dvb-Pressespiegel

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31.07.2006 - dvb-Presseservice

Business Continuity Planning – Der nächste Hurrikan kommt bestimmt

  • Tropische Stürme werden häufiger und gefährlicher
  • Deutsche Firmen mit Tochterunternehmen in Hurrikan-Regionen sollten sich mit Hilfe eines Notfallplans wappnen
  • Gefährdet sind vor allem die Ostküste der USA, Mittelamerika und die Karibik  

Die Bedrohung durch Hurrikans in den USA, der Karibik und in Mittelamerika, die für 75 Prozent aller Tropensturmschäden weltweit verantwortlich sind, wächst weiter. Experten warnen für die nächsten Jahre vor mehr und stärkeren tropischen Stürmen. Firmen mit Tochterunternehmen in den gefährdeten Regionen sollten ihre spezifische Gefährdungslage überprüfen und einen Notfallplan (Business Continuity Plan) ausarbeiten. Mit seiner Hilfe können die Schäden im Ernstfall, z. B. bei einer Betriebsunterbrechung, auf ein Minimum begrenzt werden. Zudem sollten Unternehmen in der Region ihre Versicherungssituation laufend überprüfen und aktualisieren sowie schnelle Schadenmeldungsprozesse implementieren.Gefährdet sind vor allem die Ostküste der USA, Mittelamerika und die Karibik www.marsh.de.

Mit den drei Stürmen Katrina, Rita und Wilma markierte die Hurrikansaison 2005 den vorläufigen Höhepunkt eines Trends zu immer verheerenderen Hurrikans, der in den frühen 90er Jahren begann. Vor allem die Sturmschäden an der Südostküste der USA sorgten dafür, dass 2005 mit 210 Milliarden US-Dollar das Jahr mit den höchsten Versicherungsschäden durch Naturkatastrophen war. Bisher bewährte Prognosemodelle der Rückversicherer mussten an die neuen Bedingungen angepasst werden, und die Versicherungsprämien für Florida, den Golf von Mexiko und die Karibik befinden sich gegen den weltweiten Trend im Steigflug. Während es im Atlantik durchschnittlich nur elf tropische Stürme pro Jahr gibt, von denen sechs Hurrikanstärke erreichen, sagt die National Oceanic and Atmospheric Administration für die im Juni begonnene Hurrikansaison 13 bis 16 große tropische Stürme im Atlantik voraus, von denen voraussichtlich acht bis zehn zu Hurrikans werden. Eine Reihe von Experten warnt zudem vor Schäden auch im Nordosten der USA, wo ein großer Hurrikan überfällig sei. „Deutsche Unternehmen, die in der Hurrikanregion tätig sind, sollten sich auf diese veränderte Gefährdungssituation vorbereiten," rät Felix Hufeld, Marsh-CEO für Deutschland und Österreich. „Dabei müssen ein optimierter Versicherungsschutz und eigene Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und zur schnellen Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit Hand in Hand gehen."

Vor allem aus dem Hurrikan Katrina, der Ende August 2005 New Orleans überflutete, können Unternehmen nach Ansicht von Risikomanagern viel lernen. Katrina unterbrach nicht nur die Strom- und Wasserversorgung, sondern legte in weiten Teilen von New Orleans auch die Telekommunikation lahm – Festnetz und Mobilfunk fielen komplett aus, auch Notrufnummern funktionierten nicht mehr. Die dadurch verursachte schlechte Informationslage war der Hauptgrund für die mangelhafte Koordination der Hilfs- und Rettungsmaßahmen. Eine auf Hurrikane ausgerichtete Notfallorganisation muss daher auch auf mehrere, voneinander unabhängige Kommunikationsmittel setzen, wie etwa Satellitentelefone, Pager oder Funkgeräte. Die meisten US-Unternehmen werden in Notfällen auch zur Anlaufstation für Mitarbeiter und ihre Familien, informieren über die Lage und versuchen, vermisste Mitarbeiter ausfindig zu machen. „Man kann sich nicht auf alles vorbereiten, denn die Bedrohung durch Hurrikans besitzt ein sehr breites Spektrum," so Felix Hufeld. „Deshalb müssen Unternehmen die Schwachstellen innerhalb ihrer Wertschöpfungskette identifizieren und sich verschiedene Betriebsfortführungsoptionen sichern." Die Palette reicht von Notfallplänen über den Schutz von Daten und sensiblen technischen Einrichtungen bis hin zur zeitweisen Verlagerung von Arbeitsplätzen oder der Einrichtung von Informationstelefonen.

In den letzten Jahren hat sich Business Continuity Planning weltweit zu einem festen Bestandteil im Risikomanagement großer Unternehmen entwickelt. Neben Notfallplänen kümmert sich Business Continuity Planning auch um die Deckung und Aktualität der Betriebsunterbrechungsversicherung. „Der Prozess der Schadenmeldung sollte bereits in die laufende Notfallplanung integriert sein," rät Hufeld. „So wird sichergestellt, dass alle Schäden gleich nach Schadeneintritt und während des Wiederanlaufs des Geschäftsbetriebs dokumentiert und berichtet werden können. Dies beschleunigt die Regulierung und damit die Erholung von einem Großschaden erheblich."

Diesen Text können Sie im Internet abrufen unter www.marsh.de.



Leiterin Unternehmenskommunikation
Frau Katja Kamphans
Tel.: 069/6676-624
Fax: 069/6676-625
E-Mail: Katja.Kamphans@marsh.com

Marsh GmbH
Herriotstr. 3
60528 Frankfurt
Deutschland

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