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Studie zeigt deutlichen Anstieg bei Rechtskonflikten

In Zeiten, in denen eine Krise auf die andere folgt, die Wirtschaft leidet und der Kostendruck spürbar zunimmt, sehen sich immer mehr Menschen gezwungen, ihren Lebensstandard zu sichern und zu verteidigen.

Für Versicherungsmakler zeigt sich daran ein klarer Trend: Rechtliche Konflikte gehören längst zum Alltag ihrer Kunden.

Deutlicher Trend: Konflikte in Job und Wohnung nehmen massiv zu

Der aktuelle ARAG Trendmonitor Recht zeigt, wie deutlich sich diese Entwicklung beschleunigt hat. Besonders in den Bereichen Arbeit und Wohnen steigen die Rechtsschutzfälle bei der ARAG seit Jahren massiv. Im Arbeitsrecht legten sie in fünf Jahren um 63 Prozent zu, im Mietrecht sogar um 74 Prozent. 

Noch wichtiger als die absolute Zahl ist, was dahintersteckt:

Immer mehr Kunden setzen selbst bei kleineren Streitwerten ihre Ansprüche durch. Gleichzeitig steigen die finanziellen Risiken durch Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten spürbar.

Was den Anstieg antreibt: steigender Druck im Alltag

Mehrere Entwicklungen verstärken sich gegenseitig:

  • wirtschaftlicher Druck und Unsicherheit am Arbeitsplatz
  • steigende Wohnkosten und zunehmende Konflikte mit Vermietern
  • sinkende finanzielle Puffer in vielen Haushalten

Das Ergebnis: Verbraucher müssen ihren Lebensstandard häufiger aktiv verteidigen – und tun das zunehmend auf juristischem Weg.

Ein Blick in die Praxis

Was das konkret bedeutet, zeigen typische Fälle:

Ein langjähriger Mitarbeiter verliert überraschend seinen Job und kämpft vor Gericht erfolgreich um seinen Arbeitsplatz. Eine Familie wehrt sich gegen eine hohe Nebenkostennachforderung und gewinnt nach einem Gutachten den Prozess.

Gemeinsam haben diese Fälle zwei Dinge:

  • Ohne juristische Unterstützung wären sie kaum lösbar gewesen
  • Die finanziellen Risiken wären für die Betroffenen erheblich gewesen

Was das für Sie als Makler bedeutet

Für Versicherungsmakler ergeben sich daraus konkrete Ansatzpunkte für Beratung und Vertrieb:

1. Beratung wird anlassbezogener

Konflikte rund um Arbeit und Wohnen liefern konkrete Gesprächsanlässe – weit näher am Alltag der Kunden als abstrakte Risiken.

2. Rechtsschutz wird relevanter

Kunden verstehen den Nutzen schneller, wenn er anhand realer Situationen greifbar gemacht wird.

3. Frühe Ansprache gewinnt an Bedeutung

Wer erst im Schadenfall über Rechtsschutz spricht, kommt zu spät. Die steigenden Streitkosten erhöhen den Druck, frühzeitig vorzusorgen.

Digitalisierung verändert das Nutzungsverhalten

Ein weiterer Treiber: Kunden erwarten schnelle und einfache Unterstützung. Digitale Zugangswege zu juristischer Hilfe werden deutlich stärker genutzt – ein Zeichen dafür, dass Rechtsschutz nicht nur Absicherung, sondern zunehmend auch Service ist. Kunden im Rechtsschutzfall eine passende Lösung über einen volldigitalisierten Zugangsweg bieten zu können, kann sich also Vorteil erweisen.

Fazit: Vom Nischenprodukt zum Alltagsbegleiter

Rechtsschutz entwickelt sich vom optionalen Zusatzschutz zunehmend zu einer Absicherung, die den Alltag vieler Kunden direkt betrifft.

Für Makler heißt das:

Wer die aktuellen Entwicklungen kennt und verständlich einordnet, kann Beratung näher an den Lebensrealitäten der Kunden ausrichten – und damit relevante Impulse setzen, bevor Konflikte entstehen.

=> Mehr Hintergründe zum ARAG Trendmonitor Recht:

Trendmonitor Recht 2025 ansehen

 

Ihr Kontakt zum ARAG Makler Service Center:

Tel.: 0211 963 4545

E-Mail: MSC@ARAG.de