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Tauschen Sie sich mit anderen Branchenbeteiligten aus

Werbung in der Mailingliste

24.08.2005 14:48:36

Liebe ListenteilnehmerInnen,

wenn alles einfach wäre, bräuchte man keine Regeln. Aber da es meistens
nicht so einfach ist, müssen Regeln aufgestellt werden und damit diese
eingehalten werden, wird es dann richtig kompliziert... ;-)

Fakt ist, dass auf der Liste keine Werbung für eigene Produkte bzw.
Dienstleistungen verbreitet werden darf. Wir möchten, dass sich
Branchenteilnehmer inhaltlich austauschen und sich gegenseitig helfen.
Wirtschaftlich ist die Liste nach wie vor ein Zusatzgeschäft für uns -
trotz der Webung, die in den Werbblöcken netterweise von einigen
Untenehmen gebucht wird. Als ich die Idee zu dieser Mailingliste hatte,
ging es mir nicht primär darum, damit Geld zu verdienen, sondern es stand
der Gedanke Pate, die Qualität in der Branche mit Hilfe der Liste zu
verbessern, zumal ich ein großer Freund von Netzwerken bin und meine, es
ist besser, sich zu helfen anstatt gegeneinander zu arbeiten. Daher ist es
für mich persönlich auch in Ordnung, wenn die Liste nicht kostendeckend
ist, wenngleich ich bei jeder geschalteten Werbung begeistert bin und mich
freue. Außerdem ist die Liste auch für uns ein Multiplikator, daher wir
ziehen in anderen Bereichen daraus immer wieder einmal einen Nutzen.

Was mich hingegen absolut stört ist, wenn Unternehmen diese Liste als
aggressives Marketinginstrument betrachten, um ihren Werbeetat zu schonen.
Wenn jemand ein Produkt entwickelt, möge er bitte einen Marketingetat
einrichten, der, wo auch immer, eingesetzt werden kann. Wir möchten uns
mit unserer Arbeit nicht als Erfüllungsgehilfen der Produktgeber
missbrauchen lassen, arbeiten hingegen gern im eigentlichen vorab
beschriebenen Sinne.

Nun kann man nicht alles schwarz/weiß sehen, das ging aus einigen
Beiträgen der Teilnehmer bereits hervor. Eine meiner Lebensphilosophien
lautet: Ein Geschäft ist, wenn beide etwas davon haben. Natürlich ist es
eine Marketingmaßnahme, wenn ein Produkt- oder Dienstleistungsanbieter
hier auf der Liste mit seiner Signatur auf Mails antwortet. Er macht das
im Regelfall sicherlich nicht nur zum Spaß, sondern er möchte seine
Kompetenz zeigen. Hier liegt das Geschäft auf beiden Seiten und ist meiner
Meinung nach daher völlig in Ordnung.

Wenn nun aber jemand dreist, wie geschehen, sein Produkt anbietet, dann
ist das nicht mehr akzeptabel.

Alles dazwischen ist Grauzone und von Fall zu Fall zu beurteilen, wobei
ich nach den teilweise unschönen Erlebnissen der letzten Zeit (die im
Hintergrund abliefen) sicherlich einiges nicht mehr so locker wie in der
Vergangenheit betrachten werde. Beispielsweise würde ich es nicht
akzeptieren, wenn ein Softwarehersteller über die Mailingliste den
Download einer Sharewareversion anbietet, denn hier handelt es sich um ein
Produktbeispiel mit dem Ziel, das Produkt zu verkaufen. Irgendwo mitten
drin sind die Vergleiche von Herrn [Name ausgeblendet], die er sicherlich auch im
Hinblick auf die Aufmerksamkeit auf seine Firma den Listenteilnehmern zur
Verfügung stellt. Da sie aber den Listenteilnehmern offensichtlich sehr
helfen, will ich es akzeptieren.

Zugegebenermaßen durchschaue ich manche Marketingmaßnahmen sicherlich auch
nicht auf den ersten Blick, da ich viele Listenteilnehmer und ihre
Tätigkeiten nicht persönlich kenne und Dinge, die ich als gute,
aufopferungsvolle Tat betrachte, dann doch verkappte Marketingmaßnahmen
sind. Außerdem erlaubt es mir meine Zeit oft nicht, alle Mails inhaltlich
so ausführlich durchzulesen, dass ich die Zusammenhänge erkenne. Hier
erbitte ich Ihre Hilfe, indem Sie uns bitte auf verkappte
Marketingmaßnahmen aufmerksam machen.

Lange Rede kurzer Sinn:

1.
Die Regel des Verbots der Webung auf der Liste bleibt nach wie vor
bestehen.
2.
Falls Sie als Produktanbieter Ihr Wissen in den Dienst der Liste stellen
möchten, sind Sie herzlich willkommen. Das allein ist schon eine
ausgezeichnete Marketingmaßnahme für Ihr Unternehmen. Unterlassen Sie aber
bitte verkappte Marketingmaßnahmen.
3.
Es ist für uns oft sehr schwierig, gute Taten von verkappten
Marketingmaßnahmen zu unterscheiden. Daher werden wir immer wieder von
Fall zu Fall entscheiden müssen.
4.
Helfen sie uns bitte in der Beurteilung, indem Sie uns auf unzulässige
verkappte Marketingmaßnahmen aufmerksam machen,

In diesem Sinne die besten Grüße

[Name ausgeblendet]

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