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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 04.01.2010
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Börsen Hamburg und Hannover mit 48 Prozent Umsatzplus

Die Börsen Hamburg und Hannover konnten 2009 ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern: Nach Orderbuchstatistik, also ohne Mehrfachzählungen, wurden insgesamt rund 32 Mrd. Euro umgesetzt, das sind 48 Prozent mehr als 2008. Obwohl sich die Börsenkurse im Laufe des Jahres erholten, waren viele Anleger durch die Finanz- und Wirtschaftskrise noch verunsichert. "Dass es uns gelungen ist, in diesem schwierigen Umfeld die Umsätze zu steigern, beweist, dass die guten Konditionen an den Börsen Hamburg und Hannover vom Markt positiv aufgenommen wurden", sagt Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börsen Hamburg und Hannover. Besonders der Handel mit Anleihen hat 2009 gegenüber dem Vorjahr stark zugenommen: Der Umsatz stieg hier um 80 Prozent.

Courtagefreiheit bis 50.000 Euro bei DAX-Titeln

Dass Hamburg und Hannover zusammen den dritten Platz unter Deutschlands Börsenplätzen kontinuierlich verteidigen, liegt vor allem an den permanenten Neuerungen, die den Handel über die beiden Börsen nachhaltig stärken. So wurde 2009 der Aktienhandel noch attraktiver: Mit dem seit November geltenden neuen Preismodell können Investoren bei den meisten Orders die Courtage sparen. Bei den stark gehandelten DAX30-Werten fällt bei Anlagesummen bis 50.000 Euro keine Courtage an - die courtagefreie Summe wurde damit verzehnfacht gegenüber dem vorherigen Modell. Die Titel aus weiteren Indizes wie MDAX oder EuroStoxx50 können bis 25.000 Euro ohne Courtage gehandelt werden.

"Unser neues Courtagemodell gewährleistet, dass Anleger Geld sparen, wenn sie sich für die Börsen Hamburg und Hannover entscheiden. An keiner anderen deutschen regionalen Börse sind die courtagefrei handelbaren Beträge so hoch wie bei uns. Neben attraktiven Konditionen sind umfangreiche Handelsgarantien ein weiteres schlagendes Argument für die Börsen Hamburg und Hannover", so Dr. Sandra Lüth, Geschäftsführerin der Börsen Hamburg und Hannover.

Starker Handel mit "eingefrorenen" Immobilienfonds

Im börslichen Handel mit offenen Fonds lag der Umsatz 2009 bei 2,1 Mrd. Euro. Damit erreicht die Börse Hamburg einen Marktanteil von rund 40 Prozent am börslichen Handel mit Investmentfonds und hält ihre starke Marktposition in diesem Segment. Besonders intensiv nutzten die Anleger die Möglichkeit, ihre Anteile an "eingefrorenen" offenen Immobilienfonds über die Börse Hamburg weiter zu handeln. Acht der zehn umsatzstärksten Fonds an der Börse Hamburg waren Immobilienfonds, allen voran der KanAm grundinvest Fonds (WKN 679180), der bis Juli 2009 eingefroren war, mit rund 256 Mio. Euro Umsatz.

Beim Handel mit geschlossenen Fonds wurde aufgrund der aktuellen Käuferzurückhaltung das Umsatzniveau des Vorjahres erwartungsgemäß nicht erreicht. Dennoch ist der Marktanteil am Zweitmarkthandel sowohl bei Immobilienfonds (rund 74 Prozent) als auch bei Schiffsfonds (rund 45 Prozent) weiter gestiegen.

Das Jahr 2009 war auch von einem Wechsel in der Führungsebene geprägt. Dr. Sandra Lüth wurde Geschäftsführerin der Börsen Hamburg und Hannover und gleichzeitig Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG, der gemeinsamen Trägergesellschaft der Börsen Hamburg und Hannover. Lüth folgte auf Prof. Dr. Hans Heinrich Peters, der sich aus Altersgründen aus dem operativen Börsengeschehen zurückzog.




Herr Hendrik Janssen

Tel.: 0511 - 327 661
Fax:
E-Mail: h.janssen@boersenag.de


Herr Kay Homann

Tel.: 040/36 13 02-31
Fax:
E-Mail: k.homann@boersenag.de


Herr Philipp Lies

Tel.: 040 / 899 699-279
Fax:
E-Mail: phl@fischerappeltziegler.de

BÖAG Börsen AG
Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
www.fondsboersedeutschland.de

An den Börsen Hamburg und Hannover sind über 10.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Options- und Genussscheine sowie Zertifikate. Zudem lassen sich über die speziellen Handelsplattformen Fondsbörse Deutschland und Policenbörse Deutschland geschlossene Fonds bzw. Kapitallebens- und Rentenversicherungen handeln. Zu den Handelsteilnehmern der beiden Börsen zählen mehr als 150 in- und ausländische Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen.

Die Börsen Hamburg und Hannover erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

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