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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 11.06.2010
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Bilanzpressekonferenz 2010: ALTE LEIPZIGER - HALLESCHE Konzern verbessert Marktposition deutlich

- Umsatzentwicklung über Marktdurchschnitt - Stabile Ertragsentwicklung durch erstklassige versicherungsgeschäftliche Ergebnisse und sehr gute Nettoverzinsung der Kapitalanlagen bei hohen Bewertungsreserven - Erneut Erhöhung der Eigenmittel, seit 2002 Eigenkapital verdoppelt - Erfolgreiche Umsetzung des Kostensenkungsprogramms in Oberursel - Kontinuierliche Neugeschäfts- und Beitragsentwicklung für 2010 erwartet

Über ein gutes Geschäftsjahr 2009 mit Umsatzzuwächsen in den Kernsparten Lebens-, Kranken- und Sachversicherung berichtete Dr. Walter Botermann, Vorstandsvorsitzender des ALTE LEIPZIGER - HALLESCHE Konzerns, bei der Bilanzpressekonferenz in Oberursel. Die Versicherungsgesellschaften des Konzerns verbuchten 2009 ein starkes Wachstum der Beitragseinnahmen in Höhe von 6,0 % auf 2.820 Mio. EUR. Demgegenüber wuchs die Branche um 4,1 %. Der gesamte Konzernumsatz, einschließlich der Investmentgesellschaft und der Bausparkasse, stieg um 6,2 % auf 3.042 Mio. EUR.

Langjährig praktizierte Unternehmensstrategie mit den Zielen "Finanzstärke" und "Wachstum aus eigener Kraft in Unabhängigkeit" erfolgreich fortgesetzt

Die zufriedenstellenden Ergebnisse der Kapitalanlagen waren von der Finanzmarktkrise erneut nicht betroffen, die Ertragsentwicklung der Konzerngesellschaften verlief stabil. Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde im gesamten Konzern bereits 2009 vollständig angewandt. Alle damit verbundenen Belastungen wurden somit schon im Berichtsjahr geschultert, inklusive der hundertprozentigen Ausfinanzierung der Pensionsrückstellungen. Darüber hinaus war es möglich, den kontinuierlichen Ausbau des Eigenkapitals fortzusetzen: "Dank der Strategie, auf finanzielle Stärke und Wachstum aus eigener Kraft zu setzen, hat sich der Konzern auch unter der Finanzmarktkrise erfolgreich weiterentwickelt und sicher durch unruhiges Fahrwasser bewegt", stellte Dr. Botermann fest.
Zu den einzelnen Gesellschaften:

ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung: Starke Umsatz- und Neugeschäftsentwicklung

Umsatz und Neugeschäft der ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit entwickelten sich deutlich dynamischer als im Markt: Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 9,4 % (Markt + 6,6 %) auf 1,4 Mrd. EUR. Die Neugeschäftsbeiträge legten sogar um 51,2 % auf 429 Mio. EUR zu (Branche: + 32,7 %). Dabei gelang es, die laufenden Neugeschäftsbeiträge, die eine langfristige Sparbereitschaft der Kunden signalisieren und den Geschäftsverlauf der Gesellschaft verstetigen, um 25,8 % auf 143 Mio. EUR zu steigern, während sie sich im Branchentrend rückläufig entwickelten (- 15,4 %). Das Geschäft gegen einmalige Beiträge wuchs um 68,3 % auf 285 Mio. EUR.

Die wichtigsten Produkte: Betriebliche Altersversorgung ...

Von den Einmalbeiträgen entfiel etwa die Hälfte auf die Betriebliche Altersversorgung (bAV), die sich damit auch 2009 als ein wesentlicher Umsatzträger erwies. Die ALTE LEIPZIGER zählt zu den fünf wichtigsten bAV-Anbietern in Deutschland. Gerade bei komplexen Aufgaben, wie zum Beispiel der Auslagerung und Ausfinanzierung von Versorgungsverpflichtungen, besitzt die ALTE LEIPZIGER umfangreiche Expertise und konnte damit Kunden gewinnen. Ein neuer bedeutender Geschäftspartner, eine große Industrie- und Handelskammer, hat Versorgungsverpflichtungen von mehr als 42 Mio. EUR auf die ALTE LEIPZIGER Unterstützungskasse übertragen - im vorigen Jahr eine der größten Auslagerungen dieser Art in Deutschland.

