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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 27.05.2009
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Wirtschaftskrise verursacht mehr Rechtsstreitigkeiten

Studie der YouGovPsychonomics AG im Auftrag von ROLAND Rechtsschutz untersucht rechtliche Risiken von Unternehmen und Unternehmern in der Wirtschaftskrise

Rechtsrisiken nehmen in der Wirtschaftskrise zu. Mehr als 160.000 Rechtsstreitigkeiten verzeichnen Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise. 23 Prozent aller Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern sind aktuell betroffen. Das ist das Ergebnis einer Studie der YouGovPsychonomics AG im Auftrag des Kölner Rechtsschutz-Versicherers. Bei den Streitfällen handelt es sich größtenteils um Auseinandersetzungen mit Kunden oder Mitarbeitern. Die damit verbundenen Kosten betragen in jedem dritten Fall bereits über 20.000 Euro. „Hier zeigt sich der akute Bedarf an rechtlicher Absicherung“, so Thomas Mock, Leiter Industriedirektion der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG. Befragt wurden Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern.

Wirtschaftskrise trifft jedes dritte Unternehmen stark – schlecht abgesicherte Unternehmen stärker betroffen

Knapp ein Drittel (30 Prozent) der befragten Unternehmen spüren bereits größere oder sogar sehr große Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise. Vor allem größere Unternehmen sind die Leidtragenden. Je größer die Unternehmen, desto schwerer trifft sie die Wirtschaftskrise. Unternehmen mit Umsätzen über zehn Millionen Euro spüren die Krise deutlich stärker als umsatzschwächere Unternehmen. „Dabei fällt auf, dass gerade Unternehmen, die bislang nur schlecht gegen rechtliche Risiken abgesichert sind, die Krise am deutlichsten spüren.“, stellt Professor Horst Müller-Peters, Vorstandsvorsitzender der YouGovPsychonomics AG, fest.

Anwälte und Steuerberater zunehmend gefragt

Seit Beginn der Wirtschaftskrise konsultieren 33 Prozent der Unternehmen, die von der Krise stärker betroffen sind, ihren Steuerberater häufiger als zuvor. 15 Prozent derer nutzen verstärkt den Rat des Anwalts. Versicherungen haben für 14 Prozent dieser Befragten an Bedeutung gewonnen.

Absicherung gegen Rechtsrisiken für mittlere und größere Unternehmen weiter von hoher Bedeutung

Die Absicherung gegen rechtliche Risiken hat für den weit überwiegenden Teil der befragten Unternehmen (83 Prozent) einen hohen bis sehr hohen Stellenwert. In Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern befürworten sogar rund 90 Prozent einen ausreichenden Rechtsschutz. Bei der ebenfalls von der psychonomics AG erstellten Vorläuferstudie für ROLAND Rechtsschutz im Jahr 2007 lagen diese Werte auf vergleichbarem Niveau.

Mehr als ein Drittel fühlt sich nicht gut geschützt – 80 Prozent sind es de facto nicht

In der Praxis fühlen sich jedoch nur 62 Prozent der Befragten gut oder sehr gut vor rechtlichen Risiken geschützt. Das ist ein im Vergleich zu 2007 nahezu unveränderter Wert. Neben den kleineren Unternehmen sieht sich vor allem das produzierende Gewerbe schlecht gegen Rechtsstreitigkeiten abgesichert. Das subjektive Empfinden über fehlenden Schutz deckt sich mit der tatsächlich unzureichenden Absicherung von Unternehmen, insbesondere aber von Unternehmern. 80 Prozent der Befragten besitzen weder eine D&O-Versicherung noch einen Manager-Rechtsschutz. Dabei hat die Kenntnis über diese Versicherungsart gegenüber 2007 deutlich zugenommen. Besser abgesichert sind nur größere Unternehmen, die bereits Erfahrung mit Manager-Haftung hatten.

Rechtsstreitigkeiten sind die Regel, nicht die Ausnahme

Über 60 Prozent der Unternehmen waren in den letzten fünf Jahren in rechtliche Auseinandersetzungen verwickelt, sieben Prozent sogar häufig. Nur sieben Prozent der Unternehmen sehen ihr eigenes Unternehmen als stärker gefährdet im Vergleich zu anderen Unternehmen an. Hier zeigt sich eine menschlich nachvollziehbare, unternehmerisch jedoch gefährliche Fehleinschätzung der Situation: das eigene Risiko wird unterschätzt. Vor allem kleinere Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern sehen sich als überdurchschnittlich gefährdet an.

Datenschutz das rechtliche Zukunftsthema

Das Thema Datenschutz wird nach Meinung von 71 Prozent der Befragten in näherer Zukunft am stärksten an Bedeutung gewinnen. Internationales Recht – 2007 noch die Top-Nennung bei den rechtlichen Zukunftsthemen – wird im Hinblick auf die aktuelle Wirtschaftskrise inzwischen deutlich zurückhaltender bewertet (Rückgang von 78 auf 55 Prozent).



Frau Dr. Andrea Timmesfeld
Leiterin Unternehmenskommunikation
Tel.: 0221 8277-1590
Fax: 0221 8277-1589
E-Mail: andrea.timmesfeld@roland-rechtsschutz.de

Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG
Deutz-Kalker-Str. 46
50679 Köln
http://www.roland-rechtsschutz.de/

Die Gesellschaften der ROLAND-Unternehmensgruppe gehören zu den führenden Anbietern von Rechtsschutz, Prozessfinanzierungs-, Schutzbrief- und Assistance-Leistungen. Die Unternehmensgruppe hat 1.198 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Bruttobeitragseinnahmen von 299,8 Mio. € sowie Umsatzerlöse und sonstige Erträge von 31,5 Mio. €.

Geschäftsbereiche und Produktprogramme:

ROLAND Rechtsschutz:
1957 gegründet, gehört heute zur Spitzengruppe deutscher Anbieter; Rechtsschutz-Lösungen für Privat-, Unternehmens- und Industriekunden

ROLAND Schutzbrief:
Drittgrößter deutscher Schutzbriefanbieter; innovative Schutzbriefpakete und inkludierte Schutzbriefe

Jurpartner Rechtsschutz:
bietet als Rechtsschutz-Zweitmarke im Konzern eine preiswerte Absicherung für den Privatkunden

ROLAND Assistance:
Kfz-Assistance, Personen-Assistance, Immobilien-Assistance, Servicetelefonie

ROLAND ProzessFinanz:
finanziert Prozesse gegen Erfolgsbeteiligung


Der Vertrieb der ROLAND-Produkte erfolgt über Partnerunternehmen wie:

AXA Versicherungen, Barmenia Versicherungen, Basler Versicherungen, Deutscher Ring Versicherungen, Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherung AG, Gothaer Versicherungen, Öffentliche Versicherung Braunschweig, OVB Vermögensberatung AG.

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