Der Finanz-Gourmet

Zombie-Tail und 37 Millionen Depots – ETF-Boom auf den Prüfstand

Über 700 Milliarden Euro sind zuletzt in europäische Fonds geflossen. Rekordzahlen. Aber ist das die späte Ernte der Zinswende oder eine echte Flucht der Anleger zurück an den Kapitalmarkt? Diese Frage beantwortet Detlef Glow, Head of Lipper ETF Research bei der LSEG (London Stock Exchange Group). Bei Fondsdaten führt kein Weg an ihm vorbei, seine Kollegen nennen ihn nur "Mister Numbers".  Vom ETF-Boom hat den Mann der Zahlen allerdings keine Statistik überzeugt, sondern sein eigener Fitnesstrainer.  Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas erklärt er, warum aktiv und passiv für ihn zwei Seiten derselben Medaille sind, und warum ausgerechnet die passive Welle den aktiven Managern eigentlich neue Chancen eröffnen müsste.  Es geht um Scheinliquidität bei ETFs auf Hochzinsanleihen und europäische Nebenwerte. Um das, was Glow selbst das "Zombie-Tail" nennt: Fonds und ETFs, zu klein zum Überleben, aber zu groß, um einfach zu verschwinden. Glow schaut auf die Zukunft von Tokenisierung und Direct Indexing und stellt sich der Frage, ob der klassische Fondsmantel langfristig ausstirbt. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum 37 Millionen deutsche Depots erst der Anfang sind. Disclaimer:Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

 
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