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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 30.03.2007
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2006 war ein gutes Jahr für die Hamburg-Mannheimer

  • Leben-Neugeschäft verbessert sich spürbar: Wachstum um 10 Prozent
  • Starkes Riester-Geschäft: 112 Prozent mehr Neubeitrag in 2006
  • Hamburg-Mannheimer Sach mit hervorragender Combined Ratio
  • Erfreuliches Beitragswachstum im Rechtsschutzgeschäft

Die Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG, ein Unternehmen der ERGO Versicherungsgruppe, ist mit dem Geschäftsjahr 2006 sehr zufrieden. Das Unternehmen hat seine gesamten Neugeschäftsbeiträge einschließlich der Pensionskasse um 9,9 Prozent auf 773 Mio. Euro gesteigert. Für das Geschäftsjahr 2006 konnte das Unternehmen ein Beitragswachstum um 1,8 Prozent auf 3.233 Mio. Euro verzeichnen. Als besondere Treiber des Geschäftserfolges erweisen sich zwei Produkte: Zum einen war die KAISER-RENTE® - so heißt das Riesterprodukt des Unternehmens - mit 134.000 neuen Verträgen ein regelrechter Verkaufsschlager. Es wurden 63 Prozent mehr Verträge abgeschlossen als im Vorjahr, der laufende Neubeitrag stieg insgesamt auf 77,8 Mio. Euro an. Dabei wurde alleine das Neugeschäft ohne die Erhöhungen aus der Riesterstufe mehr als verdoppelt. Der Bestand wuchs um 42 Prozent auf insgesamt 447.000 Verträge. Damit sichert sich die Hamburg-Mannheimer einen Marktanteil von 6,9 Prozent. Zum anderen wurden Rentenversicherungsprodukte gegen Einmalbeitrag häufig nachgefragt. Das Neugeschäft stieg hier um knapp 35 Prozent auf 426 Mio. Euro an.

Die laufende Überschussbeteiligung plus die garantierte Verzinsung für das Neugeschäft ihrer Lebens- und Rentenversicherungsprodukte liegt mit 4,2 Prozent konstant hoch. Zuzüglich der Schlussüberschussbeteiligung von derzeit durchschnittlich 0,4 ergibt sich eine durchschnittliche Gesamtverzinsung von 4,6 Prozent. Und die Gesamtverzinsung der Rentenbezüge während der Leistungsphase erreicht mit 4,8 Prozent einen der höchsten Werte im Markt.

Die Aktienquote lag mit 13,0 Prozent auf Marktwertbasis deutlich über dem Niveau des GDV-Branchendurchschnitts von etwa 9,6 Prozent. Damit konnte das Unternehmen vor allem im performancestärksten Quartal des vergangenen Jahres überproportional am Aktienmarkt-Aufschwung im Rahmen seiner Risikotragfähigkeit partizipieren. Der Kapitalanlagebestand betrug 32,5 Mrd. Euro, es konnte ein Nettoergebnis in Höhe von 1,5 Mrd. Euro erwirtschaftet werden. Der Jahresüberschuss nach HGB lag mit 61,76 Mio. Euro knapp 10 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Für das Jahr 2007 erwartet das Unternehmen, dass das Neugeschäft weiter expandiert, wobei das Wachstum geringer ausfallen wird als im Vorjahr. Sondereffekte, die das Neugeschäft überproportional ankurbeln, sind nicht zu erwarten.

Die Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG ist ein finanzstarker und zuverlässiger Partner, wenn es um die eigenverantwortliche Altersvorsorge und die Absicherung der Langlebigkeit geht. Das wird ihr regelmäßig von namhaften und unabhängigen Rating-Agenturen auf allen Ebenen bescheinigt: Die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung erhielt von Morgen und Morgen im Februar 2007 ausgezeichnete fünf Sterne. Und seine sehr gute Finanzkraft brachte dem Unternehmen jüngst ein verbessertes Rating bei der renommierten Rating-Agentur Standard & Poor´s ein: Das ohnehin schon exzellente A+ (starke Finanzkraft) wurde auf AA- (ausgezeichnete Finanzkraft) heraufgesetzt. Damit zählt die Hamburg-Mannheimer auch branchenweit zu den Top-Unternehmen.

Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG:

Die Beiträge haben sich insgesamt, wie auch im Markt, leicht rückläufig entwickelt und betrugen im selbst abgeschlossenen Geschäft 756 Mio. Euro (-2,3 Prozent). In den einzelnen Sparten zeigten sich aber deutliche Unterschiede. Die ertragsorientierte Zeichnungspolitik des Kraftfahrtgeschäfts in einem schwierigen Marktumfeld führte im Geschäftsjahr 2006 zu einem spürbaren Rückgang in diesem Geschäftsfeld. Gleichzeitig konnten in der Unfallversicherung die Beitragseinnahmen auf 455 Mio. Euro (450 Mio. Euro) gesteigert werden und die Position als zweitgrößter Unfallversicherer Deutschlands gestärkt werden. Die Combined Ratio hat sich hervorragend entwickelt. Sie war mit 84,2 Prozent (2005: 94 Prozent) brutto weit besser als der Markt.

Auch die versicherungstechnischen Ergebnisse der Gesellschaft entwickelten sich erfreulich. Das Brutto-Ergebnis hat sich von 26,6 Mio. Euro auf 94,6 Mio. Euro fast verdreifacht. Durch steuerliche Sondereffekte konnte ein Gesamtergebnis vor Gewinnabführung von 114,5 Mio. Euro (96,5 Mio. Euro) erwirtschaftet werden.

Die Produktneuerungen nahezu sämtlicher Sparten wurden im Jahr 2006 abgeschlossen. So steht den Vertrieben 2007 ein viel versprechendes Produktportfolio zur Verfügung, das durch die Bündelung zu zielgruppengerechten Paketen die individuellen Bedürfnisse der Kunden abbildet. Die Verbesserung der Kostenquoten wird weiter fortgesetzt werden. Damit sind gute Voraussetzungen geschaffen, um die hohen Erwartungen an das Geschäftsjahr 2007, in welchem das Unternehmen sein 150. Firmenjubiläum begeht, zu erfüllen.

Hamburg-Mannheimer Rechtsschutzversicherungs-AG:

Das Beitragswachstum war durch Beitragsanpassungen und die gute Stornoentwicklung der Gesellschaft positiv geprägt und stieg um 2,1 Prozent auf 51,3 Mio. Euro an. Erfreulich hat sich die Combined Ratio brutto entwickelt. Sie hat sich mit 98,5 Prozent (Vorjahreswert: 103,8 Prozent) früher als erwartet unter die 100-Prozent-Marke bewegt. Das versicherungstechnische Bruttoergebnis hat sich um 2,4 Mio. Euro verbessert. Damit ist das Unternehmen in diesem Jahr in der Gewinnzone. Und mit 4,3 Mio. Euro lag das Gesamtergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau von 3,2 Mio. Euro.

Die Einführung eines neuen Rechtsschutz-Tarifs mit erweiterter Telefonberatung im Oktober 2006 brachte eine spürbare Belebung im Neugeschäft: Allein im vierten Quartal stieg die Anzahl der verkauften Policen um knapp 9 Prozent an. Noch erfreulicher entwickelte sich das Ersatzgeschäft: Hier war im vierten Quartal bei der Anzahl der verkauften Verträge ein Plus von 50 Prozent zu verzeichnen, das ergibt einen Mehrbeitrag von 164 Prozent. Mit dem neuen Tarif macht die Gesellschaft einen großen Schritt weg vom reinen Kostenerstatter hin zum Rechtsdienstleister. Der beeindruckende Anschub des Neugeschäfts im vierten Quartal soll sich auch im 2007 fortsetzen. Auf der Beitragsseite erwartet das Unternehmen ein Wachstum von mehr als 2 Prozent. Auch die Combined Ratio wird erneut merklich unter 100 Prozent liegen. Auch eine Verbesserung des versicherungstechnischen Ergebnisses ist zu erwarten.

