Informationen und Wissen für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche Registrieren Abo Einloggen
Rotes Informations-Icon
Passwort vergessen? Kein Konto? Kostenlos registrieren...

VersWiki

Wissen aus der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche

Class actions

Aus VersWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Class actions sind in den USA ein wichtiges Instrument für die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen, vor allem bei Produkthaftungsfällen. Hierbei werden mehrere Personen in gleich gelagerten Fällen gemeinsam auf der Klägerseite vertreten. Das Urteil ist dann für alle Kläger bindend. Grundgedanke der class action ist, dass in solchen Fällen Einzelne ein Verfahren im Kollektivinteresse betreiben können. Zwar werden Forderungen einer ganzen Gruppe, der sog. class, von Betroffenen geltend gemacht. Die Klage selbst wird aber nur von einzelnen Betroffenen, den class representatives, erhoben. Dabei brauchen längst nicht alle Angehörigen der jeweiligen Gruppe von Geschädigten bekannt zu sein. Zulässig ist eine class action jedoch nur, wenn die Gruppe der Geschädigten so groß ist, dass eine gemeinschaftliche Klage aus praktischen Erwägungen nicht in Betracht kommt. Außerdem müssen die Ansprüche innerhalb dieser Gruppe in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht gleich gelagert sein. Das System der class action ist von großer Tragweite, weil es oft zu Klagen führt, die die einzelnen Geschädigten für sich nicht erhoben hätten.

dvb-Pressespiegel: aktuelle Meldungen
Erhalten Sie täglich die 8 wichtigsten Meldungen zu Versicherungs- und Finanzthemen.
Hier anmelden:
dvb-Newsletter: die Entscheidungshilfe!
Psychonomics: 1. Platz Aktualität / 2.Platz Entscheidungsrelevanz für Versicherungs- und Finanzmakler
 
AGB | Datenschutz | Hilfe | Impressum | Sitemap | Team | Werbung & Preise

© deutsche-versicherungsboerse.de