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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 26.01.2006
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Bundeszuschuss Rentenversicherung: Einfrieren trifft Arbeitnehmer und Rentner

Zur Sanierung des Staatshaushaltes soll der Bundeszuschuss zur Gesetzlichen Rentenversicherung eingefroren werden. Die Folgen für Beitragszahler und Rentner hat das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) errechnet.

Im Jahr 2005 flossen aus Steuermitteln 80 Milliarden Euro in die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV), was einem Drittel ihrer Ausgaben entspricht. Die Bundesregierung plant, diese Zuschüsse nicht weiter steigen zu lassen. Der Plan hätte gravierende Konsequenzen für Rentner und Beitragszahler.
Würde der Bundeszuschuss bei der absoluten Summe eingefroren, so ginge der Bundesanteil nach den Berechnungen von Professor Reinhold Schnabel (Universität Essen) im Auftrag des DIA von heute 33,3, Prozent bis 2050 auf 14 Prozent zurück. Die systembedingten Mehrausgaben müssten dann hauptsächlich durch die Arbeitnehmer finanziert werden. Beitragssätze von bis zu 29 Prozentpunkten im Jahr 2050 wären die Folge. Die Ausgaben der GRV würden dann zu 86 Prozent über Beiträge gedeckt statt heute zu 66,6 Prozent.
Würde hingegen der Bundesanteil auch zukünftig immer ein Drittel der Gesamtausgaben ausmachen, müsste der Beitragssatz zur Gesetzlichen Rentenversicherung immer noch von heute 19,5 auf 24,1 Prozentpunkte bis 2050 steigen. Die Zuschüsse zur GRV aus dem Bundeshaushalt würden allerdings von heute 80 Milliarden Euro auf real 110 Milliarden Euro im Jahr 2050 ansteigen.
Ganz gleich, für welche der beiden Regelungen sich die Politik entscheiden wird, eines ist sicher: Reale Rentensteigerungen werden künftig kaum mehr möglich sein. Erhält heute ein Standardrentner 1.158 Euro Monatsrente, so sinkt dieser Betrag bei einem Einfrieren des Bundeszuschuss bei 80 Mrd. Euro inflationsbereinigt auf 1.135 Euro. Aber auch wenn der Bundeszuschuss bei einem Drittel der Ausgaben verbleibt, kann die reale Monatsrente nur auf 1.170 Euro steigen, ein Zuwachs von gerade einmal 12 Euro in 44 Jahren.



N.N.
Herr Bernd Katzenstein
Tel.: 0221 / 923 94-2
Fax: N.N.
E-Mail: katzenstein@dia-vorsorge.de

Deutsches Institut für Altersvorsorge
Hohenstaufenring 29-37
50674 Köln
Deutschland
www.dia-vorsorge.de

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