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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 27.08.2009
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Wird die Bank von heute bald überflüssig?

Zukunftswerkstatt Kreditinstitute 2009 mit herausragenden Ergebnissen – Online Bank für den Mittelstand - Zukunftsradar

Mit überragenden Resultaten ist die diesjährige „Zukunftswerkstatt Kreditinstitute‘gerade zu Ende gegangen. High Potentials aus den Mitgliedsunternehmen des von der Hamburger Alternus Gesellschaft veranstalteten Zukunftsforums entwickelten mit Branchenexperten wegweisende Prozesse für die deutsche Bankenbranche.

In dieser Dialogveranstaltung der Hamburger Unternehmensberatung Alternus erarbeiten die Teilnehmer von drei Arbeitsgruppen Lösungen für Trendthemen, die für die Branche wich­tig sind oder noch werden. In Wiesbaden trafen sich nun zur Abschlussveranstaltung Entschei­dungsträger namhafter deutscher Banken, Branchenexperten und High-Potentials aus den Mitgliedsunternehmen.

2009: Top-Ergebnisse!

Dabei sind die Ergebnisse viel versprechend ausgefallen und haben das Potenzial, in der Bran­che zukünftig für Wirbel zu sorgen. Beispielsweise die Ansätze, die mit dem Projekt „Der Blick nach vorne -- Ein Zukunftsradar für die Kreditwirtschaft“ entwickelt wurden. Hier galt es, ein individualisierbares Instrument zu entwickeln, mit dem Kreditinstitute ein professionelles Zu­kunftsmanagement betreiben können. Und zwar nicht als isoliertes Tool, sondern als ein Werk­zeug zur Entscheidungsunterstützung für die gesamte Bank. Ergebnis: Die High-Potentials schufen ein Radar, das sich strukturiert und übergreifend in fünf Kernbereichen des Kreditinsti­tuts (Kunde, Markt, Organisation, Leistungsangebot sowie IT-Architektur) einsetzen lässt. „Ex­zellent“, äußerte sich Prof. Jürgen Moormann zu dieser Idee. „Dieses Radar zu entwickeln, stell­te eine große Herausforderung für die Gruppe dar, die sie hervorragend gelöst hat“, so der Wissenschaftler der renommierten Frankfurt School of Finance & Management. Moormann attestierte diesem Fünf-Ebenen-Ansatz das Potenzial für eine Weiterentwicklung und regte an: „Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, dieses viel versprechende Konzept in eine Anwendungs­software zu überführen.“

„Payback“-Karte mit Ansparkonto

Einer besonders abstrakten Herausforderung musste sich hingegen die zweite Gruppe der diesjährigen Zukunftswerkstatt stellen: „Wenn die Banken überflüssig sind – ein Szenario für das Jahr 2020“ – dies galt es zu entwickeln. Und anstatt sich mit diesem Thema in den Elfen­beinturm zurückzuziehen, wählten die High-Potentials einen cleveren Weg: Sie „sponnen“ bereits bestehende Konkurrenzmodelle weiter und entwickelten daraus folgerichtig anwend­bare Szenarien. Beispielsweise in Form von neuen Ansätzen für Corporate Finance oder einer grundlegenden Neugestaltung von Kundenkarten. Hier wählte man das Beispiel „Payback“ und ergänzte diese bei Kunden sehr beliebte (60 Prozent der deutschen Haushalte nutzen Payback, so die Gfk) Karte um eine Ansparkonto-Funktionalität. Kurz: Statt Zinsen werden dann in diesem Modell Rabattpunkte an den Sparer bezahlt. „Ein ganz spannender Ansatz“, so Prof. Jürgen Moormann, der riet, diesen unbedingt weiterzuentwickeln: „Dies könnte eine gute Chance sein, eine scharia-konforme Umsetzung für das Islamic Banking zu schaffen.“

Und auch Dr. Heinz Wings, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Sparda-Bank, empfahl den deutschen Kreditinstituten derlei Modelle ernst zu nehmen: „Es besteht durchaus die Gefahr, dass Banken in nicht allzu ferner Zukunft als Intermediäre ausgedient haben. In der Finanzkrise haben Kunden bereits erleben müssen, dass die Einschaltung von Banken nicht automatisch eine Risikoabwehr darstellt. Von daher müssen wir solche, uns jetzt vielleicht noch utopisch erscheinenden, Szenarien unbedingt ernst nehmen.“ Und Marcus Vitt, Vorstand der Conrad Hinrich Donner Bank, ergänzte: „Aus solchen Blickwinkeln lässt sich eine Strategie entwickeln, die es Banken ermöglicht, langfristig wertvolle Dienstleistungen, z.B. unabhängige Beratungs- und Analysekonzepte, für Menschen und Institutionen anzubieten. Dies sichert die Zukunft!"

