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dvb-aktuell vom 26.05.2016

Test der Online-Banken

Wie Online-Banken abschneiden und Filialbanken immer mehr mit FinTechs konfrontiert werden. Das Bankfilialsterben wird weitergehen. Was die Banken dagegen unternehmen wollen.

Immer mehr Bankfilialen machen dicht, Arbeitsplätze fallen weg und auch die Kunden suchen weniger den Kontakt für direkte Beratung durch einen Bankmitarbeiter. Meist funktioniert ja alles schon online – es ist die digitale Revolution im Bankbereich. Eine Zahl macht es besonders deutlich: 55 Mio. Online-Konten gibt es bereits in Deutschland und es werden täglich mehr. Die Anforderungen der Kunden sind günstiger, schneller und transparenter. Diese Anforderungen erfüllen nur noch weniger Filialbanken und können mit den Fintechs kaum noch mithalten. So geht die ein oder andere Bank schon Kooperationen mit Fintechs ein. Die Endverbraucher können sich darüber freuen – da die Bankenlandschaft somit wieder zugunsten der Kunden in Bewegung ist. Das Vergleichsportal Netzsieger hat hier Online-Banken einem Test unterzogen.

Der Sieger dieses Test ist die TARGOBANK – hier vor allem in den Bereichen Sicherheits-Features und in der Angebotspalette. Auch das bargeldlose Zahlen per Smartphone überzeugte die Tester. Die weiteren Plätze belegten mit ihren kostenlosen Online-Banking-Angeboten die ING DiBA und comdirect. Der vierte Platz und damit nicht mehr auf das Treppchen schaffte es die DKB.

Das digitale Zeitalter schreitet vor. Weltweit sind es schon 12.000 FinTech-Dienstleister, die frischen Wind in die „verkrustete“ Bankenlandschaft bringen – dadurch ändert sich der Markt und auch das Angebot. So integrieren auch immer mehr Banken FinTech-Applikationen im Angebot. Das dürfte vor allem dem bargeldlosen Bezahlen per Smartphone zu Gute kommen.

Banken haben eigentlich nur zwei Chancen, um gegen die immer stärker werdenden FinTech-Anbieter mitzuhalten: Entweder eigene Lösungen entwickeln oder kooperieren. Die Commerzbank beispielsweise startete mit Main Incubator und CommerzVentures, um Kapitalgeber von FinTechs zu werden. Die Deutsche Bank will bis 2020 eine Mrd. Euro in die Digitalisierung investieren. Die Sparkasse hingegen ist ein Projekt namens „Yomo“ (Your Money) involviert. Spannend wird diese FinTech-Revolution in jedem Fall, von dem der Verbraucher den größten Profit hat.

Schon jetzt wächst der Markt der FinTechs rasant. So liegt das erzielte Transaktionsvolumen bei 91 Mrd. Euro. Bis zum Jahr 2020 sollen es 156 Mrd. Euro werden. Jährliches Wachstum? Über 14 Prozent. Dieses Wachstum wird aber die traditionellen Banken treffen, welche sicherlich Marktanteile einbüßen müssen. Deshalb schauen sich auch die meisten Banken auf dem FinTech-Markt um. Einige FinTechs, wie bspw. NUMBER 26, verzichten gänzlich auf Kooperationen mit Banken und wollen eine eigene Bank etablieren. Kooperationen sind also nicht überall erwünscht und die Banken müssen sich umsehen.

Quelle: Netzsieger


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