Trends des Geschäftsjahres 2007 für die Hamburg-Mannheimer Gesellschaften:
Produkte und Zielgruppen

Die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre, die demografische Entwicklung in Deutschland sowie die Prognosen der künftig zu erwartenden Rentenzahlungen aus den öffentlichen Kassen hat die Bürger sensibilisiert: Eigenvorsorge und private Vermögensbildung sind für die Sicherung von Wohlstand und Einkommen im Alter bzw. im Ruhestand unerlässlich. "Die Bürger haben erkannt, dass sie ihre Versorgungslücken zügig selbst schließen müssen", stellt Prof. Dr. Kurt Wolfsdorf, Vorstandsvorsitzender der Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG, fest. "Unsere Vertriebe haben sehr gute Arbeit geleistet und ihren Beratungs- und Aufklärungsauftrag gegenüber der Bevölkerung sehr ernst genommen. Das zeigen die Entwicklungen in unseren Verkaufszahlen deutlich."

Die existenzielle Notwendigkeit privater Vorsorge bedeutet einen wachsenden Vorsorgebedarf über alle Zielgruppen hinweg und somit entsprechende Geschäftspotenziale für alle Geschäftsfelder der Hamburg-Mannheimer. Besonders im Fokus: Die besonderen Vorsorgebedarfe von Best Agern und Frauen. Gerade ältere Menschen haben über alle Versicherungsprodukte hinweg - ob für Vorsorge, Rente, Kranken- und Pflegeversicherung oder Unfall - spezielle Anforderungen an ihre persönliche Absicherung. Dabei zählen nicht nur die finanziellen Leistungen im Versicherungsfall, sondern vor allem zusätzliche Serviceleistungen sind kaufentscheidend. Die Hamburg-Mannheimer hat sich auf diese Nachfrage eingestellt: Unfall-Vital ist eine Unfallversicherung mit attraktiven Assistance-Paketen. Seit der Einführung im Juli vergangenen Jahres wird das Produkt stark nachgefragt. Die Assistance-Pakete "Aktivität" und "Soforthilfe" weisen je eine hohe Anbündelungsquote auf.

Frauen haben aufgrund ihrer Lebensumstände, Wünsche und Ziele andere Anforderungen an Vorsorgeprodukte als Männer. Doch obwohl Frauen weniger Leistungen aus der gesetzlichen Rentenkasse erwarten können als Männer, sind sie - wenn es um den Abschluss einer privaten Vorsorge geht - wesentlich zurückhaltender und haben einen ausgeprägten Beratungsbedarf. Um das Vorsorge- und Informationsverhalten von Frauen näher zu beleuchten, hat die Hamburg-Mannheimer Ende 2006 eine Emnid-Studie in Auftrag gegeben. Eines der vielen interessanten Ergebnisse: Frauen wünschen sich vor allem flexible Produkte, die sich an ihre jeweilige Lebenssituation (Berufstätigkeit, Elternzeit oder Teilzeittätigkeit) anpassen lassen, ohne dass starre Beiträge die Haushaltskasse belasten oder die Aussetzung von Zahlungen hohe Verluste bedeuten. "Die Untersuchung und ihre Ergebnisse sind für uns doppelt aussagekräftig: Einerseits bestätigen sie uns in unserer ohnehin schon ausgeprägten Zielgruppenorientierung, was Produkte und Beratung angeht. Andererseits wird noch deutlicher: Frauen haben besondere Ansprüche, wenn es um die Flexibilität und Sicherheit ihrer Vorsorgeprodukte geht. Hier sind wir als Versicherer und Vorsorgeanbieter besonders gefragt", fasst Prof. Dr. Wolfsdorf die Ergebnisse für sich zusammen.

Branchentrends

Die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes trägt dazu bei, das erfolgreiche Geschäftsmodell der Deutschen Lebensversicherung zu erhalten und zukunftssicher zu machen. Dennoch wird die Umsetzung der neuen Regelungen zum 1. Januar 2008 große Herausforderungen an die bestehende Prozesslandschaft der Hamburg-Mannheimer stellen: Die Beteiligung der Versicherungsnehmer an stillen Reserven nach verursachungsorientiertem Verfahren greift massiv in die Solvenzmittel der Unternehmen ein. Die Regelungen zu den Rückkaufswerten sind bezüglich ihrer Bestandswirksamkeit nicht ganz unproblematisch, da sie nachträglich in das Leistungsspektrum bestehender Verträge eingreifen. Und der Wegfall des Policenmodells verändert den gesamten Verkaufsprozess. "Wir als Versicherungsunternehmen erachten es als dringend notwendig, dass auf dem Verordnungswege Konkretisierungen vorgenommen werden, die die jetzige Gesetzgebung sinnvoll ergänzen", mahnt Prof. Dr. Wolfsdorf.

