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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 30.08.2011
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Dexia AM: Demographische Entwicklungen nutzen – nachhaltig investieren

- Bevölkerung der meisten Schwellenländer wächst rapide, in den Industriestaaten und China überaltert die Bevölkerung zusehends - Daneben sorgt die Verknappung von natürlichen Ressourcen für neue wirtschaftliche Herausforderungen - Diese Entwicklungen bieten Wachstumsmöglichkeiten in Sektoren wie Umweltschutz und zielgruppenorientierten Produkten

Neun Milliarden: Eine Neun gefolgt von neun Nullen. So viele Menschen werden 2050 laut Prognosen der Vereinten Nationen voraussichtlich auf der Erde leben. Gegenüber heute ist das ein Zuwachs von rund zwei Milliarden Menschen. Das hat zum einen mit der hohen Geburtenrate in den Schwellenländern zu tun, hängt aber auch mit einer generell wachsenden Lebenserwartung durch bessere medizinische Versorgung zusammen. Bereits jetzt ist allerdings klar, dass dieser Anstieg mit zahlreichen Problemen verbunden ist. Von der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medizin bis hin zu Ausbildung und Anbindung an Infrastruktur wird ein allgemeines Umdenken erforderlich sein. Knapper werdende Ressourcen müssen möglichst effizient eingesetzt werden, damit alle davon profitieren können. „Zurzeit leben 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Das sind 7 Milliarden gute Gründe für Unternehmen, nachhaltiger zu produzieren und zu arbeiten“, sagt Sophie Deleuze, Senior SRI-Analystin von Dexia AM. „Ressourcenknappheit und Umweltschutz werden zunehmend wichtiger. Unternehmen, die neben ökonomischen auch soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen, können neue Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Ressourcenknappheit besser bewältigen. Damit sind sie langfristig interessante Anlageziele.“

Trend 1: Alternde Gesellschaften – Fachkräftemangel und Seniorenprodukte

Der Fachkräftemangel betrifft besonders die entwickelten Industrieländer: In den meisten von ihnen und in China wird die Bevölkerung immer älter. Das hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. So wird die arbeitsfähige Bevölkerung etwa in der EU bis 2050 um 15 Prozent abnehmen. Bis 2020 erwartet das Europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP), dass in Europa 85 Millionen Jobs durch altersbedingtes Ausscheiden der Arbeitnehmer frei werden. In Kanada beispielsweise werden innerhalb der nächsten zehn Jahre 40 Prozent der Minenarbeiter in Rente gehen. Werden diese Stellen nicht neu besetzt, drohen Produktionsausfälle und Wettbewerbsnachteile. Auch China beginnt allmählich die Auswirkungen seiner Ein-Kind-Politik zu spüren: Die Bevölkerung überaltert hier besonders schnell, der Anteil von Rentnern an der Gesamtbevölkerung wird sich bis 2050 auf 24 Prozent, das sind 322 Millionen Menschen, verdreifachen. Hier kommt die soziale Komponente ins Spiel: mit Weiterbildung und Anpassung des Arbeitsalltags sollen ältere Mitarbeiter an technische Neuerungen herangeführt werden, damit sie möglichst effektiv beschäftigt werden können und so der Verlust an Know-how und Berufserfahrung abgefedert wird. Gleichzeitig ergeben sich durch eine alternde Bevölkerung neue Geschäftsfelder: „Ältere Menschen haben andere Bedürfnisse als junge. Der Pflege- und Versorgungssektor wird boomen, genauso wie die Medizin. Die Gesundheitsausgaben von Menschen über 65 sind fast viermal so hoch wie die jüngerer Menschen“, so Deleuze.

Trend 2: Wachsende Bevölkerung – resultierende Ressourcenknappheit

Die Rohstoffe unseres Planeten sind begrenzt. Je mehr Menschen auf der Erde leben, desto effizienter müssen Ressourcen genutzt werden. Gegenwärtig verbraucht die Menschheit laut WWF etwa 25 Prozent mehr natürliche Rohstoffe, als die Erde produziert. Dazu sagt Sophie Deleuze:„Wenn die gegenwärtigen Konsumraten stabil bleiben, wird im Jahr 2050 eine Weltbevölkerung von 9 Milliarden Menschen die biologische Kapazität von zwei Erden benötigen. Allein die Getreideproduktion müsste, eine perfekte Verteilung vorausgesetzt, um 40 Prozent gesteigert werden, um so viele Menschen zu ernähren.“ Deswegen werden langfristig solche Unternehmen erfolgreich sein, die effizient produzieren, Recycling-Lösungen anbieten und erneuerbare Energien nutzen. Neben Nahrungsmitteln wird die Wasserversorgung ein großes Problem darstellen. Schon 2025 werden 1,8 Milliarden Menschen in Regionen mit absoluter Wasserknappheit leben, darunter der Nahe Osten und Nordafrika. Gleichzeitig werden bis zu 90 Prozent der Abwässer in Entwicklungsländern unbehandelt entsorgt. Produkte und Technologien, die die Aufbereitung ermöglichen und damit die Abhängigkeit von einzelnen Ressourcen reduzieren, werden zukünftig einen immer größeren Stellenwert einnehmen.

