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dvb-aktuell vom 01.09.2016

Familienrabatte in der Kfz-Versicherung unbedeutend

In einigen Kfz-Versicherungen gibt es einen sogenannten Familienrabatt. Ähnlich wie bei Beamten wird hier eine vorsichtigere Fahrweise belohnt. Eine aktuelle Berechnung zeigt jedoch, dass der Beitrag im Durchschnitt aller Versicherer nur um 0,3 Prozentpunkte sinkt.

In einigen Kfz-Versicherungen gibt es einen sogenannten Familienrabatt. Ähnlich wie bei Beamten wird hier eine vorsichtigere Fahrweise belohnt. Versicherer gehen davon aus, dass Familien rücksichtiger fahren, da ja oftmals auch Partner und Kinder mit im Auto sitzen. Eine aktuelle Berechnung zeigt jedoch, dass der Beitrag im Durchschnitt aller Versicherer nur um 0,3 Prozentpunkte sinkt, wenn der Versicherungsnehmer angibt, dass die eigenen Kinder regelmäßig mit im Auto mitfahren.

Der Familienrabatt soll eigentlich junge Familien entlasten, erklärt Annika Krempel. Schließlich sitzen die Kinder mit im Auto und es kann davon ausgegangen werden, dass die Eltern dann vorsichtiger fahren, so die Versicherungsexpertin von Finanztip. Die aktuelle Untersuchung zeigt jedoch ein anders Bild. So gewähren lediglich fünf von 40 Versicherer einen Familienrabatt – ein Anbieter sogar einen Zuschlag für Kinder. Im Durchschnitt der getesteten Versicherer sparen Eltern damit nur 0,3 Prozent.

Die Versicherungsexpertin rät dazu, mehrere Anbieter zu prüfen. Wird ein Familienrabatt gewährt, so kann man schon ein paar Prozentpunkte einsparen. So böte der Spitzenreiter bei Familienrabatten eine Ersparnis von bis zu 11 Prozent. Im Durchschnitt bei den war bei den Versicherern mit Familienrabatt eine Ersparnis von 3,4 Prozent drin. Zwar ist auch ein Versicherer mit Familienrabatt nicht zwangsläufig der günstigste, aber ein Vergleich lohnt allemal, so Annika Krempel.

Geht man auf vorsichtige Fahrweise von bestimmten Versicherungsnehmern ein, so haben weiterhin die Beamten die Nase vorn. Laut Studie zahlen Staatsdiener 7,5 Prozent weniger als Nicht-Beamte. Ein Anbieter bot sogar einen Rabatt von mehr als einem Drittel.

Quelle: Finanztip Verbraucherinformation


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