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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 26.03.2007
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Allianz und andere Firmen appellieren an US-Kongress

Die Allianz SE gehört zu einer Gruppe von Firmen und institutionellen Investoren, die den US-amerikanischen Kongress auffordern, das Thema des globalen Klimawandels anzugehen. Die Gruppe fordert bundesweite Gesetzgebung und eine Treibhausgas-Reduktion von 60 bis 90 Prozent.

Erstmals haben zahlreiche institutionelle Investoren und große Unternehmen den amerikanischen Gesetzgeber aufgerufen, mit starken bundesweiten Gesetzen den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Zu den 65 Unterzeichnern der Gruppe gehört auch die Allianz; organisiert wird der Aufruf vom Netzwerk Ceres und dem "Investor Network on Climate Risk".

Mit dem Aufruf machen die Unterzeichner klar, dass eine unentschlossene Klimapolitik und das Fehlen nationaler Regulierung langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährden, da damit Investitionen in saubere Energien und klimafreundliche Technologien verhindert werden. Schließlich bedeutet der Klimawandel neben Risiken auch Chancen für Unternehmen und Investoren.

Kohlenstoff mit Preisschild versehen

"Das größte Klimarisiko für Investoren und Unternehmen ist die Unsicherheit, weil es in den USA keine klare Politik dazu gibt", sagt die Präsidentin von Ceres, Mindy S. Lubber.

"Die Allianz hält es für dringend notwendig, Kohlenstoff mit einem Preisschild zu versehen, um den Markt die Reduktion von Emissionen und Klimaschutz regeln zu lassen", sagt Joachim Faber, Vorstandsmitglied der Allianz SE, die insgesamt 1,2 Billionen Euro an Assets verwaltet. "Eine europäische Vorreiterrolle im Klimaschutz ist gut. Aber ohne ein entschlossenes Handeln der USA wird der globale Klimahaushalt aus den Fugen geraten. Deshalb brauchen wir Amerikas Hilfe."

US-Regierung und SEC sollten handeln

Die Investoren und Unternehmen stellen drei Forderungen:

1. Die US-amerikanische Regierung sollte eine Führungsrolle übernehmen, um Treibhausgase langfristig zu verringern. Wissenschaftler und Klimamodelle weisen auf die dringende Notwendigkeit, die Werte von 1990 bis 2050 um 60 bis 90 Prozent zu reduzieren, um das Schlimmste zu verhüten. Wo möglich sollten marktbasierte Lösungen wie ein Emissionshandel, der einen Preis für Kohlendioxidemissionen etabliert, Flexibilität ermöglichen und Innovationen fördern.

2. Die US-Energie- und Transportpolitik sollte Forschung, Entwicklung und Umsetzung neuer und bestehender umweltfreundlicher Technologien fördern, um Kohlendioxid-Emissionen im notwendigen Maß zu verringern.

3. Die Securities and Exchange Commission (SEC) sollte klarstellen, welche Informationen zum Thema Klimawandel Unternehmen für Investoren in ihrer Finanzberichterstattung offen legen sollten.



Herr Michael Anthony
Tel.: +49.89.3800-18401
Fax: +49.89.3800-2840
E-Mail: michael.anthony@allianz.com

Allianz Group
Königinstraße 28
80802 München
Deutschland
www.allianz.com

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