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Deckungsstock

Summe aller Vermögenswerte, die eine Lebensversicherung zur Erfüllung der in der Deckungsrückstellung zusammengefassten Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherten besitzt. Die Gesellschaft hat dabei die Anlagegrundsätze für einen Deckungsstock nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) zu beachten, wonach lediglich

  • Aktien;

  • Festverzinsliche Wertpapiere;

  • Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte;

  • Hypotheken, Grund- und Rentenschuldforderungen;

  • Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen;

  • Unternehmensbeteiligungen;

  • Vorauszahlungen auf Versicherungsleistungen

als Anlageformen erlaubt sind. Sicherheit, Rentabilität, ausreichende Liquidität und eine risikoarme Streuung und Mischung des Anlagebestandes sind die wichtigsten Anlagegrundsätze.

Um die bestehenden Verpflichtungen zu garantieren, unterliegt der Deckungsstock einem besonderen gesetzlichen Schutz. So ist der Deckungsstock von einem Treuhänder und getrennt vom sonstigen Vermögen der Gesellschaft zu verwalten. Die Anlagewerte werden in einem Deckungsstockverzeichnis einzeln aufgeführt und sind im Konkursfall nicht pfändbar.

Quellenhinweis

Der Artikel wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von .

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