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26.09.2016 - dvb-aktuell

Mehr Arbeits- und Wegeunfälle, aber weniger tödliche

Die Bilanz der gesetzlichen Unfallversicherung im ersten Halbjahr 2016 zeigt einen Anstieg der meldepflichtigen Arbeitsunfälle um 3,4 Prozent. Auch meldepflichtige Wegeunfälle nahmen um 4,9 Prozent zu. Dabei waren aber weniger Unfälle mit tödlichem Ausgang.

Die Bilanz der gesetzlichen Unfallversicherung im ersten Halbjahr 2016 zeigt einen Anstieg der meldepflichtigen Arbeitsunfälle um 3,4 Prozent. Auch meldepflichtige Wegeunfälle nahmen um 4,9 Prozent zu. Dabei waren aber weniger Unfälle mit tödlichem Ausgang.

Im ersten Halbjahr 2016 gab es eine Zunahme der meldepflichtigen Arbeitsunfälle um 14.156 auf 434.603 Unfälle. Auch bei den Wegeunfällen gab es eine Zunahme von 4.228 auf 91.298 Unfälle. Tödliche Arbeitsunfälle gab es hingegen nur 198 – im Vorjahreszeitraum waren es noch 200. Auch bei den Wegeunfällen kamen nur 123 Menschen ums Leben. Im Vergleich zum Vorjahr war es ein Rückgang um 17 Todesfälle. Eine Unfallrente erhielten erstmalig 9.089 Versicherte aufgrund eines Arbeits- oder Wegeunfalls, was einem Rückgang von 175 Versicherten entspricht.

DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer sah diese Veränderungen möglicherweise aufgrund der steigenden Erwerbstätigen als Grund an. Wichtig sei, die neuen Mitarbeiter regelmäßig im Arbeitsschutz zu unterweisen.

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

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