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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 25.09.2007
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Der Streit um die Muttermilch

Online-Diskussion zum Auftakt der Welt-Stillwoche unter www.bkk24.de

OBERNKIRCHEN. Gerade wenn der Nachwuchs da ist, können viele Familien nicht auf das zweite Einkommen verzichten. Wer gleich nach Ende des Mutterschutzes wieder zurück in den Job muss, sieht sich mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Dazu zählt die Ernährung des Neugeborenen, dessen Appetit sich auf keinen Fall nach den Arbeitszeiten der berufstätigen Mutter richten wird. Ist Stillen trotzdem die bessere Alternative? Mit dieser Frage beschäftigen sich der Internet-Ratgeber und eine Online-Diskussion unter www.bkk24.de zum Auftakt der Welt-Stillwoche am 1. Oktober.

Die Krankenkasse erwartet an diesem Tag eine durchaus kontroverse Diskussion, denn: neben den beruflichen sind es oft auch kosmetische Gründe, aus denen Frauen sich gegen das Stillen ihres Kindes entscheiden. Ihnen gegenüber steht die Erkenntnis der Mediziner, dass die Ernährung mit Muttermilch ungeachtet eventueller Schadstoffbelastungen der gesündeste Start ins Leben bleibt. Trotz der enormen Fortschritte bei der Entwicklung von alternativer Anfangsnahrung erhält sie ein Vielfaches an Kohlenhydraten, die als Energielieferant dienen und damit indirekt das Wachstum übler Keime im Verdauungstrakt des kleinen Organismus verhindern. Doch damit ist die Kette der gesunden Inhaltsstoffe noch lange nicht zu Ende. So reguliert zum Beispiel die enthaltene Laktose das Hungergefühl auf dem von der Natur gewollten Pegel. Die Linolsäure stärkt das Immunsystem des Kindes und der Überschuss an Cholesterin bringt die zum Abbau notwendigen Enzymsysteme so nachhaltig in Schwung, dass dadur ch Herz- und Kreislauferkrankungen noch im Erwachsenenalter verhindert werden.

Neben der Angst vor schlaffen und unattraktiven Brüsten spielt bei der Entscheidung gegen das Stillen aber auch die Befürchtung vor dem Verlust an Lebensqualität und persönlicher Freiheit eine Rolle. Schließlich schreien Säuglinge etwa alle zwei Stunden nach Nachschub aus Mamas „Milchbar“ und nehmen dabei überhaupt keine Rücksicht auf die Uhrzeit. Selbst wenn Opa und Oma für einen Kinoabend lang die Aufsicht haben, ist eine längere und vorzugsweise nikotin- und alkoholfreie Abwesenheit nur mit modernen Hilfsmitteln möglich. Zu kompliziert, meinen viele und entscheiden sich deshalb schon vor der Geburt, ihr Baby mit der Flasche zu ernähren. Doch diese Frauen fühlen sich unter Druck gesetzt – und das nicht nur von ihrem Umfeld und von vielen Hebammen, sondern auch von etlichen Krankenhäusern, die sich schon durch das Schild an der Tür zur Geburtenklinik als „stillfreundlich“ zu erkennen geben. Sind sie „Muttis zweiter Klasse“, weil sie sich nicht an die von der Natur vorges ehenen Regeln halten?

Zur Internet-Sprechstunde am 1. Oktober hat die BKK24 Stillberaterin Sylwia Eike eingeladen. Sie will werdenden Müttern vor allem dabei helfen, eventuelle Unsicherheiten zu überwinden und eine klare Entscheidung pro oder kontra zu treffen. Kontroverse Meinungen zum Thema sind absolut willkommen in der Diskussionsrunde, die um 14 Uhr unter der Adresse www.bkk24.de beginnt.



Frau Sabine Schütte
Tel.: 05724 971-223
E-Mail: sabine.schuette@bkk24.de

BKK24
Schiffbeker Weg 315
22043 Hamburg
www.bkk24.de

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