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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 31.03.2010
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Zukunftswerkstatt Versicherungen 2010: Branche muss sich schnell dem Wandel stellen

Wenn junge Menschen Informationen zur Lebensversicherung suchen, kontaktieren sie nicht an erster Stelle einen Makler oder ein Versicherungsunternehmen - sie wenden sich gewissermaßen an „Google“. Ebenso erwarten sie auf der Homepage einer Versicherung konkrete Antworten auf ihre Fragen, selbst wenn es um komplexeste Produkte geht. Schließlich wird diese Zielgruppe zunehmend anspruchsvoll, wenn es um die Wahl ihres Arbeitsplatzes geht („War for Talents“). Um diesen Herausforderungen adäquat zu begegnen, erarbeitet die Initiative „Zukunftswerkstatt Versicherungen“ der Hamburger Unternehmensberatung Alternus innovative Lösungen.

Top-Manager und Vorstände der Assekuranz diskutierten mit Branchen-Experten auf der diesjährigen Zukunftswerkstatt Versicherungen Ideen, die wirkungsvoll genug sind, um ihre Unternehmen nachhaltig fit zu machen. Vor wenigen Tagen legten sie Trendthemen fest, zu denen Teilnehmer aus den Mitgliedsunternehmen Lösungsansätze erarbeiten. „Von der analogen in die digitale Welt“, „Die passgenaue Strategie für den Multikanalvertrieb eines Versicherers“ und „Gewinnen im War for Talents“ stehen in diesem Jahr auf der Agenda.

Außendienst spricht nicht dieselbe Sprache

Sehr dem Fortschritt widmen sich diejenigen Teilnehmer der Zukunftswerkstatt, die ein Szenario für den Wandel in die Digitale ausarbeiten werden. Dass diese Thematik mehr als nur ein Trend ist, bewies auf der Auftaktveranstaltung Stefan Hentschel, Industry Head Financial Service bei Google Deutschland. Seiner Meinung nach spricht ein „überalterter Außendienst“ vielfach bereits nicht mehr die Sprache der so genannten Digital Natives. Und: „Die tendenzielle Skepsis gegenüber dem Web und eine grundsätzliche Technikzurückhaltung lassen Versicherungen im Verhältnis zu anderen Branchen ins Hintertreffen geraten“, so Hentschel.

Am Führungsnachwuchs der Mitgliedsunternehmen liegt es nun, in den kommenden Monaten ein Szenario zu entwickeln, das eine bessere Kundenfokussierung gegenüber jüngeren Generationen zum Ziel hat. Dabei sollen auch Kanalkonflikte berücksichtigt werden, die durch Reibungspunkte mit dem tradierten Vertrieb entstehen können. Oder, wie es Zukunftswerkstatt-Mitglied Michael Kurtenbach treffend auf den Punkt bringt: „Dieser Zug fährt bereits. Jetzt müssen wir uns entscheiden, ob er ohne uns fährt oder wir auf ihn aufspringen“, so der Vorstandsvorsitzende der Gothaer Krankenversicherung.

Ihren Ambitionen, Fragestellungen ganzheitlich zu behandeln, bleibt die Zukunftswerkstatt auch in diesem Jahr treu. So schließt sich das zweite Thema („Die passgenaue Strategie für den Multikanalvertrieb eines Versicherers“) geradezu nahtlos an das erste an. Denn die Ansprache der neuen Zielgruppe ist das eine – dem Anspruch, diesem Lead beispielsweise auch eine qualifizierte Beratung folgen zu lassen, das andere.

Humankapital wird knapp – Kampf um die Talente

Den thematischen Kreis der Zukunftswerkstatt Versicherungen 2010 schließt in diesem Jahr eine spannende Ausarbeitung zum demografischen Wandel. Dieser bringt die Versicherer an einen Wendepunkt. „Künftig bewerben sich nicht mehr die Menschen beim Unternehmen, sondern die Firmen bei den Absolventen“, stellte der bekannte Zukunftsforscher Lars Thomsen anlässlich der Auftaktveranstaltung in Köln fest. Sein Fazit: „Nicht das Kapital ist schon bald knapp, sondern das Humankapital.“ Die Nachwuchs-Führungskräfte und Spezialisten sind deshalb gefragt, Ideen und Best-Practice-Szenarien für ihre Arbeitgeber zu entwickeln, damit diese auch künftig für Talente interessant bleiben. Und zwar in Form adäquater Führungsstile und Rahmenbedingungen, die ihrerseits wiederum attraktive Unternehmenskulturen schaffen.

