Geldleere - Podcast für Geldanlage und Finanzbildung

Revolution der Rente, das Altersvorsorgedepot kommt!

50% staatliche Förderung klingt nach Marketing, ist hier aber Mathe. Wir schauen uns die neue Altersvorsorgereform an, die ab 2027 den Rahmen für ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot und ein Standarddepot setzt und damit ETF-Sparen und Kapitalmarktanlage politisch auf eine neue Stufe hebt. Wenn du bei „Rente“ bisher nur an Umlageverfahren, demografischen Wandel und Bauchschmerzen denkst, bekommst du hier eine klare, praxisnahe Einordnung.Mit dabei ist Alina von Bruck, Vorstandsvorsitzende der Barmenia-Gothaer Lebensversicherung. Aus Anbieter-Perspektive erklärt sie, warum Riester reformiert werden musste, wie die neue Förderlogik funktioniert (50% auf die ersten 360 Euro pro Jahr, 25% bis 1.800 Euro, extra Kinderzulage) und warum das für viele sofort wie eine Rendite auf den eigenen Beitrag wirkt. Wir rechnen konkrete Szenarien durch, sprechen über Kosten-Deckel, digitale Umsetzung und darüber, weshalb „einfach“ nicht automatisch „egal“ heißt.Dann gehen wir in die Tiefe: Standarddepot mit zwei ETF-Optionen, Altersvorsorgedepot mit größerer Fondsauswahl sowie Garantievarianten mit 80% oder 100% und dem typischen Renditepreis von Garantien. Außerdem klären wir, was Riester-Sparer jetzt realistisch tun können: im Vertrag bleiben, nur die Förderlogik umstellen oder in einen neuen Vertrag wechseln und worauf es dabei ankommt (Rechnungszins, Rentenfaktor, Restlaufzeit). Zum Schluss diskutieren wir die neue Flexibilität beim Rentenbezug bis 85, Langlebigkeitsrisiken, Pflegekosten und was mit dem Geld im Todesfall passiert.Wenn dir die Folge hilft, teil sie bitte mit jemandem, der das Thema noch wegschiebt, und abonniere Geldlehre, damit du die nächsten Updates zur Umsetzung nicht verpasst. Welche Frage zur Reform brennt dir am meisten unter den Nägeln?

 

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