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VersWiki - VersicherungsABC

Wissen aus der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche

Selbstmord

In der Lebensversicherung ist der Versicherungsfall der Tod der versicherten Person während der Vertragslaufzeit. Die Todesursache spielt hierbei keine Rolle, sodass Selbstmord grundsätzlich versichert ist.

Allerdings leistet die Versicherungsgesellschaft i. d. R. nur dann, wenn

  • die Selbsttötung frühestens drei Jahre nach dem Vertragsbeginn oder einer Wiederinkraftsetzung erfolgt;

  • die versicherte Person die Selbsttötung in einem die freie Willensbildung ausschließendem Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit vollzogen hat, aber noch keine drei Jahre seit Vertragsbeginn vergangen sind.

In allen anderen Fällen erhält die bezugsberechtigte Person nur die bis zum Todeszeitpunkt eingezahlten Beiträge ausgezahlt.

Werden Dritte im Zusammenhang mit einem versuchten oder vollendeten Selbstmord geschädigt, so hat z. B. die Haftpflichtversicherung - Allgemeines des Selbstmörders für diese Schäden einzustehen.

Quellenhinweis

Der Artikel wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von .

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