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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 24.07.2008
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Ab heute LBS-Bausparen mit Riester-Option

„LBS Bayern startet in ein neues Zeitalter“

Neugeschäft weiter auf Sieben-Milliarden-Kurs Erstes Halbjahr 2008: Zweithöchster Absatz der LBS-Geschichte „Für die LBS Bayern markiert der 23. Juli den Start in ein neues Zeitalter“, sagte Geschäftsleitungssprecher Dr. Franz Wirnhier auf der Bilanzpressekonferenz der LBS Bayerische Landesbausparkasse. Von heute an können LBS-Bausparverträge mit Option auf die Riester- Förderung abgeschlossen werden. Grundlage ist das kürzlich verabschiedete Eigenheimrentengesetz, welches der LBS-Chef als bahnbrechende politische Weichenstellung bezeichnete: „Es schafft die längst überfällige Integration der selbstgenutzten Immobilie in die staatliche Altersvorsorgeförderung.“ 2007 brachte der LBS Bayern erneut Spitzenergebnisse. Im Neugeschäft konnte das Sieben-Milliarden- Niveau der vergangenen Jahre gehalten werden, im Vergleich zu 2006 sogar mit leichten Zuwächsen: in der Stückzahl um 2,6 Prozent auf rund 250.000 Verträge, in der Bausparsumme um 1,6 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Zwischen Januar und Juni 2008 wurde das zweit beste Neugeschäft in einem ersten Halbjahr seit dem Bestehen der LBS Bayern produziert. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge lag 2007 mit 73,3 Millionen Euro und einem Plus von 10,2 Prozent deutlich über dem Vorjahr.

Der LBS-Bausparvertrag ist laut Wirnhier in Bayern nach wie vor ein sehr begehrtes Produkt. „Das Neugeschäft hat sich in den vergangenen fünf Jahren in einer Größenordung eingependelt, die den davor liegenden Fünf- Jahres-Zeitraum um mehr als 50 Prozent übertrifft“, erklärte er. Die dynamische Entwicklung in den vergangenen Jahren hat die Marktführerschaft der LBS Bayern zementiert. Im ersten Halbjahr 2008 sind die Marktanteile im Bausparneugeschäft auf 45,5 Prozent in der Stückzahl und 38,5 Prozent nach Bausparsumme gestiegen.

 

Bausparen gegen Geldentwertung und Zinsschwankungen

Die anhaltende Popularität des Bausparens wird laut Wirnhier auch durch aktuelle Entwicklungen unterstützt. Zum einen unterliegen die Kapitalmarktzinsen derzeit großen Schwankungen, zum anderen steigt die Inflationsrate nun schon über einen längeren Zeitraum. Die Sorgen der Menschen vor anhaltend steigenden Zinsen würden dadurch geschürt. „Gegen Geldentwertung und Zinsschwankungen kann man sich durch Bausparen und Wohneigentum absichern, das wird den Menschen in solchen Zeiten besonders bewusst“, sagte Wirnhier. So verzeichnet die LBS auch eine äußerst lebhafte Nachfrage nach Bauspardarlehen. Ihr Auszahlungsvolumen stieg im Jahr 2007 um 32,6 Prozent auf 566,8 Millionen Euro. Auch im ersten Halbjahr 2008 verbucht die LBS hier ein Wachstum von 22 Prozent auf 329,7 Millionen Euro.

 

Mehr Bausparmittel für energetische Sanierungen

Insbesondere bei der Finanzierung von Modernisierungsmaßnahmen sind die LBS-Bauspardarlehen gefragt. Im vergangenen Jahr wurden 17.339 Modernisierungsprojekte finanziert, zehn Prozent mehr als im Jahr 2006. Von Januar bis Juni 2008 lag diese Zahl sogar um 15,5 Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2007. „Dieses Geschäftsfeld wächst kontinuierlich“, erklärte Wirnhier. Hauptursachen sind der wachsende energetische Sanierungsbedarf im Wohnungsbestand und die explodierenden Rohstoffpreise. Knapp zwei Drittel der Ein- und Zweifamilienhäuser in Bayern sind älter als 30 Jahre. Sie zählen zu den größten Energiefressern. „Die LBS hat die energetische Optimierung älterer Häuser frühzeitig zum Thema gemacht“, sagte Wirnhier. Die Marktforschung attestiert der LBS auf diesem Feld die größte Kompetenz unter den Bausparkassen. „Diesen Kompetenzvorsprung wollen wir nutzen, um das Geschäft mit Modernisierungskrediten auszubauen.“

 