Trend 3: Demographisches Wachstum und Produkte im Niedrigpreissegment

Ein Großteil der Menschheit hat täglich weniger als 8,50 US-Dollar zur Verfügung. Gegenwärtig haben 4 Milliarden Menschen eine Kaufkraft von jährlich 3000 US-Dollar und weniger. Das ergibt summiert eine Nachfrage von etwa 5 Billionen Dollar. Da die Bevölkerung in Entwicklungsländern am schnellsten wächst, wird diese Zahl noch einmal stark steigen. Um diese Menschen zu versorgen, sind Unternehmen gefragt, die Produkte im Niedrigpreisbereich anbieten können. „Schon ein kleiner Anstieg bei den Einkünften hat große Änderungen im Konsumverhalten zur Folge. Prozentual gesehen ist jeder weitere verdiente Dollar natürlich bei einem niedrigen Einkommen gewichtiger“, so Deleuze. „Schon jetzt ist ein Boom etwa der Telekommunikation in Afrika zu beobachten. Wenn Unternehmen qualitativ hochwertige Produkte in den unteren Preisklassen anbieten können, ist ihnen die Nachfrage hier sicher.“ Dazu bietet diese Sparte Unternehmen mit kreativen Lösungen gute Wachstumschancen: In Afrika werden Bankgeschäfte oft über das Handy abgewickelt, Grund hierfür sind mangelnde Filialen und Infrastruktur.

SRI-Anlagelösungen von Dexia Asset Management

Dexia Asset Management bietet seit 1996 nachhaltige Anlagemöglichkeiten an (Englisch: sustainable responsible investments, kurz SRI). Gegenwärtig beschäftigt Dexia AM dafür ein Team von zwanzig SRI Spezialisten. SRI-Fonds investieren nach bestimmten Richtlinien: So müssen Betriebe neben ökonomischen auch ökologische und soziale Aspekte in ihre Unternehmensziele einbeziehen. Bestimmte Branchen wie die Rüstungsindustrie werden komplett ausgeschlossen. Achim Gilbert, Head of Institutional Sales in Deutschland meint dazu: „Unser Best-in-Class Ansatz eröffnet uns ein großes Anlageuniversum. Wir investieren in die Unternehmen, die innerhalb ihrer Branche am nachhaltigsten agieren. Damit werden auf der einen Seite die Unternehmen dazu angehalten, Nachhaltigkeitskriterien zu befolgen, auf der anderen Seite ermöglicht uns der Ansatz aber auch, für unsere Anleger attraktive Renditen mit dieser Anlageform zu erzielen.“



Frau Claudia Gerwien
Tel.: +49. 40. 692 123-23
E-Mail: gerwien@red-robin.de

Dexia Asset Management
Zweigniederlassung Deutschland
An der Welle 4
60422 Frankfurt
Deutschland
https://www.dexia-am.com/Home__ALL_DE.htm

Über Dexia und Dexia Asset Management

Dexia ist eine europäische Bank mit etwa 35.200 Mitarbeitern und einem Kernkapital von 19 Mrd. Euro (Stand 30. Juni 2010). In Europa, insbesondere in Belgien, Luxemburg und der Türkei, ist die Dexia-Gruppe im Privat- und Firmenkundengeschäft aktiv. Darüber hinaus bietet sie als Bank für den öffentlichen Sektor ein umfassendes Dienstleistungs- und Lösungsspektrum für Kommunen. Die Investment- und Versicherungslösungen der Assetmanagement- Sparte von Dexia kommen vor allem den Kunden der beiden anderen Geschäftsbereiche zu Gute. Im Sinne der Kunden und um Synergien zu nutzen, arbeiten die einzelnen Geschäftsbereiche stets eng zusammen.

Dexia Asset Management ist ein Unternehmen der Dexia-Gruppe. Als einer der führenden Vermögensverwalter in Europa betreut Dexia Asset Management 82,7 Mrd. EUR (Stand: Ende Juni 2010) institutioneller und privater Kunden. Das Spektrum der Anlageinstrumente verteilt sich auf die Bereiche traditionelles Management, alternatives Management und nachhaltige Anlagen. Dexia Asset Management verfügt über Verwaltungszentren in Brüssel, Luxemburg, Paris und Sydney sowie über Kundenbetreuungsteams in Europa (unter anderem auch in Deutschland und der Schweiz), in Kanada, in Australien und Bahrain. www.dexia-am.com

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