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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 14.03.2013
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Die Europäische Union genehmigt Zusammenschluss von Allianz und Volkswagen Financial Services

Am 08. März 2013 hat die EU-Kommission in Brüssel ihr Einverständnis für ein Joint Venture zwischen Allianz und Volkswagen Bank gegeben. Das Gemeinschaftsunternehmen wird sich ab sofort auf das Thema Kfz-Versicherungen konzentrieren.

Die EU-Behörden geben grünes Licht

Der Zusammenschluss wurde von der EU-Kommission genehmigt, weil das Joint Venture der beiden Unternehmen keinen negativen Einfluss auf den Wettbewerb am Autoversicherungsmarkt haben werde. Das erklärte die EU-Behörde am vergangenen Freitag im Brüssel. Die somit entstandene „Volkswagen Autoversicherung AG“ soll ab dem 01. April 2013 Kfz-Versicherungen für Volkswagen Kunden anbieten. Die Allianz soll aufgrund des Zusammenschlusses 51 Prozent der Stimmrechte bekommen, sie hält aber nur 49 Prozent der Anteile. Das Gemeinschaftsunternehmen hat sich als Ziel gesetzt, innerhalb von fünf Jahren mehr als 40 Prozent aller PKW-s des Volkswagen-Konzerns mit einer Kfz-Versicherung zu verkaufen. Das würde den Marktanteil im Kfz-Versicherungsgeschäft in Deutschland verdoppeln. Der VW ist über seine Tochter VVD seit Jahren als Allianz-Policen Vermittler tätig. Nach Angaben von Frank Witter, Vorstandsvorsitzender der VW Financial Services, wollen beide Unternehmen insgesamt 400 Millionen Euro in das Projekt bis zum Jahr 2018 investieren.

Die Privatkunden stehen an der ersten Stelle

Der Tätigkeitsbereich wird vorerst auf die Privatkunden fokussiert. Das Unternehmen will so viele Autos wie möglich mit einer Kfz-Police ausstatten. „Der Kunde soll auf diese Weise alles in einem Paket bekommen: der Wagen, die Finanzierung und die Kfz-Versicherung“ wie Karsten Crede, Vorstand der Allianz Global Automotive, versichert. Die Beratung vor Ort in den Autohäusern des Konzerns soll verbessern werden. Die beschäftigten Automobilverkäufer werden entsprechend geschult und zusätzlich von Mitarbeitern der Allianz in Sachen Kfz-Versicherung unterstützt. Die Versicherungsprodukte entstanden in enger Zusammenarbeit mit den Autohäusern. Dadurch erhielten die Verkäufer ein unkompliziert gestaltetes Produkt, das ihnen die Kundenbindung erleichtern soll. Zu der Kfz-Grundversicherung können die Kunden künftig optional drei Zusatzmodule hinzufügen: Ersatzmobilität, Tierschäden und Werterhalt. Die Kfz-Versicherung Kunden können im Internet KFZ-Versicherungsprämien der Anbieter miteinander vergleichen. Das gibt ihnen den Überblick über die Preisgestaltung auf dem Autoversicherungsmarkt.

Der Volkswagen Versicherungsdienst weiterhin als Vermittler

Die gerade ins Leben gerufene VW Autoversicherung AG wird sich zum größten Teil auf das Neugeschäft konzentrieren. Bereits abgeschlossene Versicherungspolicen werden ihre Gültigkeit behalten und weiter laufen. Die einzige Änderung besteht in der Lieferung der Versicherungsprodukte. Wo früher die Allianz als Produktlieferant diente, wird heute die VW Autoversicherung AG agieren. Das Projekt wird als Grundstein für weiteres weltweites Engagement angesehen. Zuerst jedoch will sich die VW Autoversicherung AG auf den deutschen Markt konzentrieren.

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