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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 19.03.2015
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Auf bald im Wald

Wird der neue Volkssport Geocaching der Gesundheit der Deutschen guttun?

Wenn Krankenkassen und die Bundesregierung das Gesundheitsbewusstsein und Gemeinwohl der Bevölkerung unterstützen wollen, sollten sie sich neben anderen Sportarten intensiv mit Geocaching beschäftigen. Eine Generation von Coach Potatoes verlässt im Moment seine bequemen Sofas und begibt sich auf Erkundung in den Wald – und das bei fast jedem Wetter. Auch erste Unternehmen fangen an, diesen Sport zu nutzen, um das Wissen um den eigenen Markt auf neuen Plattformen zu verbreiten.

Als eine Art elektronische Schatzsuche ist Geocaching ein Thema, was sich im Moment überall auf der Welt rasant verbreitet. Eigentlich ist es eine Art von zielgerichtetem Spazieren gehen. Es lässt sich auf die vielfach bekannte „Schnitzeljagt“ zurückführen, die anhand von versteckten Hinweisen zumeist in der freien Natur nach und nach zu einem Ziel führt. Man nutzt dazu heute Navigationsgeräte oder Smartphones, es ist aber auch mit Landkarte und Kompass möglich. Geocaching basiert auf versteckten Objekten, deren Koordinaten über das Internet bekannt gegeben werden und gefunden werden können. Jeder Mensch kann dabei Verstecke anlegen und jeder Mensch kann diese Verstecke finden. Startschuss war das Jahr 2000, als die künstliche Verschlechterung des GPS Signals durch die amerikanische Regierung abgeschaltet wurde und genaue Navigation möglich wurde. 10 Gründe, warum diese Sportart der Gesamtgesundheit der Bevölkerung gut tun wird:

1.      Geocaching weckt den Jäger und Sammler in uns; die Jagd nach dem Schatz, das positive Erlebnis des Entdeckens, die Freude über einen schönen Fund treibt den Cacher voran, das nächste Versteck zu finden. Er ist ständig und oft lange unterwegs, wobei das Verstecken und Finden an grundsätzliche Regeln, besonders in Bezug auf den Schutz der Natur gebunden ist.

2.      Die Vielfalt der verschieden Möglichkeiten macht das Spiel abwechslungsreich - ob normale Verstecke, Verstecke mit Rätseln, Bildersuche und viele andere Möglichkeiten – man findet etwas für jeden Geschmack.

3.      Geocaching gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, damit eignet es sich für jede Altersstufe und für jeden Fitnessgrad. Es fördert sowohl die sportliche Fitness als auch die geistige Aktivität.

4.      Das Spiel kann man gleich nebenan beginnen; Weltweit wird die Anzahl der Verstecke auf etwa 2.500.000 geschätzt, davon in Deutschland ca. 340.000. Zumeist ist der nächste Cache nur ein paar Hundert Meter vom eigenen Wohnort entfernt. Der Sport ist so gut wie nicht organisiert, einen Verband gibt es nicht, hier entsteht eine neue andere Form der Gemeinsamkeit.

5.      Das Spiel ist unendlich; die Versteckmöglichkeiten sind so zahlreich, dass einem Sportler nicht so rasch die Ideen ausgehen. Zumeist kann man im nahen Umfeld schon Jahre verbringen, ohne dass einem die Verstecke ausgehen. Das gilt für zuhause genauso wie für den Urlaub.

6.      Geocaching fördert die Kreativität und das Mitgestalten; durch die Tatsache, dass man selbst aktiv eigene Verstecke anlegen kann, entstehen unglaublich schöne und interessante Verstecke, die von Menschen entwickelt werden, denen man das und die sich das vielleicht nie zugetraut hätten.

7.      Das Spiel unterstützt den Familienzusammenhalt; für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet ist es eine Sportart, die man gemeinsam ausüben kann. Durch den Spannungseffekt und durch die vielen Kinderverstecke werden Kinder stark motiviert, gemeinsam auf Schatzsuche zu gehen. Das Spiel ist aber kein Rudelsport, Cachergruppen von mehr als 6 Personen sind sehr selten.

8.      Geocaching unterstützt die regionale Verbundenheit; warum in die Ferne schweifen….. Cacher finden im direkten Umfeld des eigenen Wohnorts eine Fülle an schönen Plätzen, die sie noch nie besucht haben. Gleichzeitig motiviert das System, immer wieder neue Plätze in der Umgebung aufzusuchen.

9.      Durch die Beschreibung der Plätze, Gebäude oder geologischen Formationen, an denen die Verstecke liegen, entsteht neues Wissen durch den, der dieses Wissen erarbeitet und durch den, der dieses Wissen abrufen muss, um den Cache zu finden.

10.   Geocaching fördert die Kommunikation und das Umweltbewusstsein; bei Events trifft man zwanglos andere Cacher, bei sogenannten Citos (Cache in Trash out) treffen sich Cacher, um gemeinsam regelmäßig Müll zu sammeln.

Es gibt verschiedene Plattformen, über die man diese Sportart zumeist kostenlos betreiben kann. Auch Firmen, Institutionen und Organisationen fangen an, diesen Sport zu nutzen, um das Wissen um das eigene Thema zu vergrößern. Da Werbung aber bei Geocaching generell verboten oder verpönt ist, muss diese Wissensvermittlung sehr neutral erfolgen. Beispiele für die Nutzung durch Unternehmen sind z.B. Wissen über Sehenswürdigkeiten, die dem Tourismus förderlich sind oder Wissen über technische Anwendungen, die für Unternehmen förderlich sind. Auch einige Tourismusbüros und Firmen, z.B. aus der IT Branche haben schon im Rahmen von Wettbewerben eigene Verstecke angelegt und so potentielle Kunden angesprochen.

Generell und abschließend gibt es natürlich hier wie auch in vielen anderen Bereichen einige gehirnamputierte Mitmacher, die durch Vandalismus, Unkameradschaftlichkeit oder Egoismus dem Ansehen des Sports schaden. Da aber ein aktiv genutztes Gehirn ein wesentlicher Bestandteil dieses Spiels ist, hält sich die Anzahl dieser Teilnehmer zum Glück in Grenzen. Dafür sind viele Menschen zusätzlich motiviert, sich aktiv zu bestätigen und sich mit dem Slogan von anderen Cachern zu verabschieden: „Auf bald im Wald“, wobei das Treffen von Cachern bei der Suche eher zu den Ausnahmen gehört.

 

 

 

 

 

Knigskonzept
Helmut Knig
Mittelstr. 19
35516 Mnzenberg
Deutschland
www.koenigskonzept.de

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