Konzept für eine wirklich funktionierende Online-Bank für den Mittelstand

Um einen ebenfalls in der Vergangenheit eher vernachlässigten Bereich, kümmerte sich die dritte Gruppe der diesjährigen Zukunftswerkstatt. Ihr Auftrag: „Online Bank für den Mittel­stand, Bankmodell für Unternehmen.“ Und in der Tat: Das Geschäftsmodell der „Online-Bank für die breite Masse des Mittelstands, die für Handwerker, kleine Betriebe und den Mittelstand gleichermaßen attraktiv sein soll“ ist außerordentlich spannend. Dabei fokussierten sich die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt auf ein sehr beratungsintensives Modell, das dank eines ausgeprägten IT-Einsatzes jedoch in der Lage ist, Erträge zu liefern. Marcus Vitt nannte dies einen „praktikablen Ansatz“ und regte an, aus diesem Modell eine Beratungssoftware zu ent­wickeln. Dem schloss sich auch Thomas Lipinski, Geschäftsführer der Alternus-Gesellschaft und Gründer der Zukunftswerkstatt, an: „Die Idee, das mittelständische Klientel über das Consul­ting für eine Online-Bank zu begeistern, finde ich richtig. Zu erkennen: Was sind die Prozesse, die die mittelständischen Kunden brauchen und dahinter die Bankdienstleistungen zu platzie­ren.“



Frau Tanja Pawlas
Kooperationen & PR
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E-Mail: tanja.pawlas@alternus.de

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Alter Teichweg 15
22081 Hamburg
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www.alternus.de

Über die Zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt (ZW) ist eine Denkfabrik und liefert Impulse und Ideen. Die ZW ein von der Alternus Gesellschaft (www.alternus.de) initiierter und organisierter Veranstaltungszyklus, der sich aus Mitgliedsunternehmen der Finanzdienstleistungsbranche und Industrie zusammensetzt. Die ZW dient als Katalysator für einen strategischen Dialog zur Reflektion der eigenen Position und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die beteiligten Unternehmen können durch das Mitwirken in der Zukunftswerkstatt ihre eigenen Geschäftsprozesse beschleunigen und somit generell die Arbeit effizienter gestalten. Darüber hinaus gewinnen die Mitglieder und Kooperationspartner durch diese enge Zusammenarbeit neue Denkansätze und Vorgehensweisen. Die ZW erzeugt Ergebnisse, die von den Mitgliedsunternehmen unmittelbar genutzt und in die betriebliche Praxis umgesetzt werden können. Zu den Ergebnistypen gehören beispielsweise Vorgehens- und Realisierungskonzepte sowie Proof of Concepts, die in einem jährlichen Branchenreport von Alternus herausgegeben werden. Die ZW Versicherungen gibt es seit 2000 und wurde von Thomas Lipinski (Inhaber der Alternus Gesellschaft) sukzessive und erfolgreich auf andere Branchen -- wie etwa GKV/KV und Kreditinstitute -- ausgeweitet. 2007 startete eine technologieorientierte Version: die auf branchenneutrale Themen fokussierte ZW IT.

Über Alternus

Alternus ist eine inhabergeführte Managementberatung mit hoher Fach- und IT-Kompetenz, die 2003 gegründet wurde. Die Konzentration auf Versicherungen, Gesundheitswirtschaft, Kreditinstitute und Informationstechnologie steht für Know-how und Branchen-Expertise. Basierend auf seiner langjährigen Erfahrung als Berater bei der Ploenzke AG entwickelte Inhaber Thomas Lipinski ein segmentiertes Geschäftsmodell: ein integriertes zukunftsorientiertes Gesamtkonzept, bestehend aus drei Geschäftsbereichen Beratung, Dialog und Research. Die Interaktion dieser Bereiche und die ganzheitliche Sicht von Strategie, Prozesse und Informationstechnologie entsprechen dem Selbstverständnis und der Überzeugung von Alternus, im Markt seinen Kunden eine bestmögliche Beratung anzubieten. Der Dialog-Bereich konzentriert sich auf die seit Jahren etablierte Zukunftswerkstatt. Hier erarbeiten die Teilnehmer Trends, Themen und Technologien, die für die Branchen wichtig sind oder werden. Die Zukunftswerkstatt ist zuverlässiger Gradmesser für die unternehmerische Ausrichtung -- heute und morgen. Aussagekräftige Trend- und Benchmark-Studien produziert Alternus im Geschäftsfeld Research -- auch maßgeschneidert für Einzelunternehmen, individuell und fundiert.

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