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von Vollvers In Beihilfetarife

10.12.2019 15:19:51

Verehrte Kolleginnen und Kollegen,

der Fall ist abgeschlossen! (Wer kann sich noch erinnern? - Siehe ganz unten)

Der Versicherer hat, nach dem ein Verfahren über dem Ombudsmann gelaufen ist und der Versicherer zunächst einen Risikozuschlag i.H.v. 300 % auf zwischenzeitlich eingetretene Erkrankungen erheben wollte, letztlich dann doch nur 65 € Risikozuschlag genommen (das sind ungefähr 30%) und das ganze OHNE Selbstbeteiligung, wie im Beihilfetarif üblich. Das Verfahren beim Ombudsmann ging übrigens recht schnell, was wohl daran gelegen hat, dass der Versicherer schnell geantwortet hat. Ich kenne ein anderes Verfahren beim Ombudsmann, welches ein Jahr lang gedauert hat und das lag daran, dass der Versicherer auf die Fragen des Ombudsmanns nicht geantwortet hat. Der Ombudsmann für die Krankenversicherung arbeitet also gut und schnell.

Die Kundin hätte den Risikozuschlag natürlich vermeiden können unter Verzicht auf die Mehrleistung im neuen Tarif, hat das dann aber doch nicht gemacht, wahrscheinlich auch deshalb, weil 65 € Risikozuschlag nach den vorangegangenen Angebot verhältnismäßig milde klingt und insbesondere, weil die drohende fette Selbstbeteiligung nun doch nicht erhoben werden sollte.

Die genaue Ursache für das umschwenken des Versicherungsunternehmens kann nicht geklärt werden. Offensichtlich scheint aber das persönliche Gespräch zwischen Versicherungsmakler und Maklerbetreuer einen großen Einfluss gehabt zu haben. Wie schon an anderer Stelle in diesem Forum erwähnt, ist das persönliche ruhige Gespräch oft das erfolgreichste Mittel.
Viele Grüße

[Name ausgeblendet]

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10.12.2019 15:53:56

Danke für die interessante Rückmeldung!

Mit den besten Grüßen

[Name ausgeblendet]

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