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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 03.09.2010
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1 Jahr www.pflegelotse.de der Ersatzkassen

- Internetportal wird von Versicherten positiv angenommen - Pflegenoten weiter verbessern

1 Jahr nach der online-Schaltung des neuen Internetportals der Ersatzkassen www.pflegelotse.de hat der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ein erstes Fazit gezogen. "Der vdek-Pflegelotse kommt in der Öffentlichkeit sehr gut an", erklärte Thomas Ballast, Vorstandsvorsitzender des vdek. "Der vdek-Pflegelotse und die Pflegenoten sind aus unserer Sicht ein riesiger Fortschritt für die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen; sie haben für mehr Transparenz im Pflegemarkt gesorgt und den Wettbewerb zwischen den Pflegeeinrichtungen befördert. Dieser Wettbewerb werde sich positiv auf Qualität und Service der Einrichtungen auswirken und komme den Versicherten zugute", erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Der www.pflegelotse.de wurde seit seiner Einführung von den Ratsuchenden schon über 17 Millionen Mal aufgesucht, um eine geeignete Pflegeeinrichtung zu finden oder sich über die Qualität ihres Pflegeheimes oder ihres ambulanten Pflegedienstes zu informieren. Der vdek-Pflegelotse enthält Adress- und Vergütungsdaten aller rund 23.000 ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Darüber hinaus lassen sich auf dem Portal die Pflegenoten und damit die Qualität der Leistungen recherchieren. Da noch nicht alle Einrichtungen von den Medizinischen Diensten der Krankenkassen (MDK) geprüft worden sind, enthält der vdek-Pflegelotse bislang Pflegenoten von rund 8.500 Einrichtungen. Bis Ende des Jahres sollen für alle Einrichtungen entsprechende Pflegenoten vorliegen.

Auch Christoph Leiden, Leiter der Unternehmenskommunikation bei der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria aus Köln, befürwortet mehr Transparenz für die Senioren durch unabhängige Prüfungen, um die gute Betreuungsqualität in deutschen Pflegeheimen dauerhaft sicherzustellen. "Ein externer Blick hilft oft, Verbesserungspotenzial zu identifizieren", sagt Leiden. Dennoch bedarf es aus Sicht der Cellitinnen noch weiterer Kriterien sowie eine Verbesserung in der Systematik der Gewichtung einzelner Prüfkriterien, um tragbare Aussagen zur Qualität einer Senioreneinrichtung treffen zu können.

Thomas Meißner, Geschäftsführer der Häuslichen Pflege Meißner & Walter GmbH in Berlin, begrüßt Transparenz und Verbraucherschutz. "Eines muss klar sein, schwarze Schafe müssen offengelegt werden und sie müssen vom Markt verschwinden, damit die Anbieter - und das ist die größte Zahl -, die vernünftig und ordentlich arbeiten, ihre Leistung am Markt weiter ausbauen und etablieren können."

Mit den Pflegenoten sei eine gute Basis gelegt worden. "Nun müsse es darum gehen, das Bewertungssystem mit seinen Schulnoten von eins bis fünf konsequent weiterzuentwickeln und zu verbessern", so Ballast. Beispielsweise müsse es zu einer deutlicheren Gewichtung einzelner sehr bedeutsamer Qualitätskriterien, wie zum Beispiel der Wundversorgung, kommen. "Die Festlegung von Risikokriterien sind eine zentrale Forderung des vdek und der Ersatzkassen. Diese Kriterien müssen sich dann auch in der Gesamtnote niederschlagen", so Ballast. Der bundesweite Notendurchschnitt von derzeit 1,9 bei stationären und 2,1 bei ambulanten Pflegeeinrichtungen stimmt den vdek grundsätzlich optimistisch. "In den Einrichtungen wird offenbar in der Regel gute Pflege geleistet. Allerdings darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch in Einzelbereichen noch deutliche Defizite geben kann." Ballast rät den Pflegebedürftigen deshalb dringend, auch die Einzelnoten zu betrachten! "Pflegenoten und vdek-Pflegelotse sind nur ein Baustein bei der Suche nach einer geeigneten Einrichtung. Sie ersetzen nicht den Besuch der Einrichtung und die Beratung durch die Pflegekassen", so Ballast abschließend.



Frau Michaela Gottfried
Pressesprecherin und Abteilungsleiterin Kommunikation
Tel.: 0 30 / 2 69 31 - 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 - 29 15
E-Mail: michaela.gottfried@vdek.com

Verband der Ersatzkassen e. V.
Vdek
Askanischer Platz 1
10973 Berlin
www.vdek.com

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 24 Millionen Menschen in Deutschland versichern.

- BARMER GEK
- Techniker Krankenkasse
- Deutsche Angestellten-Krankenkasse
- KKH-Allianz
- HEK - Hanseatische Krankenkasse
- hkk

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen "Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)" in Eisenach gegründet wurde. Sein Hauptsitz mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet sich seit dem 29.6.2009 in Berlin, Askanischer Platz 1.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 16 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

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