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Beitragskalkulation (Private Krankenversicherung)

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Grundsätzlich gilt in der PKV für die Prämienberechnung das so genannte Äquivalenzprinzip.

Die Prämie in der PKV ist abhängig von:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Gesundheitszustand
  • Umfang des beantragten Versicherungsschutzes
  • Anzahl der Familienmitglieder

Krankheitskosten nehmen im Alter stetig zu. Ziel der PKV ist es daher, einen möglichst stabilen Beitrag zu erheben. Hierzu muss in den Beitrag von Anfang an eine entsprechende Alterungsrückstellung einbezogen werden. Man spricht vom so genannten Anwartschaftsdeckungsverfahren.

Das bedeutet aus Kundensicht: Am Anfang ist die Prämie höher als das was tatsächlich als Risikobeitrag „verbraucht“ wird. Der Überschussanteil – der Teil, welcher nicht für Gesundheitskosten verbraucht wurde – wird in diese Alterungsrückstellung investiert. Diese Rückstellungen sind eine lohnenswerte Investition: Mit steigendem Alter steigen die Gesundheitskosten um ein X-faches. So betragen die Krankenhauskosten für einen 80jährigen ein 10-faches von dem eines 30-jährigen. Die laufende PKV-Prämie ist in diesen Phasen demnach definitiv zu niedrig bemessen. In diesen Phasen wird aus dem Kapitalstock der Alterungsrückstellung Geld zusätzlich entnommen, um die Prämie stabil zu halten.


Zusammensetzung der PKV-Prämie im Überblick:

Risikoanteil: 	Kosten die zur Deckung des Risikos dienen
Kostenanteil:	Kosten der allgemeinen Verwaltung
Sparanteil:	Aufbau einer Altersrückstellung als „Reserve“ 
               für das Alter. Ziel hierbei ist es, auch nach dem  
               Erwerbsleben  mit „moderaten“ PKV – Prämien zu 
               arbeiten.

Der „normale“ Sparanteil muss seit dem 01.01.2000 um einen 10%igen Zuschlag erweitert werden. Dadurch soll eine überdurchschnittliche Prämienerhöhung ab dem 65. Lebensjahr vermieden werden.

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