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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 10.02.2011
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Visa Europe führt neue Initiative für EMV-konforme Händler ein

- Vereinfachte Einhaltung der PCI DSS-Richtlinien - Initiative fördert flächendeckende EMV-Migration in Deutschland

Visa Europe startet Ende April eine neue Initiative für EMV-konforme Händler. Das „Technology Innovations Programme“ wird ihnen unter anderem die Einhaltung der PCI DSS-Richtlinien erleichtern. Für alle anderen, bisher noch nicht EMV-konformen Händler, stellt das Programm einen wichtigen Anreiz dar, schon bald auf die Chip-und-PIN-Technologie umzurüsten.

Das „Technology Innovations Programme“ wird am 30. April dieses Jahres eingeführt. Teilnehmende Händler gelten automatisch als vollständig kompatibel – sofern sie auch die Punkte 1 und 2 des „Payment Card Industry’s Prioritised Approach“ der PCI DSS Richtlinien eingehalten haben. Alle Händler, die zusätzlich auch die Punkte 3 und 4 erfüllen, werden im Fall eines Datenabgriffs sogar von jeglicher Verantwortung entbunden.

Im Rahmen des „Technology Innovations Programmes“ werden auch die vielen Erfolge sichtbar, die das europäische Bezahlsystem dank EMV-Chip in der Vergangenheit verzeichnen konnte. Händler, die bereits jetzt in EMV-Chip-basierte Zahlungstechnologien am Point-of-Sale (POS) investieren, erhalten durch die Initiative einen spürbaren Nutzen. Der Betrug, gemessen am Umsatz, liegt in Europa derzeit bei 0,049 Cent pro 100 Euro (Stand: September 2010) – im Vergleich zu 0,057 Cent im Vorjahr stellt dies einen Rückgang von 14 Prozent dar.

Das „Technology Innovations Programme“ kann von jedem Händler in Anspruch genommen werden, vorausgesetzt, er gilt bereits als PCI DSS-konform oder hat zumindest erste Schritte zur Einhaltung unternommen. Zudem darf der Händler in letzter Zeit an keinem Regelverstoß in Verbindung mit Karteninhaberdaten beteiligt gewesen sein.

Stanley Skoglund, Senior Vice President Payment System Security bei Visa Europe, sagt: „Der EMV-Chip hat sich als bewährte Technologie zur Betrugsbekämpfung und Förderung von Innovationen im Zahlungsverkehr erwiesen. Visa weiß die Investition vieler Händler in ganz Europa zu schätzen, die sie für die Migration zur EMV-Akzeptanz am Point of Sale getätigt haben. Mit dem neuen „Technology Innovations Programme“ können Händler die PCI DSS-Anforderungen erfüllen und ihre Kosten für Sicherheitsmaßnahmen senken.“

„Darüber hinaus steht das Programm für unsere Bemühungen, die EMV-Migration in Europa flächendeckend voranzutreiben. Diese Technologie ist die beste Plattform, um Betrug zu bekämpfen, SEPA-konforme Produkte und Technologien einzuführen und Innovationen wie kontaktlose und mobile Bezahlverfahren voranzutreiben.“

Händler können sich für das „Technology Innovations Programme“ ab dem 30. April 2011 anmelden. Diejenigen, die sich gegen die Teilnahme entscheiden, sollten die Verfügbarkeit aller zahlungsrelevanten Daten in ihren Systemen durch den Einsatz ergänzender Technologien wie Datenverschlüsselung und/oder Tokenisierung begrenzen.

Weitere Informationen

Das „Technology Innovations Programme“ unterliegt festen Kriterien und kann durch bestimmte Umstände entkräftet werden, z. B.

  • im Fall einer Vorratsspeicherung von vertraulichen Authentifizierungsdaten
  • bei uneinsehbaren Änderungen im Datenverarbeitungsbetrieb oder -regelwerk nach abgeschlossener Validierung
  • bei erheblichen, im Rahmen einer forensischen Untersuchung erkannten Anzeichen von Nichteinhaltung – inklusive, aber nicht darauf beschränkt – unzureichender Stichprobenergebnisse im Rahmen der Compliancebewertung

Weitere Informationen finden Sie unter der PCI DSS Website: https://www.pcisecuritystandards.org/documents/Prioritized_Approach_PCI_DSS_1_2.pdf




Frau Eva Switala

Tel.: +49 69 7506-1582
Fax:
E-Mail: Presse.visa@cohnwolfe.com


Herr Matthias Adel

Tel.: +49 69 7506-1299
Fax:
E-Mail: Presse.visa@cohnwolfe.com

Visa Europe Services Inc
Schillerstr. 19
60313 Frankfurt/M.
www.visa.de

Über Visa Europe

In Europa sind über 419 Millionen Visa Debit-, Kredit- und Firmenkarten im Umlauf. Der Umsatz mit diesen Karten im Handel und bei Bargeldabhebungen belief sich im vergangenen Jahr (Stichtag 30. September 2010) auf über 1,5 Billionen Euro. 12,5 Prozent der Verbraucherausgaben im europäischen Handel werden mit einer Visa Karte getätigt – mehr als 70 Prozent mit Visa Debitkarten.

Visa Europe wurde im Juli 2004 als Mitgliedsorganisation gegründet und ist vollständig im Besitz und unter Kontrolle ihrer 4.000 europäischen Mitgliedsbanken. Seit Oktober 2007 ist Visa Europe mit einer exklusiven, unwiderruflichen und unbefristeten Lizenz von dem neuen weltweiten Unternehmen Visa Inc. vollständig unabhängig.

Als durch und durch europäische Organisation kann Visa Europe schnell auf lokale Gegebenheiten und besondere Bedürfnisse der europäischen Mitgliedsbanken und deren Kunden – Handel und Verbraucher – reagieren und das Ziel der Europäischen Kommission verwirklichen, einen echten europäischen Binnenmarkt für Zahlungsverkehr zu schaffen.

Visa genießt weltweit eine unübertroffene Akzeptanz. Außerdem ist Visa/Plus eines der weltweit größten Netzwerke von Geldausgabeautomaten und garantiert in mehr als 200 Ländern Zugang zu Bargeld in lokalen Währungen.

Weitere Informationen unter www.visa.de

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