... BU sowie klassische und fondsgebundene Rentenversicherungen

Das Segment der Berufsunfähigkeitsversicherungen, deren hervorragende Bedingungen zu zahlreichen sehr guten Ratingergebnissen führten, konnte kräftig ausgebaut werden. Auch klassische Rentenversicherungen und fondsgebundene Produkte mit Garantien fanden hohe Akzeptanz im Markt.

Wachstum auch durch Einmalbeitragsprodukte

Das Einmalbeitragsgeschäft der ALTE LEIPZIGER besteht neben dem oben genannten bAV-Geschäft vor allem aus der Wiederanlage ablaufender Kapitallebensversicherungen in sofort beginnende Rentenversicherungen und Konsortialgeschäft mit aufgeschobenen Rentenversicherungen. Auf Kapitaldepots, die derzeit mit 1,75 % p. a. verzinst werden, entfällt mit einem Anteil von weniger als 3 % nur ein geringer Anteil des Einmalbeitragsgeschäfts.

In der zweiten Jahreshälfte wird das Unternehmen ein neues Kapitalisierungsprodukt bereitstellen, das für das Anlauf- und Ablaufmanagement von Versicherungsverträgen und die Rückdeckung von Arbeitszeitkonten angeboten wird. Die Überschussbeteiligung wird abhängig von der Laufzeitbindung gestaffelt, um Arbitragerisiken weiter zu verhindern. Bei der ALTE LEIPZIGER führt nur die langfristige Anlage zur vollen Partizipation an der Überschussbeteiligung.

Durch risikoorientierte Kapitalanlagestrategie zu ausgezeichneter Nettoverzinsung und hohen Bewertungsreserven

Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen erreichte mit 4,76 % (Branche: 4,17 %) erneut einen überdurchschnittlichen Wert und erwies sich damit auch 2009 als krisenresistent. Dem Wunsch der Kunden nach Sicherheit entsprechend werden langfristige Garantiezusagen zu rund 92 % mit Rentenanlagen erstklassiger Bonität unterlegt. Im Schwerpunkt sind das deutsche Bundesanleihen, Pfandbriefe oder Schuldverschreibungen von deutschen Bundesländern - also Kapitalanlagen, bei denen als Sicherheiten entsprechende Deckungsmassen oder verlässliche Staatsgarantien hinterlegt sind. Die Anlage in Anleihen der so genannten PIIGS-Staaten liegt in einer Größenordnung von 0,1 % der Kapitalanlagen; Anleihen aus Griechenland, Portugal und Italien sind im Sicherungsvermögen der ALTE LEIPZIGER Leben, wie beim gesamten Konzern, nicht enthalten. Der Anteil der Dividendenwerte an den gesamten Kapitalanlagen betrug zum Geschäftsjahresende rund 5 %.

Die Bewertungsreserven der Kapitalanlagen beliefen sich zum Jahresende auf eine Milliarde EUR. Das waren 6,6 % der gesamten Kapitalanlagen. Wie in den Vorjahren war die Gesellschaft auch 2009 frei von stillen Lasten.

Kostenquote deutlich gesenkt

Durch die erfolgreiche Umsetzung des Kostensenkungsprogramms ist es 2009 gelungen, die zu Beginn des Programms geplante, sich über alle Kostenarten erstreckende Kosteneinsparung von jährlich rund 30 Mio. EUR zu realisieren. Zusammen mit dem Anstieg der gebuchten Bruttobeiträge reduzierte sich die Verwaltungskostenquote auf 2,7 % (Vorjahr: 3,2 %). Die Abschlusskostenquote wurde von 4,9 % auf 4,7 % gesenkt.

Stabile Ertragsentwicklung - Ausbau des Eigenkapitals

Der Rohüberschuss (vor Steuern und Direktgutschrift) blieb trotz der mit der Umsetzung des BilMoG verbundenen bilanziellen Belastungen mit 394 Mio. EUR gegenüber 409 Mio. EUR im Vorjahr weitgehend stabil. Der größte Anteil, nämlich 218 Mio. EUR, fließt in die Rückstellung für Beitragsrückerstattung und dient somit, zusammen mit der Direktgutschrift von 117 Mio. EUR, der weiteren Stärkung der Kundenreserven. Dank der guten Rohüberschussentwicklung konnte das Eigenkapital um 40 Mio. EUR auf 425 Mio. EUR erhöht werden.