Ein wichtiges Produktmerkmal der klassischen Vorsorgeprodukte ist die Unterlegung mit Garantien. Diese Unterlegung wird von den Kunden ebenso nachgefragt wie vom Gesetzgeber, der Garantien zur Voraussetzung für eine staatliche Förderung - beispielsweise bei den Riesterprodukten und der betrieblichen Altersvorsorge - macht. Zur Finanzierung von Garantien bei Lebensversicherungsprodukten wird systematisch Risikokapital gestellt, hierfür gelten strenge Eigenmittelanforderungen. Garantiefonds hingegen sind lediglich mit dem Eigenkapital ausgestattet, welches zum Betrieb des Unternehmens und nicht zur Abfederung von Risiken gedacht ist. Zusätzliches Risikokapital ist nur dann notwendig, wenn es mit großer Wahrscheinlichkeit auch gebraucht wird. Wann ein solcher Fall gegeben ist, wird für den Kunden selbst nicht transparent gemacht. Es handelt sich hier also nicht um Garantien im herkömmlichen Sinne oder wie sie den deutschen Verbrauchern bekannt sind. Die finanzielle Schieflage eines Garantiefonds kann dann dazu führen, dass sich ein hieraus resultierender Vertrauensschaden auch auf deutsche Lebensversicherungsprodukte und ihre Garantien überträgt. Dies gilt es zu vermeiden. Denn die strengeren Eigenmittelanforderungen für Lebensversicherungsprodukte stellen sicher, dass ein Unternehmen stets in der Lage sein wird, eingegangene Zahlungszusagen auch zu leisten. "Gerade für die Sicherung von Vermögen und Einkommen ist eine Garantiezusage, wie sie in der Lebensversicherung üblich ist, unerlässlich", betont Prof. Dr. Wolfsdorf nochmals nachdrücklich. "Wo Garantie drauf steht sollte auch Garantie drin sein."

Die Entgeltumwandlung war vor allem für Arbeitnehmer kleiner und mittelständischer Betriebe ein attraktiver Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Beiträge aus der Entgeltumwandlung waren bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze steuer- und sozialabgabenfrei. Diese Sozialabgabenfreiheit endet zum 31.12.2008, danach sind Sozialabgaben auf die Versicherungsbeiträge zu leisten. Damit würde diese Form der Vorsorge vor allem für Bezieher mittlerer Einkommen uninteressant. Denn eine doppelte Beitragspflicht sowohl während der Anspar- als auch während der Leistungsphase des Sparens im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge wäre die Folge. "Vor dem Hintergrund sinkender Rentenleistungen müssen private und auch betriebliche Vorsorgemöglichkeiten der Bürger weiter gestärkt werden", fordert Prof. Dr. Wolfsdorf. "Wir empfehlen dringend, die Sozialabgabenfreiheit zu erhalten."



Herr Rainer Möller
Tel.: 040/63 76 - 38 18
E-Mail: rainer.moeller@hamburg-mannheimer.de

Hamburg-Mannheimer
Überseering 45
22297 Hamburg
http://www.hamburg-mannheimer.de

Über die Hamburg-Mannheimer

Die Hamburg-Mannheimer ist einer der führenden deutschen Lebens- und Unfallversicherer und verfügt über eine besondere Expertise in der Absicherung sportlicher Großereignisse sowie von Profisportlern. Das Unternehmen blickt auf über 100 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte zurück und gehört seit 1997 zur ERGO Versicherungsgruppe. Als finanzstarker Versicherer bietet die Hamburg-Mannheimer ihren fast sechs Millionen Kunden langfristige Sicherheit und individuelle Lösungen im Sach- und Rechtsschutzbereich, für Vermögensbildung sowie zur privaten und betrieblichen Vorsorge. Mit seiner Stiftung "Jugend und Zukunft" engagiert sich das Unternehmen in Projekten, die über sportliche Aktivitäten zur sozialen, kulturellen, physischen und psychischen Förderung von Kindern und Jugendlichen beitragen.

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