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"SONDERAKTION 10% Beitragsnachlass!!!!!!!!!!"

03.06.2014 16:11:02

Guten Tage werte Kollegen,

immer mehr "Sonderaktion...10% Beitragsnachlass..." etc. sprechen eine
beredte Sprache wie es um manche Umsätze bestellt sein muss, oder?

Wieso kommt eigentlich kein Versicherer auf die Idee statt 10% Rabatt
auf den Beitrag zu geben, dem Vermittler 10% mehr laufende Courtage zu
geben?

Käme für den Versicherer aufs gleiche, für den Vermitler wäre es mehr
als eine Geste.

Es grüßt,

[Name ausgeblendet]

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03.06.2014 16:17:42

Womit das alte Vorurteil des Provisionsgetriebenen Vermittlers wieder
bedient wäre ...

Wenn das das Wichtigste wäre: Einfach selber Inkasso machen!

Sonst sind 10% Rabatt von der Tarifprämie doch,
(wenn das Produkt passt!)
Ein willkommenes Bonbon

Wir verzichten auf 2,5% und der Versicherer auf 7,5% ... finde ich fair,
wenn man damit dem Kunden etwas Gutes tun kann.

Mfg

[Name ausgeblendet]

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03.06.2014 16:26:37

Guten Tag Herr [Name ausgeblendet],

hmm meine Mathekenntnisse sagen mir:

10 % Beitragsnachlass = 10 % Courtage weniger.

Wo stand da was von Teilung ? ;=))

Übrigens für Alle Interessierten die Studie der Sparda Bank zur
Altervorsorge

http://www.sparda-bank-hamburg.de/pdf/news/Altersvorsorgereport_2014_Final.pdf

ist interessant zum lesen.

Widerlegt auch einen "Kollegen" der "theoretisch" meint, dass genügend Potenzial im
Markt ist - wir aber alle leider keine Strukkies sind und so dieses nicht "heben" können.

Interessant vor allem die Kurz-Aussage, das ca. 75% kein Geld übrig haben (vermeintlich oder
real ist für mich noch nicht so ganz belegt) für eine adäquate AV-Lösung.

Aber freuen wir uns, die GroKo will ja mal etwas in Sachen bAV (theoretisch wahrscheinlich - sry, der musste sein)

Mit freundlichen Grüßen

[Name ausgeblendet]

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03.06.2014 16:41:15

Ein 10% Nachlass des VR wäre,
wenn wir die Steuer außen vor lassen,
zu 75% vom VR und zu 25% von uns zu tragen.

Wenn wir den 25% Courtage erhalten ...

Das sind absolut 2,5% zu 7,5%

In echt sieht es sogar etwas anders aus:
100€ brutto ohne Rabatt - 10% Rabatt = 90€ brutto für den Kunden
100€ brutto = 84,03€ netto
Also ca. 16€ für Finanzamt

Vom Netto gehen 25% an uns = ca. 21€

Rest geht an den VR = 73€

Die 10€ die nun "rabattiert" werden teilen sich im gleichen Verhältnis auf:

Es bekommt das FA 1,60€ weniger, wir 2,10€ und der VR 7,30€

Somit ist der Rabatt von 10% eigentlich ein VR Rabatt von 7,3% plus einem Steuernachlass von 1,6% und einem Vermittlerrabatt von 2,1%

Wir verzichten auf 2,10€ damit der Kunden 10€ sparen kann.

Wenn man dem das wiederum so erklärt,
ist es eine Super Werbung.
Mfg

[Name ausgeblendet]

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03.06.2014 16:52:57

Guten Tag Herr [Name ausgeblendet],

wannn findet der Mathe-Kurs für Vers.-Makler bei Ihnen statt ?

Anmeldung hiermit erfolgt ;=)))))))))

Wobei:

FFSTHS> 100€ brutto = 84,03€ netto
FFSTHS> Also ca. 16€ für Finanzamt

FFSTHS> Vom Netto gehen 25% an uns = ca. 21€

FFSTHS> Rest geht an den VR = 73€

21 + 73 = 94 - also an den VR gehen 63 xDDD

^^^^

Mit freundlichen Grüßen

[Name ausgeblendet]

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03.06.2014 16:56:21

Natürlich!

Das kommt davon wen man von unterwegs übers pad schnell schreibt :-)
Das Prinzip bleibt natürlich das gleiche!

Mfg

[Name ausgeblendet]

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03.06.2014 17:07:57

Hallo werte Kollegen,
lieber Florian [Name ausgeblendet],

In allen Vergleichen sind die Kosten für Beratung,Verwaltung,
Dokumentation, Vermittlung und nicht zuletzt für Kfz, also der
Gesamtkostenaufwand in den Vermittlerbetrieben wesentlich deutlicher
gestiegen, als die Einnahmen.

