Informationen und Wissen für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche Registrieren Abo Einloggen
Rotes Informations-Icon
Passwort vergessen? Kein Konto? Kostenlos registrieren...

VersWiki

Wissen aus der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche

Kategorie: Unfallversicherung

Aus VersWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Bei der gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) handelt es sich im Gegensatz zur privaten Unfallversicherung (PUV) um eine Pflichtversicherung.

Die GUV wird hauptsächlich von Berufsgenossenschaften oder von Gemeindeverbänden getragen. Versicherungsschutz besteht bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen oder Berufskrankheiten nicht jedoch während der Freizeit und auch nicht im Ausland. Zu den Versicherten in der GUV zählen Personen, die in einem Arbeits-, Dienst- oder Ausbildungsverhältnis stehen, Kinder in Kindergärten sowie Schüler und Studenten (allerdings nicht in der Freizeit). Die gesetzliche Unfallversicherung leistet bei Schädigungen ab 20 Prozent Invaliditätsgrad in Form eines Verletztengeldes bzw. einer Verletztenrente. Zu beachten ist, dass es sich bei der gesetzlichen Unfallversicherung um eine Sozialversicherung handelt. Daher besteht beispielsweise für Hausfrauen, Selbständige und Rentner, sowie Kinder (die weder den Kindergarten noch die Schule besuchen) keinerlei Versicherungsschutz.

In der privaten Unfallversicherung, die über einen privaten Versicherer abgeschlossen wird, können vor allem auch die Freizeitunfälle mitversichert bzw. eine 24-Stunden-Rundumdeckung versichert werden. Somit besteht sowohl in der Freizeit, als auch bei der beruflichen Tätigkeit Versicherungsschutz. Eine Ausnahme bilden jeweils bestimmte Ausschlüsse, die durch das Versicherungsunternehmen festgelegt werden. In der privaten Unfallversicherung kann sich jeder versichern. Sie leistet für Unfälle, die den Unfalltatbestand erfüllen und ebenfalls zu einer bleibenden Körperschädigung führten. Sie sieht i.d.R. keine Einschränkungen vor und leistet üblicherweise bereits ab einem Invaliditätsgrad von 1 Prozent.

Die Vertragsgestaltung obliegt dem Versicherungsnehmer, die Prämienkalkulation erfolgt überlicherweise über die Gefahrengruppen (A, B, K) sowie über die Höhe und Umfang der versicherten Leistungen.

Unterkategorien

Es werden 2 von insgesamt 2 Unterkategorien in dieser Kategorie angezeigt:

U

Seiten in der Kategorie „Unfallversicherung“

Diese Kategorie enthält folgende Seite:

G

dvb-Pressespiegel: aktuelle Meldungen
Erhalten Sie täglich die 8 wichtigsten Meldungen zu Versicherungs- und Finanzthemen.
Hier anmelden:
dvb-Newsletter: die Entscheidungshilfe!
Psychonomics: 1. Platz Aktualität / 2.Platz Entscheidungsrelevanz für Versicherungs- und Finanzmakler
 
AGB | Datenschutz | Hilfe | Impressum | Sitemap | Team | Werbung & Preise

© deutsche-versicherungsboerse.de