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17.06.2008 - dvb-Presseservice

Allianz Global Investors und DekaBank planen gemeinsame Tochtergesellschaft für Fondsbuchhaltung und Fondsadministration

Frankfurt, Juni 2008. Allianz Global Investors und DekaBank planen ein Joint Venture für Fondsbuchhaltung und Fondsadministration. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die Unternehmen in Frankfurt am Main unterzeichnet. Die neue Gesellschaft soll voraussichtlich zum 1. Oktober 2008 an den Start gehen. Beide Partner sind zugleich Eigentümer und Kunden.

Innovations- und Marktführerschaft
Mit einem verwalteten Volumen von mehr als 300 Milliarden - wird der größte Anbieter für Fondsbuchhaltung und Fondsadministration am deutschen Markt entstehen. Durch die Bündelung in einer Gesellschaft und die gemeinsame Nutzung einer einheitlichen System- und Prozessplattform wollen beide Partner ihre Prozesse noch kundenorientierter und effizienter gestalten. Durch die Zusammenarbeit zweier führender Asset Manager Deutschlands sollen Wettbewerbsvorteile gestärkt und der Innovationsvorsprung ausgebaut werden.

Der Zeitpunkt für eine Zusammenführung der Aktivitäten ist günstig, da sich die DekaBank für einen Wechsel auf die Systemplattform SimCorp Dimension entschlossen hat, die Allianz Global Investors bereits seit 2005 erfolgreich anwendet. "Beide Unternehmen nehmen damit eine Vorreiter-Rolle bei der Konzentration zentraler Back-Office-Tätigkeiten innerhalb der Wertschöpfungskette der deutschen Asset-Management-Branche ein," sagt Thomas Wiesemann, CEO von Allianz Global Investors Deutschland.

Franz S. Waas, Ph.D., Vorstandsvorsitzender der DekaBank, betont: "Das ist ein bedeutender Schritt für beide Unternehmen und ihre Kunden. Durch die Zusammenlegung von Kompetenz und Know-how zweier Spezialisten werden in Zukunft Anforderungen von Kunden schneller implementiert und das operative Geschäft noch flexibler gestaltet."

Attraktives, zukunftsträchtiges Arbeitsumfeld für Mitarbeiter
Beide Partner werden ihre zusammen 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesen Bereichen tätig sind, komplett in das neue Gemeinschaftsunternehmen einbringen. Ein Abbau von Personal ist nicht geplant. In diesem wettbewerbsintensiven Wachstumssegment geht es vor allem darum, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern klare Zukunftsperspektiven zu geben. Thomas Wiesemann: "Die hohe Qualifikation und das detaillierte Fachwissen der Mitarbeiter in diesem speziellen Geschäft bilden das Fundament für signifikante Wettbewerbsvorteile des neuen Unternehmens." Auch Oliver Behrens, für das Geschäftsfeld Asset Management Kapitalmarkt zuständiger Vorstand der DekaBank, ist überzeugt: "Mit dem neuen Unternehmen schaffen wir ein attraktives, zukunftsfähiges Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in das sie ihre besonderen Fähigkeiten gezielt einbringen und weiter entwickeln können." Die Leitung des Unternehmens wird paritätisch besetzt mit jeweils zwei Geschäftsführern von Allianz Global Investors und der DekaBank.

Für die Kunden der beiden neuen Partner wird es durch das Joint Venture keine Einschränkungen im operativen Geschäft geben. Im Gegenteil: sie werden zukünftig von noch kürzeren Innovationszyklen und effizienteren Implementierungsprozessen profitieren. Die Buchungskreise der jeweiligen Sondervermögen bleiben weiterhin strikt voneinander getrennt.




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