In den kommenden Monaten bearbeiten High Potentials der beteiligten Mitgliedsunternehmen in zwei jeweils zweitägigen Camps die beim Auftakt festgelegten Projekt-Themen. Sämtliche daraus gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse werden schließlich im „Branchenreport Versicherungen 2011“ veröffentlicht, der voraussichtlich im November 2010 erscheint. „Die Zukunftswerkstatt Versicherungen fungiert dabei nicht nur als theoretischer Ideengeber, sondern ist an der Umsetzbarkeit der Ergebnisse interessiert. Unsere Mitgliedsunternehmen können somit ihr Zukunftsmanagement forcieren und konsequent Lösungsansätze für aktuelle Themen erarbeiten“, sagt Thomas Lipinski, Geschäftsführer von Alternus. Weitere Informationen unter: www.alternus.de



Frau Tanja Pawlas
Tel.: +49 (0) 40 - 530 27 05 -66
Fax: +49 (0) 40 - 530 27 05 - 89
E-Mail: tanja.pawlas@alternus.de

Alternus GmbH
Alter Teichweg 15
22081 Hamburg
Deutschland
www.alternus.de

Über die Zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt (ZW) ist eine Denkfabrik, die Impulse und Ideen liefert. Sie ist ein von der Alternus Gesellschaft (www.alternus.de) initiierter und organisierter Veranstaltungszyklus, an dem dessen Mitgliedsunternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche und der Industrie teilnehmen. Die ZW dient als Katalysator: für einen strategischen Dialog zur Reflektion der eigenen Position und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die beteiligten Unternehmen können durch das Mitwirken in der Zukunftswerkstatt ihre Geschäftsprozesse beschleunigen und somit ihre Arbeit effizienter gestalten. Sie erarbeiten zukunftsgerichtete Themen im Sinne einer interdisziplinären, unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit. Die Ergebnisse der ZW sind Handlungsempfehlungen nicht nur auf der strategischen Ebene, sondern sie werden in den Unternehmen unmittelbar genutzt und in die betriebliche Praxis umgesetzt. Zu den Ergebnistypen gehören beispielsweise Vorgehens- und Realisierungskonzepte sowie „Proof of Concepts“, die in einem jährlichen Branchenreport von Alternus veröffentlicht werden. Die ZW Versicherungen gibt es seit 2000 und wurde von Thomas Lipinski (Inhaber der Alternus Gesellschaft) sukzessive und erfolgreich auf andere Branchen – wie etwa (Gesetzliche) Krankenversicherungen und Kreditinstitute – ausgeweitet. 2007 startete eine technologieorientierte Version: die auf branchenneutrale Themen fokussierte ZW Informationstechnologie.

Über Alternus

Alternus ist eine nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifizierte Unternehmensberatung für Management und Technologie – im Fokus stehen Geschäftsfeldstrategien, Prozesse/Organisation und IT. Die Branchenexperten übernehmen Verantwortung für Kundenprojekte von der Planung bis zur Umsetzung. Die hohe Fach- und IT-Kompetenz und das innovative Zukunftsmanagement unterscheidet Alternus vom Wettbewerb. Die Konzentration auf die Finanzdienstleistungsbranche und die Gesundheitswirtschaft ermöglicht es einen tiefgreifenden Einblick in die branchenspezifisch geforderten Strategien und Prozesse zu erlangen. Die einzelnen Geschäftsbereiche ergeben ein klares Portfolio: Beratung, Dialog und Research stützen sich gegenseitig sinnvoll und angemessen. In der BERATUNG werden Strategien erarbeitet und umgesetzt, Geschäftsprozesse analysiert und optimiert, IT-Systeme und Applikationen geprüft und bewertet. Im DIALOG stehen die Zukunftswerkstätten im Mittelpunkt: Mit ihnen werden Impulse gegeben und innovative Lösungsansätze erarbeitet. Zudem organisiert Alternus exklusive Fachveranstaltungen und Praxisseminare. Im RESEARCH werden Wettbewerbs- und Marktanalysen sowie Vergleichsstudien und Zufriedenheitsmessungen durchgeführt.

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