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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 15.08.2011
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W&W liegt mit Halbjahresergebnis über Plan

Solide Entwicklung in unsicherem Umfeld – Plus im Neugeschäft

Der Vorsorge-Spezialist Wüstenrot & Württembergische (W&W) weist im ersten Halbjahr 2011 ein Ergebnis über Plan aus. Das Neugeschäft wurde im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum über fast alle Sparten gesteigert. Die Folgen der anhaltenden Schuldenkrise in den sogenannten PIIGS-Staaten konnte die Stuttgarter Finanzdienstleistungsgruppe bislang vergleichsweise gut verkraften. Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Unsicherheiten an den Märkten hat sich die vorsichtige Grundhaltung der W&W-Gruppe bestätigt. Das Zukunftsprogramm „W&W 2012“ bleibt auf Kurs.

Im ersten Halbjahr 2011 erzielte die W&W-Gruppe einen Überschuss von 105,3 Millionen Euro nach 100,9 Millionen Euro im Vorjahr. Der Vorsorge-Spezialist liegt damit über dem anteilsmäßigen Geschäftsjahresplan von 90 Millionen Euro und erwartet, das geplante Konzernjahresergebnis von 180 Millionen Euro mindestens erreichen zu können. Die Erwartung beruht dabei – wie die ursprüngliche Planung – auf der Annahme, dass sich die Finanzmarkt- und Schuldenkrise nicht erheblich verschärft und keine weiteren unvorhergesehenen Sonderbelastungen eintreten.

Aufwärtstrend im Neugeschäft hält an

Wüstenrot hat im ersten Halbjahr das Brutto-Bausparneugeschäft um 29 Prozent von 5,8 Milliarden Euro auf 7,5 Milliarden Euro gesteigert. Branchenweit wuchs das Neugeschäft brutto um 13,5 Prozent. Das eingelöste Neugeschäft stieg auf 5,7 Milliarden Euro nach 4,2 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Diese deutliche Steigerung ist zum einen auf organisches Wachstum zurückzuführen, aber auch auf die erfolgreiche Integration der ehemaligen Allianz Dresdner Bauspar AG (ADB) und auf die dadurch hinzugewonnenen Vertriebswege. Das Kreditneugeschäft erreichte im gesamten W&W-Konzern rund 3,1 Milliarden Euro nach gut 2,6 Milliarden im Jahr zuvor.

Die gebuchten Bruttobeiträge bei den Personenversicherungen betrugen insgesamt im Konzern 1,2 Milliarden Euro nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. So gingen bei der W&W-Gruppe erwartungsgemäß insbesondere die Einmalbeiträge zurück, was insgesamt den tendenziell negativen Markttrend widerspiegelt, sich aber auch mit der vorsichtigen Zeichnungspolitik des Unternehmens erklärt. In der Schaden- und Unfallversicherung erzielten die verdienten Beiträge einen Zuwachs um 22,6 Millionen Euro auf 554,2 Millionen Euro, getrieben vor allem von einem starken Kraftfahrtgeschäft.

Mit dem Zukunftsprogramm „W&W 2012“ auf Kurs

Nach einem zum Jahreswechsel durchgeführten Investitions-Review fokussiert sich die W&W-Gruppe im Rahmen ihres 2010 gestarteten Zukunftsprogramms „W&W 2012“ auf die wesentlichen Kernmaßnahmen, um ein dauerhaftes und werthaltiges Wachstum zu erreichen, das dem Konzern ab 2012 ein nachhaltiges Konzernergebnis von 250 Millionen Euro nach Steuern ermöglichen soll. Im Halbjahresergebnis zeigen sich die ersten quantifizierbaren Erfolge: Trotz einer Abschreibung in Höhe von 87,5 Millionen Euro auf griechische Staatsanleihen konnte das zeitanteilige Ergebnisziel von 90 Millionen Euro mit 105,3 Millionen Euro deutlich übertroffen werden.

Solide Finanzlage dank eines umsichtigen Risiko-Managements

Die W&W-Gruppe hat sich in den letzten Jahren sukzessive von Randbeteiligungen getrennt, die nicht zum Geschäftsmodell gehören, sich auf die Kernmärkte Deutschland und Tschechien konzentriert und auf solide Produkte zur privaten finanziellen Vorsorge gesetzt. Diese Strategie in Kombination mit einem überdurchschnittlichen Risikomanagement und Risikocontrolling hat dazu beigetragen, dass der Konzern von den Auswirkungen der Finanzkrise vergleichsweise gering betroffen war. Auch die Folgen der anhaltenden Verschuldungskrise der sogenannten PIIGS-Staaten konnten bislang vergleichsweise gut bewältigt werden. Die Exposures wurden schrittweise reduziert und stehen unter kontinuierlicher Beobachtung. Das Gesamt-Engagement der W&W in den genannten Staaten entspricht weniger als 2 Prozent der Bilanzsumme des W&W-Konzerns in Höhe von 76 Milliarden Euro.

Dr. Alexander Erdland, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „Die vorgelegten Halbjahresergebnisse geben Anlass, weiter mit Zuversicht nach vorne zu blicken. Sie belegen einmal mehr unseren soliden und geradlinigen Weg, mit dem wir die W&W-Gruppe Schritt für Schritt wieder wettbewerbsfähig gemacht haben. Durch das Setzen realistischer Ziele und deren Erreichung sind wir seit Jahren eine verlässliche Größe im deutschen Finanzdienstleistungssektor. Mit unserem Zukunftsprogramm ‚W&W 2012’ gehen wir diesen Weg konsequent weiter. Die Eckpfeiler bleiben eine gesunde finanzielle Basis, Wettbewerbsfähigkeit bei Kosten, Effizienz und Service sowie unser Anspruch, den Mehrwert des Vorsorge-Spezialisten für unsere Kunden erlebbar zu machen. Die aktuelle Entwicklung an den Märkten beobachten wir mit kühlem Kopf. Ein konsequentes Abbauen der Staats-Schulden ist das Gebot der Stunde. Wir selbst werden weiterhin den Blick auf die Kostendisziplin im Unternehmen haben und diese – wo nötig – auch verstärken.“



Herr Dr. Immo Dehnert
Leiter Kommunikation und Pressesprecher
Tel.: +49 (0)711 - 662-721471
Fax: +49 (0)711 - 662-721334
E-Mail: immo.dehnert@ww-ag.com

Wüstenrot & Württembergische AG
Gutenbergstraße 30
70176 Stuttgart
http://www.ww-ag.de

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innendienst und 6.000 Außendienst-Partnern. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

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