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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 06.03.2008
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Der Kaufkraftverlust der Renten muss gestoppt werden

SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt:

„Auch wenn noch nicht absehbar ist, wie die Rentenerhöhung in diesem Jahr ausfällt, zeichnet sich ab, dass sie erneut deutlich unterhalb der Inflationsrate liegen wird. Das bedeutet, dass die Renten real weiter sinken. Die Rentner haben immer weniger in der Tasche.

Wenn sich der Kaufkraftverlust der vergangenen Jahre fortsetzt, führt dies zu einem sozialen Abstieg von Rentnerinnen und Rentnern und zu wachsender Altersarmut.

Der Kaufkraftverlust der Renten muss gestoppt werden. Der SoVD fordert daher, dass die Renten mindestens in Höhe der Inflationsrate steigen müssen. Der SoVD schlägt eine Änderung der Rentenanpassungsformel vor: Wenn trotz steigender Löhne die Rentenkürzungsfaktoren so stark wirken, dass die Rentenerhöhung unter der Inflationsrate bliebe, müssen die Renten durch einen Inflationsausgleich vor Wertverlust geschützt werden.“

Hintergrundinformation:

Nach drei Nullrunden 2004, 2005 und 2006 reichte auch die Rentenanpassung 2007 in Höhe von 0,54 Prozent nicht aus, um die Inflation auszugleichen. Aufgrund gestiegener Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung blieb für die meisten Rentner von der geringfügigen Rentenerhöhung nichts übrig.

Zugleich sind die Kosten für Energie und Lebensmittel erheblich gestiegen. Hinzu kam die Mehrwertsteuererhöhung von drei Prozent zum 1. Januar 2007.

Am 1. Juli 2008 kommt noch eine Erhöhung des Beitrags zur Pflegeversicherung in Höhe von 0,25 Prozentpunkten hinzu, die die Rentnerinnen und Rentner voll tragen müssen. Der Rentenversicherungsbericht von November 2007 prognostizierte für 2008 eine einprozentige Rentenerhöhung. Endgültige Zahlen liegen noch nicht vor.



Frau Dorothee Winden
Pressestelle
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de

Sozialverband Deutschland e.V.
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
www.sovd.de

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