Hinzu kommt, aufgrund kollektiven intellektuellen Komas ganzer Riegen
von Versicherungsvorständen sind ganze Einnahmensegmente wie PKV und LV
für die Vermittler erheblich geschrumpft wenn nicht gar ganz
weggebrochen.

Von den erheblich gestiegenen Reserveposten für Stornierungen aller Art
aufgrund 5 jähriger Stornohaftung in der Bilanz ganz abgesehen.

Entsprechende betriebswirtschaftliche Statistiken sind beim BVK
erhältlich, manchmal hilft auch ein Blick in die eigenen
Datevauswertungen, Herr [Name ausgeblendet].

Sehen Sie sich den BVK Präsidenten auf You Tube mal an, dann wissen Sie
wie ein Interessenvertreter unserer Branche zu sein hat und was er dazu
zu sagenm hat.

Der Kunde bekommt 7,5% Prämie vom Versicherer geschenkt, 2,5% von Herrn
[Name ausgeblendet] und Herr [Name ausgeblendet]dass doch eine gute Sache, wenn er für
seine gute Tat auch noch sage und schreibe 25% Umsatzeinbuße hinnehmen
muß.

Ich sag Ihnen was:

1) Ihre Tarifempfehlung darf nicht nach dem Preis gehen

2) Ihre Tarifempfehlung darf nicht nach der Provision gehen

3) Ihre Tarifempfehlung hat sich ausschließlich an den Wünschen und dem
Bedarf Ihres Kunden zu richten!

Nach meiner Erfahrung ist es komischerweise so, dass die
leistungsfähigen Anbieter sowohl preislich als auch leistungsmäßig gut
liegen, wenn dann noch zusätzlich die betriebswirtschaftliche Situation
nachhaltig gebessert wird, um so besser, oder?.

"Provisionsgetriebene Vermittler" ist ein Schlachtruf aus der
linksgrünen Ecke, Herr [Name ausgeblendet], die erst Ruhe gibt wenn es nur noch
Honorarberatung und Verbraucherberatung über Verbraucherschutzvereine
gibt, die mit eben dieser linksgrünen Camarilla besetzt sind und schon
heute ungestraft, ohne jeglichen Versicherungsschutz und ohne
Qualitätsnachweis gröbsten Beratungsunfug auf Steuerzahlers Kosten
anrichten dürfen.

Oder wenn es dann so wie in England ist: gar keine Beratung für die
Underdogs weil die sich keine mehr leisten können!

Werden sie Honorarberater Herr [Name ausgeblendet], oder Leiter einer
Verbraucherschutzzentrale, dann haben auch Sie bestimmt kein
Provisionsproblem mehr.

nix für Ungut,

Ihr

[Name ausgeblendet]

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03.06.2014 18:58:27

Hallo zusammen,

die Aussage des Kollegen Behn :

Ich sag Ihnen was:

1) Ihre Tarifempfehlung darf nicht nach dem Preis gehen

2) Ihre Tarifempfehlung darf nicht nach der Provision gehen

3) Ihre Tarifempfehlung hat sich ausschließlich an den Wünschen und dem
Bedarf Ihres Kunden zu richten!

unterstreiche ich und erweitere um

4) Wenn möglich die SH /VWG bei einer Gesellschaft unterbringen , bei
übergreifenden Schäden oder der Kundenwichtigkeit bei
Anliegen ! Hierbei sollten marginale Beitragsunterschiede nicht zu
Lasten des Versicherungsumfang gehen .. (Klingelt bei mir
noch im Ohr durch meinen sehr guten Ausbilder (BWV ) vor Jahrhunderten).

Fazit : In 98,76895 % der Beratungen fällt der Name von Toptarifen ,die
gerade "stark" rabattiert mir gegenüber von Sonderaktionen mit anderen
Tarifen auch kaufmännisch gesehen einen leichten Vorteil bringen ,im
Schadensfall einen zufriedenen Kunden .Wichtig ist für mich auch wie sich
der Versicherer mit der Bestandspflege verhält , nicht nur in der Höhe ...

Mit freundlichen Grüßen

[Name ausgeblendet]

Auf diesen Beitrag antworten...

05.06.2014 18:53:33

Bravo Herr [Name ausgeblendet],

das ist sehr gut dargestellt und trifft den Kern.
Uns fragt niemand wo und wie wir den nächsten Kunden herbekommen und mit
welchen Argumenten, geschweige denn was es uns kostet!

Mit besten Grüßen

[Name ausgeblendet]

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