HALLESCHE Krankenversicherung wächst in der Vollversicherung seit 16 Jahren stärker als Branche

Das Wachstum in der Vollversicherung der HALLESCHE Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit liegt seit 16 Jahren über dem der PKV-Branche. Die Zahl der Vollversicherten stieg 2009 um 8.267 Personen auf insgesamt 229.075. Auf Basis dieses Wertes hat die HALLESCHE einen Anteil von rund 5 % am Bestandswachstum der PKV-Branche. Der Marktanteil in der Vollversicherung erhöht sich auf 2,60 % (Vorjahr: 2,56 %). Durch Zuwächse in der Zusatzversicherung auf 343.681 Personen (Vorjahr: 322.216) stieg der gesamte Versichertenbestand um 5,5 % auf 572.756 (Vorjahr: 543.024).

Attraktivität der Produkte schlägt sich in sehr gutem Neugeschäft nieder

Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 3,9 % auf 957 Mio. EUR an. Das Neugeschäft nahm um 8,0 % auf 4,1 Mio. EUR (Vorjahr: 3,8 Mio. EUR) zu und zeigt die Wettbewerbsfähigkeit und die Qualität der Produkte der HALLESCHE.

Versicherungsgeschäftlich zweistellig im Plus

Die Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote lag mit 11,1 % (Vorjahr: 12,1 %) auch 2009 deutlich über dem Marktdurchschnitt von 8,2 % (Vorjahr: 9,3 %). Sie ist Maßstab für den Erfolg im Kerngeschäft eines Krankenversicherers.

Analog zur Branchenentwicklung liegt die Schadenquote der HALLESCHE mit 76,3 % leicht über dem Vorjahreswert (75,2 %). Trotz des guten Neugeschäfts konnte die Abschlusskostenquote mit 9,7 % stabil gehalten werden. Die Verwaltungskostenquote sank auf 2,9 % (Vorjahr: 3,0 %).

Mit stabilem Finanzergebnis durch die Krise

Die Krise der Finanzmärkte führte allgemein zur Senkung des Zinsniveaus für Neuanlagen. Die HALLESCHE setzte ihre risikoarme Kapitalanlagepolitik fort. Die Nettoverzinsung lag mit 4,20 % (Vorjahr: 4,37 %) knapp auf Branchenniveau. Es bestehen weiterhin keine stillen Lasten gemäß § 341b HGB. Die Bewertungsreserven wurden auf 2,4 % der Kapitalanlagen gesteigert.

Der Überschuss vor Steuern liegt mit 116 Mio. EUR ähnlich wie im Vorjahr auf hohem Niveau (2008: 122 Mio. EUR). Davon wurden 15 Mio. EUR zur Stärkung des Eigenkapitals auf 178 Mio. EUR verwendet. 93 Mio. EUR wurden der erfolgsabhängigen Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt (Vorjahr: 90 Mio. EUR). Diese Mittel kommen unmittelbar den Versicherten der HALLESCHE zugute und werden eingesetzt, um Beitragsrückerstattungen bei Leistungsfreiheit zu gewähren, Beiträge für ältere Versicherte zu senken oder Mehrbelastungen für Beitragsanpassungen zu mildern oder zu vermeiden. Als Qualitätsversicherer finanziert die HALLESCHE diese Beitragslimitierungen über die gesamte Laufzeit aus.

 

Die Tochtergesellschaften des Konzerns:

In einem stagnierenden Kompositversicherungsmarkt erhöhte die ALTE LEIPZIGER Versicherung AG, der Sachversicherer im Konzern, die Bruttobeitragseinnahmen um 0,7 % auf 438 Mio. EUR. Sehr erfolgreich entwickelten sich die Rechtsschutz- und die Wohngebäudeversicherung. Der Gesamtschadenaufwand ist jedoch angestiegen. Insbesondere in der Kraftfahrtversicherung ist die Schadenquote durch den ausgeprägten Preiswettbewerb belastet. Der Jahresüberschuss nach Steuern hat sich von 6,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 9,6 Mio. EUR verbessert.

