Informationen und Wissen für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche Registrieren Abo Einloggen
Rotes Informations-Icon
Passwort vergessen? Kein Konto? Kostenlos registrieren...

dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 10.11.2008
Werbung

Deutsche Börse attraktivster Listingplatz im internationalen Vergleich

Frankfurt führender Listingplatz für die Branchen alternative Energien und High-Technology

Die Deutsche Börse bleibt im internationalen Vergleich der attraktivste Listingplatz für Unternehmen, die einen Börsengang anstreben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Professoren Christoph Kaserer von der TU München und Dirk Schiereck von der European Business School im Rahmen des Deutschen Eigenkapitalforums am Montag vorgestellt haben.

In der aktuellen Studie werden die weltweiten Primärmarktaktivitäten und Bedingungen für Börsengänge an der Deutschen Börse mit den führenden internationalen Börsen verglichen. Die Studie untersucht Konditionen für Neuzugänge an der Deutschen Börse und vergleicht sie mit den Börsen Euronext, Hong Kong Stock Exchange (HKSE), London Stock Exchange (LSE), NASDAQ und New York Stock Exchange (NYSE).

Bei fast jedem dritten Unternehmen, das sich für ein Listing an der Deutschen Börse entscheidet, handelt es sich um ein Initial Public Offering (IPO). Bei einem initialen öffentlichen Angebot platziert ein Unternehmen erstmalig Aktien an einer Börse im Rahmen eines gebilligten Prospekts. Im Vergleich dazu hat sich im Zeitraum von Januar 2005 bis März 2008 an der Euronext jedes fünfte Unternehmen, das an die Börse gegangen ist, für ein IPO entschieden. An derLSE hat nur jedes neunte Unternehmen ein öffentliches Angebot mit EU-gebilligtem Prospekt gemacht. Besonders bei den alternativen Märkten zeigt sich, dass der Entry Standard der Deutschen Börse bei IPOs (59,6 Prozent) weit vorn liegt. Lediglich 0,3 Prozent der Unternehmen, die sich am Alternative Investment Market (AIM) in London listen lassen, führen dort ein IPO durch.

Die LSE ist führend bei Privatplatzierungen (67,3 Prozent aller Transaktionen), während die Euronext bei so genannten „Mixed Offerings“ führend ist, die aus einem öffentlichen Angebot und einer Privatplatzierung bestehen (36,3 Prozent aller Transaktionen). Im Rahmen einer Privatplatzierung werden Aktien an einen limitierten Investorenkreis ausgegeben. Bei einer Notierungsaufnahme hingegen werden keine neuen Aktien ausgegeben, es erfolgt lediglich die Einführung der Aktien in den Handel.

Entscheidend für die Auswahl eines Listingplatzes beim Börsengang, insbesondere für Unternehmen aus den Emerging Markets, ist der Branchenschwerpunkt. Die Deutsche Börse ist im betrachteten Zeitraum führend bei Unternehmen, die ihr Geschäftsfeld in den Branchen alternative Energien, High-Technolgy, Chemie und Industrie haben. Allein im Bereich alternative Energien entfallen 97,8 Prozent des gesamten platzierten IPO-Volumens auf die Deutsche Börse. Die LSE dominiert hingegen im Bereich der Rohstoffe wie Öl und Gas. Die Euronext hat ihren Fokus auf den Branchen Energieversorgung, Medien und Transport/Logistik.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Dauerhaftigkeit einer Börsennotierung. Hier zeichnet sich die Deutsche Börse klar aus: Keines der Unternehmen, die im Zeitraum Januar 2001 bis März 2008 in Frankfurt ihr IPO durchgeführt haben, wurde insolvent. Bei Euronext lag der Anteil an Insolvenzen bei fast drei Prozent, bei der LSE sogar bei über fünf Prozent. Entsprechend hoch ist auch der Anteil von Einstellungen der Börsennotierungen: An der LSE liegt der Anteil bei mehr als zehn Prozent, bei Euronext sind es fast sieben Prozent – während bei der HKSE und der Deutschen Börse im angegebenen Zeitraum kein Delisting stattgefunden hat.

Die Studie bestätigt erneut die Ergebnisse einer Untersuchung, die die Professoren im letzten Jahr veröffentlicht haben. Für den Zeitraum Januar 1999 bis März 2008 wurden der Deutschen Börse als Listingplatz Bestnoten im weltweiten Vergleich gegeben. Unternehmen profitieren von niedrigsten Kapitalkosten und höchster Liquidität. Untersucht wurden unter anderem die Kosten des Marktzugangs, die Folgekosten bei weiteren Kapitalerhöhungen sowie die Liquidität. Dabei liegen der Prime Standard und der General Standard der Deutschen Börse im Vergleich zu den anderen „Main Markets“ sowie der Entry Standard im Vergleich zu anderen alternativen Märkten vorn.

Die vollständige Studie „Primary Market Activity and the Cost of Going and Being Public“ sowie die Zusammenfassung der Studie können Sie auf unserer Homepage unter www.deutsche-boerse.com/listing herunterladen.



Tel.: +49 (0)69-211-11500
E-Mail: Media-Relations@deutsche-boerse.com

Deutsche Börse AG
Neue Börsenstr. 1
60485 Frankfurt/M.
www.deutsche-boerse.com

dvb-Pressespiegel abonnieren
Erhalten Sie täglich die 8 wichtigsten Mel- dungen zu Versicherungs- und Finanzthemen.
Hier anmelden:
dvb-Newsletter: die Entscheidungshilfe!
Psychonomics: 1. Platz Aktualität / 2.Platz Entscheidungsrelevanz für Versicherungs- und Finanzmakler
 
AGB | Datenschutz | Hilfe | Impressum | Sitemap | Team | Werbung & Preise

© deutsche-versicherungsboerse.de