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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 11.03.2010
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hnw-Standpunkt: Geschäftsmodelle Schaden weiter auf dem Prüfstand

Auf den harten Wettbewerb der Kompositversicherer werden viele Unternehmen mit weiteren organisatorischen Veränderungen reagieren. Gerade in Zeiten starken Wettbewerbs und enormen Kostendrucks ist eine effektive Schadenbearbeitung und effiziente Schadensteuerung bei gleichzeitig hohem Kundenservice besonders wichtig. Doch ein heute am Markt erfolgreiches Geschäftsmodell für die Bearbeitung von Schäden läßt sich nicht einfach kopieren, zu dieser Einschätzung kommt hnw consulting in ihrem neuen Standpunkt Kompositversicherung. Vielmehr müssen die individuellen Rahmenbedingungen und die strategische Positionierung eines Unternehmens entlang verschiedenster Gestaltungsparameter hinterfragt werden, um das für das jeweilige Versicherungsunternehmen richtige Geschäftsmodell weiterzuentwickeln.

Nach dem Kfz-Wechselgeschäft zum Jahresende rückt mit den Winterunfällen und Frühjahrsstürmen die Schadenbearbeitung wieder in den Mittelpunkt. Der erlebte Schadenfall für den Kunden und der potenzielle Schadenaufwand für den Versicherer stehen dabei in mancher Situation in vermeintlicher Konkurrenz. Zudem mussten einige Marktteilnehmer in den zurückliegenden Geschäftsjahren ihre Abwicklungsergebnisse stärker als gewohnt einsetzen, um Defizite vor dem Hintergrund sinkender Kapitalerträge auszugleichen und die Combined Ratio zu stützen. Neben dieser versicherungstechnischen Betrachtung sind sich weiter verändernde interne und externe Prozesse durch neue Technologien zusätzliche Gründe, um das eigene Geschäftsmodell Schaden einer kritischen Prüfung zu unterziehen.

Wie sieht das Schadenmodell der Zukunft aus?

Heute ist zu erkennen, dass sich die Assekuranz in unterschiedlichen Schaden- Modellen für die Zukunft aufstellt. Dienstleistungsangebote für den Drittmarkt, Volumenbündelungen durch konzernweite Organisationsformen oder externe Kooperationen werden als Chance be- und ergriffen. Viele Marktteilnehmer haben in den zurückliegenden Jahren bereits erhebliche organisatorische Änderungen vollzogen und ihrer Schadenorganisation ein neues Gesicht gegeben. Im Wesentlichen zeichnen sich nach den Veränderungen der letzten Jahre drei Grundmodelle der Schadenorganisation ab. Traditionell erfolgt die Schadenbearbeitung unter dem Dach des eigenen Unternehmens und es erfolgt keine Auslagerung in eine Tochtergesellschaft. Die Ausgliederung der Schadenbearbeitung in eine rechtlich eigenständige Tochtergesellschaft bildet eine neuere Variante des Geschäftsmodells Schaden. Die Tochtergesellschaft tritt dabei wie ein Dienstleister für die Muttergesellschaft auf und übernimmt die Schadenbearbeitung in einem zu definierenden Umfang. Bisher noch einzigartig auf dem deutschen Versicherungsmarkt ist der Weg, die Bearbeitung von Groß- und Spezialschäden in einer ausgegliederten Schadengesellschaft vorzunehmen.

Im Blick: die zukünftigen Herausforderungen

Veränderungen eines Geschäftsmodells Schaden zielen weiterhin auf eine Verbesserung in allen Dimensionen der Schadenbearbeitung, also der Effektivität und der Effizienz ebenso wie im Kundenservice. Technologiefortschritte wie Telematik, Sensorik und GPS fordern die Versicherer heraus, das eigene Geschäftsmodell zu hinterfragen und Verbesserungspotentiale auszuschöpfen. Bei der Weiterentwicklung des Schadenmodells wird es daher in besonderem Maße darauf ankommen, die zahlreichen Wechselwirkungen der beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Parameter sowohl inhaltlich als auch zeitlich und politisch zu analysieren. Daraus lässt sich ableiten, dass ein einfaches Kopieren bereits existierender Geschäftsmodelle Schaden nicht erfolgversprechend sein kann und mögliche Lösungsoptionen stets individuell betrachtet werden müssen.

Die vollständige Version des hnw Standpunktes Kompositversicherung mit Hintergrundinformationen, Abbildungen und einer detaillierten Beschreibung der existierenden Schadenmodelle können Sie unter der unten angegebenen Kontaktadresse anfordern.

Autoren:

Roy Heiderich, Carsten Nyhuis, Jürgen Wulf – alle Partner bei hnw consulting.



Herr Jürgen Wulf
Tel.: 0170 33 22 453
E-Mail: jwulf@hnw-consulting.de

hnw consulting GmbH
Burgwedel 63b
22457 Hamburg
http://hnw-consulting.de/

Über hnw consulting:

• Wir sind eine junge Management- und Organisationsberatung mit klarem Branchenfokus auf die Versicherungswirtschaft. hnw entwickelt und begleitet umsetzungsfähige Strategien und Managementkonzepte.

• Unsere Mitarbeiter vereinen frisches Denken und sichere Methodik mit umfangreicher Erfahrung.

• Wir begleiten Versicherer und Dienstleister in der Versicherungswirtschaft wie auch weitere Branchen in versicherungsnahen Themen.

• Unser kontinuierlich wachsendes Netzwerk zu Entscheidern liefert Erfahrungen, Meinungen, Ergebnisse und Trends.

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