Sofortkredite: wachsende Bestände, rückläufige Auszahlungen

Rückläufig hat sich das Sofortfinanzierungsgeschäft der LBS entwickelt. Hier ist allerdings zu berücksichtigen, dass dieses Geschäft in den letzten Jahren massiv erweitert wurde. „Die Bestände an Vor- und Zwischenfinanzierungskrediten stiegen in den vergangenen fünf Jahren um nahezu 30 Prozent auf 2,61 Milliarden Euro an“, erklärte der LBS-Chef. Darüber hinaus ist der Bestand an Forderungsabtretungen an die Sparkassen, also der mit Bausparverträgen unterlegten Wohnbaukredite der bayerischen Sparkassen, zwischen 2002 und 2007 um 73,2 Prozent auf 9,34 Milliarden Euro angewachsen. Diese Zahlen machen deutlich, dass sich das Geschäftsvolumen und damit die Vergleichsbasis signifikant erhöht hat. Bedingt durch die äußerst schwache Wohnungsbaukonjunktur hat die LBS in den zurückliegenden 18 Monaten jedoch weniger Sofortkredite ausgezahlt. Bei den Vor- und Zwischenfinanzierungsdarlehen wurde 2007 ein Minus von 18,3 Prozent auf 371 Millionen Euro verzeichnet. Im ersten Halbjahr 2008 steht ein Minus von 10,1 Prozent auf 167,1 Millionen Euro in den Büchern. „Sowohl die Baufertigstellungen als auch die Baugenehmigungen erreichten 2007 einen historischen Tiefpunkt“, sagte Wirnhier. So wurde 2007 bei den erteilten Baugenehmigungen in Bayern ein Minus von 31,2 Prozent auf 31.769 Wohnungen verzeichnet. „Der Abwärtstrend ist leider in den ersten fünf Monaten dieses Jahres nicht gestoppt worden“, erklärte Wirnhier. Von Januar bis Mai 2008 verringerte sich die Zahl der bewilligten Bauanträge nochmals u 85 m rund zehn Prozent. Die Talfahrt des Neubaus reduziert auch das Marktvolumen für Wohnbaufinanzierer. Obwohl sich die LBS im harten Konditionenwettbewerb sehr gut behauptet, führt der schrumpfende Markt auch hier zu geringeren Auszahlungen außerkollektiver Kredite. Dennoch wuchs der Bestand an Vor- und Zwischenfinanzierungskrediten auch 2007, und zwar um rund 60 Millionen Euro. Der Zinsertrag profitierte davon ebenso wie von dem leicht erhöhten Zinsniveau am Kapitalmarkt. Wirnhier: „Unterm Strich konnte das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge um 10,2 Millionen Euro auf 73,3 Millionen Euro gesteigert werden.“ Das ist der beste Wert der zurückliegenden fünf Jahre. „Die lang anhaltende Niedrigzinsphase hat die LBS mit konstanten und befriedigenden Ergebnissen gut gemeistert“, so Wirnhier. Er geht davon aus, dass die Ertragslage auch im Jahr 2008 stabil bleibt.

 

“Ein starker Kick für die eigenen vier Wände“

Das Eigenheimrentengesetz bezeichnete der LBS-Chef als “starken Kick für die eigenen vier Wände“. Die Eckpunkte des Gesetzes:

  • Spar- und Tilgungsleistungen für selbst genutztes Wohneigentum erhalten die gleiche steuerliche Förderung wie die bestehenden Riester-Produkte.
  • Aus Riester-Verträgen kann das angesparte Kapital vollständig für den Bau, den Kauf oder die Entschuldung einer selbst genutzten Immobilie entnommen werden.
  • Bausparverträge und Wohnbaudarlehen erhalten 110 die volle Riester-Förderung.
  • Für junge Leute unter 25 Jahren wird bei Vertragsabschluss einmalig ein Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro gezahlt.
  • Die geförderten Verträge werden nachgelagert besteuert. Dazu wird ein „Wohnförderkonto“ geführt, auf dem die entnommenen Guthaben und die geförderten Tilgungsbeiträge erfasst und  jährlich bis zum Renteneintritt mit zwei Prozent fiktiv verzinst werden. Der so aufgebaute Kapitalstock wird mit dem Renteneintritt in Raten über maximal 25 Jahre versteuert. Alternativ kann die Steuerschuld mit einem Rabatt auf einen Schlag beglichen werden, besteuert werden dann nur 70 Prozent des Wohnförderkontos.

Diese Regelungen treten rückwirkend zum 1. Januar 2008 in Kraft. „Zusätzlich hat der Gesetzgeber festgelegt, dass die Wohnungsbauprämie ab dem 1. Januar 2009 nur noch für Sparleistungen gewährt wird, die wohnwirtschaftlich verwendet werden“, betonte der LBS-Chef. Von dieser dauerhaften Zweckbindung sind junge Menschen unter 25 Jahren ausgenommen. Für sie gilt einmalig für den Abschluss eines Bausparvertrags die bisherige siebenjährige Bindungsfrist und die anschließende freie Verfügbarkeit des Guthabens.

 

LBS-Bausparen demnächst Riester-gefördert

„Der Bausparvertrag ist die ideale Umsetzung des Eigenheimrentengesetzes“, sagte Wirnhier. Er sei das einzige Produkt, mit dem man das Sparen für die eigenen vier Wände mit der Finanzierung ihres Erwerbes kombinieren kann. Die LBS werde jetzt ihre bekannten Tarife „Riester-fähig“ machen, sodass sie von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zertifiziert werden können. Der Gesetzgeber hat für die Zertifizierung von Wohn-Riester-Verträgen eine dreimonatige Frist vorgesehen. Wenn alles planmäßig läuft, kann der Vertrieb zertifizierter Eigenheimprodukte am 1. November 2008 starten.

 

LBS-Kunden müssen nach den Worten Wirnhiers nicht so lange warten. Sie können ab sofort LBS-Bausparverträge mit einer Umstellungsoption abschließen. Sobald der LBS Bayern die Zertifizierung ihrer Riester-Tarife vorliegt, werden die Verträge dieser Kunden kostenfrei in einen Tarif mit Riester-Förderung umgestellt. Alle bis dahin erbrachten Sparleistungen werden automatisch umgebucht. Dieses Angebot gilt für Verträge in der Sparphase.



Herr Joachim Klein
Tel.: 089/21 71-4 62 21
E-Mail: presse@lbs-bayern.de

LBS Bayerische Landesbausparkasse
Arnulfstr. 50
80335 München
www.lbs-bayern.de

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