichen Haushalt in Niedersachsen.



Herr Wolf-Dieter Burde
Tel.: 0511 829-2634
Fax: 0511 829-2635
E-Mail: wolf-dieter.burde@drv-bsh.de

Deutsche Rentenversicherung
Braunschweig-Hannover
Lange Weihe 2
30880 Laatzen
www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de

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