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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 10.07.2008
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BKK·VBU-Zeckenkarte

(Berlin.) Sie sind klein wie ein Stecknadelkopf, haben acht Beine und ernähren sich vom Blut Anderer: Zecken. Schon bei Temperaturen zwischen acht und zehn Grad Celsius warten sie auf Grashalmen oder im Unterholz auf einen Wirt, der sie im Vorbeigehen abstreift und mitnimmt. Zecken suchen bis zu zwölf Stunden nach einer geeigneten Stichstelle. Beim Menschen bevorzugen sie warme, gut durchblutete Hautpartien wie Kniekehlen, Leisten oder Zehenzwischenräume. Meist ist ein Zeckenstich harmlos, aber die Tiere können auch Überträger gefährlicher Krankheiten - wie der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder der Lyme-Borreliose - sein.

Schnelle Hilfe im Scheckkartenformat
Egal, was Wanderer, Jogger oder Kinder tragen, absoluten Schutz vor dem "gemeinen Holzbock" gibt es nicht. Wer von einer Zecke gestochen wird, sollte das Tier so schnell wie möglich entfernen. Praktische Hilfe bietet die Zeckenkarte der BKK·VBU: Die scheckkartengroße Plastikkarte mit integrierter Lupe findet in jedem Portmonee Platz. Mithilfe eines speziellen Kartenausschnittes kann die Zecke hautnah gefasst und dann mit einer ruhigen, gleitenden Bewegung herausgeschoben werden. Anschließend sollte die Einstichstelle gereinigt und desinfiziert werden. Die Zeckenkarte inklusive Informationsflyer kann kostenfrei über das 24-h-Servicetelefon der BKK·VBU unter 01802- 31 31 72* (*6 Cent je Anruf - abhängig von der Telefongesellschaft) bestellt werden.

Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Europa. Borrelientragende Zecken kommen in allen Teilen Deutschlands vor, durchschnittlich jede fünfte Zecke hat die Erreger in sich. Die Erkrankung verläuft in drei Stadien und führt zu Veränderungen der Haut, Entzündungen an den Gelenken sowie Beeinträchtigungen des Nervensystems. Als Hinweis auf die Erkrankung gilt eine sich ausbreitende Rötung um die Einstichstelle (Wanderröte). Gegen Borreliose gibt es keine Vorbeugung. Behandelt wird die Krankheit mit Antibiotika. 

Die FSME ist eine Viruserkrankung, die die Hirnhaut, das Hirngewebe, die Nervenwurzel oder das Rückenmark betreffen kann. Die Erkrankung zeigt sich zwischen drei und acht Tagen nach dem Zeckenstich durch Kopf- und Gliederschmerzen. Zusätzlich sind Fieberschübe möglich. In Deutschland gibt es Gegenden, in denen Zecken, die mit dem FSME-Virus infiziert sind, gehäuft auftreten. Diese Risikogebiete befinden sich in weiten Teilen Bayerns, Baden-Württembergs und vereinzelt in Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Experten schätzen, dass dort ein bis fünf Prozent der Zecken das FSME-Virus in sich tragen. Schutz vor der Erkrankung bietet nur eine Impfung. Die Ständige Impfkommission empfiehlt allen, die in den Risikogebieten leben oder sich dort für längere Zeit aufhalten, sich impfen zu lassen. Wann eine Zeckenimpfung im Einzelfall sinnvoll ist, kann am besten der Hausarzt entscheiden.



Frau Ellen Zimmermann
Pressesprecherin
Tel.: 030 / 7 26 12-1315
Fax: 030 / 7 26 12-1399
E-Mail: ellen.zimmermann@bkk-vbu.de

BKK Verkehrsbau Union
Lindenstraße 67
10969 Berlin
www.meine-krankenkasse.de

Die BKK·VBU mit Hauptsitz in Berlin betreut bundesweit über 286.000 Versicherte. Der allgemeine Beitragssatz beträgt 13,3 Prozent. Sie finden diese Pressemitteilung auch im Internet unter www.meine-krankenkasse.de

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