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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 11.07.2011
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Wer hat 2011 bei Riester die Nase vorne? Neues IVFP-Riester-Rating zeigt: Die Abstände werden immer geringer – trotzdem gibt es noch reichlich Verbesserungsbedarf

Altenstadt/WN, Juli 2011 – Zum dritten Mal in Folge hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) Riester-Versicherungen auf Herz und Nieren getestet. Dabei zeigt sich: die Abstände werden immer geringer, vor allem im vorderen Mittelfeld. Insgesamt 80 Tarife von 65 Anbietern untersuchte das IVFP auf bis zu 85 Kriterien und stellte fest, vieles ist im Vergleich zum Vorjahr besser geworden – dennoch, Luft nach oben ist immer noch reichlich vorhanden.

2011 teilen sich CosmosDirekt, Allianz, R+V, PBV sowie Debeka den ersten Rang in der Kategorie „klassisch“, dicht gefolgt von HDI-Gerling und dem Volkswohl Bund.

Bei den fondsgebundenen Tarifen mit Beitragsgarantie setzte sich in diesem Jahr erneut die Allianz an die Spitze. Auf den zweiten Rang kamen HDI-Gerling und der Volkswohl Bund, vor PBV und Stuttgarter, die beide den dritten Rang belegen.

Welcher Anbieter sticht besonders positiv heraus?

Schon seit längerem steht die Riester-Rente öffentlich in der Kritik: zu hohe Kosten, zu wenig Transparenz. Aber ist das tatsächlich so? Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat die Riester-Versicherungen detailliert unter die Lupe genommen und eine Reihe an interessanten Erkenntnissen gewonnen. „Kommt man nicht umhin, seinen Riester-Vertrag kündigen zu müssen, führt der Großteil der Anbieter, etwa 80 Prozent, sehr transparent auf wie hoch die anfallenden Kündigungskosten hierfür sind“, so Michael Hauer, Geschäftsführer des IVFP.

Etwa 60 Prozent aller Versicherer geben ihren Kunden, die ihren Vertrag eine Zeit lang vom Beitrag freistellen lassen, bei Wiederaufnahme dieselben Rechnungsgrundlagen wie zuvor. „Leider immer noch zu wenig“, merkt Hauer an. „Unserer Meinung nach sollten das alle Versicherer bieten. Zumal man den Verbrauchern dringend raten muss, anstatt einen Vertrag zu kündigen, diesen besser ruhen zu lassen.“

Wenig erfreulich ist zudem, dass die Kosten bei Zuzahlungen in den Riester-Vertrag lediglich bei der Hälfte der Anbieter gut nachvollziehbar sind.

Deutlich verbessert haben sich die Fristen zu Kündigungen und Beitragsfreistellungen. Diese sind innerhalb des vergangenen Jahres bei weitem verbraucherfreundlicher geworden.

Angaben zu Abschluss- und Vertriebskosten sind bei rund einem Viertel der Tarife klar in Euro ausgewiesen. Bei rund 20 Prozent sogar auf den Monat runter gebrochen.

Rund ein Viertel der Anbieter sind es wiederum, erfreulicherweise, die transparent aufzeigen, welche Kapitalanlagemodelle hinter ihren fondsgebundenen Tarifen stecken. So stellen diese Versicherer umfassend aufbereitete und gut verständliche Informationen zur Verfügung. Gelegentlich auch in Form eines Videos, wie dies bei Condor der Fall ist. Auch Finanzlaien können auf diese Weise nachvollziehen, was sich hinter einem dynamisch-hybriden Kapitalanlagemodell verbirgt.

Alles in allem überzeugen im Teilbereich Transparenz und Service vor allem Allianz, R+V, HUK-Coburg und Versicherungskammer Bayern mit ihren klassischen Tarifen. Im fondsgebundenen Bereich liegt ebenfalls die Allianz zusammen mit dem Volkswohl Bund, der Provinzial Nordwest und der Württembergischen vorne.

Besonderheit bei Riester 2011: Die Kategorie „Comfort“

Erstmals hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung eine weitere Kategorie in seinem Riester-Rating gebildet: die Kategorie „Comfort“. Hierbei handelt es sich um fondsgebundene Riester-Versicherungen, hinter denen sich ein oder mehrere Anlagekonzepte verbergen. Comfort-Tarife eignen sich vor allem für diejenigen, die zwar eine fondsgebundene Versicherung möchten gleichzeitig aber über geringe Erfahrung auf dem Finanzmarkt verfügen bzw. sich nach Vertragsabschluss (bis zur Rente) nicht mehr um ihren Vertrag kümmern möchten (Fondsauswahl, Shift/Switch der Anlagen etc). Beim Comfort-Tarif übernimmt der Versicherer das komplette Management der Kapitalanlage.

In der Kategorie „Comfort“ überzeugen vor allem Zurich Dt. Herold, PBV und Swiss Life.



Pressekontakt:
Frau Tanja Dihn
Tel.: 09602 / 944 928 0
Fax: 09602 / 944 928 10
E-Mail: presse@vorsorge-finanzplanung.de

Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH
Auf der Haide 1
92665 Altenstadt an der Waldnaab
www.vorsorge-finanzplanung.de

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung ist eine unabhängige, inhabergeführte Gesellschaft, die sich auf private und betriebliche Altersvorsorge spezialisiert hat. Im Jahr 2001 gegründet und mit Hauptsitz in Altenstadt/WN steht es unter der fachlichen Leitung von
Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Das Kerngeschäft des Instituts beruht auf der Erstellung von Gutachten und der Zertifizierung von Produkten und Beratungsprozessen im Bereich der Vorsorge, der fachlichen Strategieberatung für Finanzdienstleister sowie der Entwicklung und Implementierung von Altersvorsorge-Beratungssoftware. Zudem bietet das Institut über seine eigene Akademie ein umfangreiches Spektrum an Fachseminaren an. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen wie AachenMünchener, Allianz, AXA, Canada Life, Commerzbank, Concordia, Fidelity, HDI-Gerling, LBS, Postbank, Sparkassen Finanzgruppe, Standard Life, Union Investment, Versicherungskammer Bayern, Zurich Deutscher Herold u.v.a.




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