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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 29.10.2007
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BKK Hoesch bietet Experten-Chat über Medikamentenabhängigkeit am 30. Oktober 2007

Der Begriff "Sucht" wird meist mit Alkohol- oder Drogenabhängigkeit verbunden. Dass man auch nach Medikamenten süchtig werden kann, ist hingegen weniger bekannt. Dabei ist die Zahl der Medikamentensüchtigen fast genauso groß wie die der Alkoholabhängigen. Nicht immer ist jedoch ein Arzneimittel-Missbrauch seitens der Patienten der Grund für eine Abhängigkeit, manchmal werden Medikamente auch zu sorglos verschrieben.

Nach Einschätzung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen gibt es in Deutschland rund 1,4 Mio. Medikamentenabhängige, das entspricht fast drei Prozent der Bevölkerung. Die Zahl der Medikamentenabhängigen ist damit annähernd so groß wie die der Alkoholabhängigen (ca. 1,5 Mio. Betroffene).

Das höchste Abhängigkeitsrisiko tragen Medikamente in sich, die auf das Zentrale Nervensystem wirken. Dies betrifft vor allem Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Schlafmittel und Aufputschmittel. Eine Reihe solcher Arzneien führt zu einer körperlichen Abhängigkeit, die sich in Toleranzentwicklung und Entzugssymptomen bei ausbleibender Einnahme äußern kann. Bei längerfristiger Einnahme kann es zu paradoxen Reaktionen kommen, z. B. chronischem ("medikamenteninduzierten") Kopfschmerz bei Missbrauch von Migränepräparaten. Eine psychische Abhängigkeit kann auch bei Medikamenten auftreten, die kein Potential für eine körperliche Abhängigkeit in sich tragen.

Der Prozess des Abhängigwerdens verläuft schleichend. Der Missbrauch beginnt dort, wo ein Medikament über die Verordnung bzw. Anweisung des Beipackzettels hinaus eingenommen wird.

Was man beim Umgang mit Medikamenten beachten sollte um eine Abhängigkeit zu vermeiden, woran man eine Sucht erkennen kann und wie man sie erfolgreich behandelt, ist Thema dieses Experten-Chats "Medikamentenabhängigkeit - die stille Sucht". Anwesender Experte wird Herr Dr. Rüdiger Holzbach, Leiter der Abteilung Suchtmedizin der Westfälischen Kliniken Warstein und Lippstadt, sein.

Chat-Termin: 30.10.2007, Beginn 20:00 Uhr. Der Zugang zum Chat erfolgt über die Internetseiten der BKK Hoesch www.bkkhoesch.de <http://www.bkkhoesch.de>.

Über Nutzen und Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln informiert auch die Broschüre "Immer mit der Ruhe", die bei der BKK Hoesch unter Tel. 0231 844 4149 angefordert werden kann. 



Frau Andrea Hartwig
Tel.: +49 0231 844 3197
Fax: +49 0231 844 6119
E-Mail: Andrea.Hartwig@bkkhoesch.de

BKK Hoesch
Kirchderner Str. 47-49
44145 Dortmund
www.bkkhoesch.de

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