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02.07.2010 - dvb-Presseservice

Was der Hausratversicherer alles wissen will: Gerüstaufbau unverzüglich melden

Ob Eigentümer oder Mieter – die Freude über die Auffrischung der Hausfassade ist meistens groß. Doch was die wenigsten wissen: Sobald ein Gerüst ans Haus kommt, hat der Hausratversicherer daran ein besonderes Interesse. Versicherungsnehmer müssen ihm den Aufbau melden.

Mit der Baumaßnahme kann durchaus eine Gefahrerhöhung verbunden sein. Denn Diebe haben es leichter, über ein Gerüst in Häuser oder Wohnungen einzusteigen. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV): „Kommt es zum Einbruchdiebstahl über das Gerüst und hat der Bewohner dessen Aufstellung nicht rechtzeitig gemeldet, kann die Gesellschaft möglicherweise Leistungen kürzen oder sogar komplett streichen.“

Mieter sollten sofort ihren Versicherer verständigen, wenn sie von dem Gerüst erfahren. Hauseigentümer, die selbst in ihrem Eigenheim wohnen, müssen ihre Versicherungsgesellschaft schon bei Planung des Gerüstaufbaus informieren. Zwar entscheidet die Dauer der Baumaßnahme darüber, ob eine Gefahrerhöhung vorliegt. Lilo Blunck: „Aber melden sollten die Versicherungsnehmer den Vorgang dennoch – und vor allem rechtzeitig.“ Der Versicherer wird dann die weiteren Schritte erläutern.



Tel.: 04193-94222
Fax: 04193-94221
E-Mail: info@bundderversicherten.de

Bund der Versicherten e.V. (BdV)
Postfach 1153
24547 Henstedt-Ulzburg
Deutschland
www.bundderversicherten.de



Das Gerüst am Haus kann auch unerwünschte Besucher anlocken. Deshalb müssen Bewohner sich vorsorglich bei ihrem Hausratversicherer melden. Foto: BdV/Dreyling