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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 27.04.2010
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Zukunftswerkstatt Kreditinstitute 2010: Selbstkritisch aber selbstbewusst in die Zukunft schauen

„Ethik lässt sich nicht verordnen, aber leichter durchsetzen, wenn sie gesellschaftlich entsprechend honoriert wird“. Derart brachte es Prof. Dr. Ulf Baxmann von der Leuphana Universität Lüneburg als Vortragender auf den Punkt und berichtete vom „Spannungsfeld differierender Interessen“, so denn es um die Durchsetzung nachhaltiger Ziele in der Kreditwirtschaft ginge. Dieses Spannungsfeld zu überwinden, ist einer der insgesamt drei spannenden Arbeitsaufträge, die in der Initiative „Zukunftswerkstatt Kreditinstitute“ der Hamburger Unternehmensberatung Alternus festgelegt wurden.

Top-Manager und Vorstände der Banken diskutierten mit Branchen-Experten auf der diesjährigen Zukunftswerkstatt Kreditinstitute die aktuellen Herausforderungen. Vor wenigen Tagen legten sie Trendthemen fest, zu denen Teilnehmer aus den Mitgliedsunternehmen Lösungsansätze erarbeiten. „Ein Anreizsystem für die Zukunft“, „Das Kreditinstitut des Jahres 2020“ und „Mobile Kommunikation und Bankgeschäft“ stehen in diesem Jahr auf der Agenda.

Branche muss ein Dilemma auflösen

Nicht mehr die individuelle Leistung des einzelnen Mitarbeiters, sondern den nachhaltigen Erfolg der gesamten Bank sollen diejenigen Camp-Teilnehmer im Blick haben, die ein neues Anreizsystem entwickeln werden. Dass sie es dabei mit einer sehr anspruchsvollen Aufgabenstellung zu tun haben, konstatierte Dr. Ralf Gissel, Vorstandsvorsitzender der Deutsche WertpapierService Bank AG: „Als spezialisierteTransaktionsbank sind wir gegenüber unseren Kunden und Shareholdern dazu verpflichtet, Profitabilität zu gewährleisten und gleichzeitig aus unserer sektorübergreifenden Bündelungsfunktion Preisvorteile weiterzugeben. Dies bedingt, dass wir beispielsweise unsere Prozesse verschlanken, immer mehr automatisieren und gegebenenfalls Arbeitsplätze abbauen. Dieses Dilemma aufzulösen, ist spannend und herausfordernd zugleich.“ Die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt müssen nun ein Anreizsystem entwickeln, das dem Spannungsfeld von einerseits betriebswirtschaftlichen Anforderungen des Kreditinstituts und andererseits ethischen Ansprüchen im Hinblick auf das Bank-Kunden-Verhältnis weitestgehend gerecht wird.

Was muss die Bank der Zukunft können?

Nachdem in der Zukunftswerkstatt 2009 bereits ein Team ein Szenario entwickeln musste, indem die klassische Bank redundant ist, knüpft nun in diesem Jahr das zweite Thema daran an: „Entwickeln sie einen volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Szenario-Zeitraum bis in das Jahr 2020. Beschreiben sie eine Welt, in der es die klassische Bank weiterhin gibt“, so lautet der Arbeitsauftrag. „Gibt es vielleicht neue Vertriebssysteme, die Beachtung verdient haben? Oder sogar innovative Kernkompetenzen?“, nannte Themenpate Stefan M. Remaklus von der Commerzbank AG exemplarisch wichtige Aspekte dieses spannenden Auftrags.

Last but not least widmet sich die diesjährige Zukunftswerkstatt Kreditinstitute einem ausgesprochenen Trendthema: „Mobile Kommunikation und Bankgeschäft“. Dabei gilt es zu untersuchen, ob die Smartphone-Revolution mittels iPhone & Co. auch dem Mobile Banking zu seinem Durchbruch verhilft. Es geht darum zu analysieren, inwieweit die Smartphone-Technologie genutzt werden kann, damit sich die Bank besser mit ihren Kunden vernetzt.

