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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 01.07.2010
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Vorsorge: Neue Prognosequalität dank innovativer Modellrechnungen

Simulationen von MLP ermöglichen erstmals eine Aussage über Renditewahrscheinlichkeiten von Vorsorgeprodukten – und liefern damit eine höchst mögliche Transparenz.

Produkte zur Altersvorsorge werden immer komplexer – vorbei die Zeiten, in denen es nur fondsgebundene Versicherungen und Policen mit Garantieverzinsung gab. Inzwischen existiert eine Vielzahl von Produkten mit unterschiedlichen Garantiekonzepten – die allerdings für den Kunden schwer miteinander vergleichbar sind.

Anfang 2000 kamen die ersten so genannten Hybridprodukte auf den Markt, die Garantien einer klassischen Lebens- oder Rentenversicherung mit fondsgebundenen Elementen verbanden. Binnen weniger Jahre entwickelten die Versicherer diesen Ansatz weiter und schufen eine Vielzahl innovativer Garantiekonzepte, darunter Höchststandsfonds oder dynamische Hybridprodukte.

Was bislang fehlt, sind aussagekräftige Beurteilungs- und Vergleichkriterien für die unterschiedlichen Ansätze. Deshalb werden bei der Produktauswahl in vielen Beratungen im Markt nach wie vor die hochgerechneten Ablaufleistungen miteinander verglichen. „Diese Methode sagt aber nichts über die Renditewahrscheinlichkeit und die mit der Anlage verbundenen Risiken aus“, sagt Miriam Michelsen, Leiterin Vorsorge beim unabhängigen Finanz- und Vermögensberater MLP.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (ifa) hat MLP jetzt erstmals einen Ansatz entwickelt, der das konkrete Chance-Risiko-Profil für Vorsorgeprodukte darstellt: Eine Software berechnet für 10.000 mögliche Kapitalmarktszenarien die unterschiedlichen Ablaufleistungen. Daraus lässt sich ermitteln, wie realistisch bestimmte Auszahlungsbeträge sind und welcher Schwankungsbreite die Produkte unterliegen.

Ein Beispiel: Eine klassische Modellrechnung für ein fondsgebundenes Produkt mit Höchststandsfonds unterstellt eine Rendite von 9 Prozent, was zu einer Ablaufleistung von 350.000 Euro führt (Abb. 1 links). Mit Hilfe der Simulationen lässt sich jetzt auch die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Szenarios betrachten (vgl. Abb. 1 rechts): In lediglich 5 Prozent aller Fälle beträgt die Ablaufleistung 350.000 Euro oder mehr; im Durchschnitt liegt sie zwischen 100.000 und 200.000 Euro. Der Mittelwert der Prognose liegt bei rund 170.000 Euro. Im schlechtesten Fall, der mit eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 10.000 eintrifft, beträgt die Ablaufleistung rund 80.000 Euro.

Auf Basis dieser Renditeverteilungen lässt sich das Chance-Risiko-Profil verschiedener Altersvorsorge-Produkte miteinander vergleichen (Abb. 2). Dabei lassen sich die Konzepte in fünf Kategorien einteilen: konservativ, sicherheitsorientiert, ertragsorientiert, wachstumsorientiert und risikoorientiert. „Mit dem neuen Ansatz erreichen wir eine im Markt bislang nicht gekannte Transparenz über Chancen und Risiken von Vorsorgeprodukten“, sagt Michelsen. Zudem kann mit dieser Methode die Wirksamkeit der verschiedenen Garantien, die so genannte Garantieeffizienz, analysiert werden.

Annahmen: Laufzeit 32 Jahre, mtl. Beitrag 200 EUR, Kosten berücksichtigt.



Herr Frank Heinemann
Tel.: +49 (0) 6222 308 3513
Fax: +49 (0) 6222 308 1131
E-Mail: frank.heinemann@mlp.de

MLP AG
Alte Heerstr. 40
69168 Wiesloch
http://www.mlp.de





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