Das eingelöste Bausparneugeschäft der ALTE LEIPZIGER Bauspar AG stieg im Hinblick auf die Vorzieheffekte aus dem Jahr 2008 (Verschärfung der Zweckbindung nach dem Wohnungsbauprämiengesetz) um 5,6 % auf 538 Mio. EUR. Mit ihren anerkannten Tarifen, die von der Stiftung Warentest erneut zum Testsieger erklärt wurden (Tarif "easy finanz Riester"), und besten Bewertungen in Umfragen unter Maklern gelang es, die Kundenbeziehungen weiter auszubauen und zu festigen sowie den Spargeldeingang um 17,1 % (Branche: + 4,9 %) auf 159 Mio. EUR erheblich zu steigern.

Die ALTE LEIPZIGER Trust Investment-Gesellschaft mbH erzielte gegenüber dem Vorjahr einen Fondsvermögenszuwachs von 25 Mio. EUR (+ 1,1 %) auf 2.340 Mio. EUR. Während sich das Volumen der Publikumsfonds entgegen der Markttendenz um 89 Mio. EUR erhöhte, war bei den Spezialfonds ein Rückgang um 63 Mio. EUR zu verzeichnen. Hohe Akzeptanz fanden die AL-Trust Rentenfonds, die zu keinem Zeitpunkt unmittelbar in toxische Papiere investiert waren und von der Nachfrage der Investoren nach Anleihen bester Bonität profitierten.

 

Konzernentwicklung und Ausblick

Auch 2010 setzen ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE auf Finanzstärke und Wachstum aus eigener Kraft. Aufgrund der Ergebnisse der ersten Monate erwartet die ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung für 2010 eine stabile Umsatzentwicklung mit weiterhin steigenden laufenden Beiträgen. Hierzu werden auch zwei neue Produkte beitragen, mit denen die Gesellschaft in das neue Geschäftsjahr gestartet ist. Zum einen ALfonds1mal, ein fondsgebundenes Einmalbeitragsprodukt mit automatischem Guthabenschutz. Zum anderen die neue Basisrente mit Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ), die bei verminderten Anfangsbeiträgen dennoch den vollen Versicherungsschutz bietet. Sie ist insbesondere für Studierende und Berufseinsteiger interessant. Auch in der Betrieblichen Altersversorgung werden die Geschäftsaussichten weiterhin positiv eingeschätzt. Das Beratungs-, Produkt- und Serviceangebot auf diesem Gebiet soll weiter ausgebaut werden.

Aufgrund der hohen Attraktivität ihrer Tarife und der Neupositionierung im Beamtensegment mit Einführung eines neuen Beihilfe-Ergänzungstarifs und Neuerungen im leistungsorientierten C-Programm für Beamte erwartet die HALLESCHE Krankenversicherung für das Geschäftsjahr 2010 nach wie vor Impulse für das Neugeschäft. Die verdienten Bruttobeiträge werden voraussichtlich die Milliardengrenze überschreiten. Ein weiteres Ansteigen der Aufwendungen für Versicherungsleistungen wird erwartet. Es ist deshalb grundlegend, dass Kostendämpfungsmaßnahmen zur Bekämpfung der seit Jahren anhaltenden Ausgabensteigerungen im Gesundheitswesen nicht nur einseitig in der gesetzlichen Krankenversicherung stattfinden oder zu Lasten der privat Krankenversicherten gehen. Die private Krankenversicherung braucht umfassende Verhandlungskompetenzen mit Leistungsanbietern, um im Interesse ihrer Versicherten Leistungsausgaben und die Qualität der Leistungen besser steuern zu können.

Markenzeichen der ALTE LEIPZIGER Sach ist die anerkannt gute Qualität der Produkte und der umfangreiche Service. Die Gesellschaft rechnet mit einem Beitragsniveau, das in etwa dem des Jahres 2009 entspricht.




Herr Karl Hochstadt

Tel.: (06171) 66-6967
Fax:
E-Mail: presse@alte-leipziger.de


Herr Andreas Bernhardt

Tel.: (0711) 6603-2922
Fax:
E-Mail: presse@hallesche.de

Alte Leipziger Versicherung AG
Alte Leipziger-Platz 1
61440 Oberursel
www.alte-leipziger.de

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