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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 02.04.2007
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Warum die Kapitallebensversicherung oft zur „Steuerfalle“ wird

Halle/Saale. Ab 2005 wird eine neu abgeschlossene Kapital­lebens­versicherung zum Auszahlungszeitpunkt voll besteuert. Dazu werden von der Auszahlungssumme die eingezahlten Beiträge abgezogen und die Differenz unterliegt der Einkommensteuer. Nur wenn der Vertrag mindestens zwölf Jahre läuft und erst nach dem 60. Geburtstag des Versicherungsnehmers fällig wird, wird „gehälftet". Dies bedeutet, dass in diesem Fall nur die Hälfte der Erträge der Besteuerung unterliegt. Vor diesem Hintergrund der grundsätzlichen Steuerpflicht wären eigentlich spätestens auch ab da Aufwendungen für Kapitallebensversicherungen oder „Verluste“ steuerlich abzugsfähig. Denn bereits 1992 war der Gesetzgeber der Aufforderung des Bundes­verfassungsgerichtes gefolgt, Versicherte mit „normalen“ Kapitalanlegern gleichzustellen. Diese können Aufwendungen oder Verluste steuerlich geltend machen.

 

Grundsätzlich definiert Paragraf 20 Nr. 6 Einkommensteuergesetz bei Kapital­lebensversicherungen die Basis für die Steuerermittlung als „Unterschiedsbetrag zwischen Versicherungsleistung und der Summe, der auf sie entrichteten Beiträge“. Sofern dieser Unterschiedsbetrag bei sonstigen Kapitalanlagen negativ ist, führt dies zu einer Verrechnung mit anderen positiven Einkünften oder einem gegebenenfalls vortragsfähigen Verlust bei Einkünften aus Kapitalvermögen. Nicht so jedoch bei Kapitallebensversicherungen, die beispielsweise nach wenigen Jahren Laufzeit gekündigt werden. „Der Kapitalanleger zahlt nur dann Steuern auf die Erträge seiner Kapitalanlage, wenn er auch tatsächlich Gewinne erwirtschaftet – der Versicherte nicht“, meint Achmed Grosser von der Internetplattform LV-Doktor. „Genau genommen müssten Versicherte den Unterschiedsbetrag zwischen eingezahlten Beiträgen und Rückkaufswert geltend machen können, denn nur so wäre eine Gleichbehandlung gewährleistet“, meint Grosser. Doch weit gefehlt. Grosser rät daher: „Zumindest Verträge, die nach dem 31.12.2004 abgeschlossen und wieder gekündigt wurden, sofort prüfen lassen!“ Interessierte können dies unter www.lv-doktor.de. Hier erhalten sie auch ein Musterschreiben, mit dem sie noch rechtzeitig beim jeweiligen Finanzamt ihre Ansprüche geltend machen können.

 

Weitere Informationen unter:

www.lv-doktor.de / E-Mail: presse@lv-doktor.de



Herr Michael Oehme
Tel.: 0611.174 59 70
Fax: 0611.174 59 71
E-Mail: info@finanzmarketingberatung.de

FinanzMarketingBeratung
Am Schlosspark 3-5
65203 Wiesbaden

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