In den kommenden Monaten bearbeiten High Potentials der beteiligten Mitgliedsunternehmen in zwei jeweils zweitägigen Camps die beim Auftakt festgelegten Projekt-Themen. Sämtliche daraus gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse werden schließlich im „Branchenreport Kreditinstitute 2011“ veröffentlicht, der voraussichtlich im November erscheint. „Die Zukunftswerkstatt Kreditinstitute versteht sich dabei als Ideengeber und pragmatischer Weggefährte. Nicht ohne Grund haben unsere Mitgliedsunternehmen die in den Camps ausgearbeiteten Analysen bereits zahlreich in ihr Zukunftsmanagement mit eingebaut und weiterentwickelt, was durchaus für die Qualität der Ausarbeitungen spricht“, sagt Thomas Lipinski, Geschäftsführer von Alternus. Weitere Informationen unter: www.alternus.de

Über die Zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt (ZW) ist eine Denkfabrik, die Impulse und Ideen liefert. Sie ist ein von der Alternus Gesellschaft (www.alternus.de) initiierter und organisierter Veranstaltungszyklus, an dem dessen Mitgliedsunternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche und der Industrie teilnehmen. Die ZW dient als Katalysator: für einen strategischen Dialog zur Reflektion der eigenen Position und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die beteiligten Unternehmen können durch das Mitwirken in der Zukunftswerkstatt ihre Geschäftsprozesse beschleunigen und somit ihre Arbeit effizienter gestalten. Sie erarbeiten zukunftsgerichtete Themen im Sinne einer interdisziplinären, unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit.  Die Ergebnisse der ZW sind Handlungsempfehlungen nicht nur auf der strategischen Ebene, sondern sie werden in den Unternehmen unmittelbar genutzt und in die betriebliche Praxis umgesetzt. Zu den Ergebnistypen gehören beispielsweise Vorgehens- und Realisierungskonzepte sowie „Proof of Concepts“, die in einem jährlichen Branchenreport von Alternus veröffentlicht werden. Die ZW Versicherungen gibt es seit 2000 und wurde von Thomas Lipinski (Inhaber der Alternus Gesellschaft) sukzessive und erfolgreich auf andere Branchen – wie etwa (Gesetzliche) Krankenversicherungen und Kreditinstitute – ausgeweitet. 2007 startete eine technologieorientierte Version: die auf branchenneutrale Themen fokussierte ZW Informationstechnologie.



Frau Tanja Pawlas
Kooperationen & PR
Tel.: +49 (0) 40 - 530 27 05 -66
Fax: +49 (0) 40 - 530 27 05 - 89
E-Mail: tanja.pawlas@alternus.de

Alternus GmbH
Alter Teichweg 15
22081 Hamburg
Deutschland
www.alternus.de

Über Alternus

Alternus ist eine nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifizierte Unternehmensberatung für Management und Technologie – im Fokus stehen Geschäftsfeldstrategien, Prozesse/Organisation und IT. Die Branchenexperten übernehmen Verantwortung für Kundenprojekte von der Planung bis zur Umsetzung. Die hohe Fach- und IT-Kompetenz und das innovative Zukunftsmanagement unterscheidet Alternus vom Wettbewerb. Die Konzentration auf die Finanzdienstleistungsbranche und die Gesundheitswirtschaft ermöglicht es einen tiefgreifenden Einblick in die branchenspezifisch geforderten Strategien und Prozesse zu erlangen. Die einzelnen Geschäftsbereiche ergeben ein klares Portfolio: Beratung, Dialog und Research stützen sich gegenseitig sinnvoll und angemessen. In der BERATUNG werden Strategien erarbeitet und umgesetzt, Geschäftsprozesse analysiert und optimiert, IT-Systeme und Applikationen geprüft und bewertet. Im DIALOG stehen die Zukunftswerkstätten im Mittelpunkt: Mit ihnen werden Impulse gegeben und innovative Lösungsansätze erarbeitet. Zudem organisiert Alternus exklusive Fachveranstaltungen und Praxisseminare. Im RESEARCH werden Wettbewerbs- und Marktanalysen sowie Vergleichsstudien und Zufriedenheitsmessungen durchgeführt.

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