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VersWiki - VersicherungsABC

Wissen aus der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche

Gefälligkeitsschäden

Schäden aufgrund der freiwilligen Leistung einer Person zu Gunsten einer anderen Person, ohne dass hierfür ein Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung erbracht werden soll. Bei Gefälligkeitsschäden unterscheidet die Haftpflichtversicherung - Allgemeines nach dem Grad der Fahrlässigkeit des Schädigers.

Fügt der Schädiger den Schaden zu, so besteht nach allgemeiner Rechtsprechung nur dann ein Verschulden, wenn der Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde, da für solche Gefälligkeitshandlungen zwischen den handelnden Personen ein stillschweigender Haftungsausschluss für leichte Fahrlässigkeit angenommen wird.

In der Haftpflichtversicherung umstritten ist allerdings der Fall, wenn dem Schädiger die geschädigte Sache gefälligkeitshalber, wie z. B. unter Freunden üblich, überlassen wurde. In der jüngeren Rechtsprechung wird inzwischen in diesen Fällen überwiegend ein bestehender Haftpflichtschutz angenommen.

Quellenhinweis

Der Artikel wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von .

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