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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 15.11.2006
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Die Nano-Invasion

SECURVITA fordert Schutz der Verbraucher bei neuer "Super-Technologie"

"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Ihren Forschungsminister - aber beide haben zur Zeit noch keine Ahnung, welche Risikowelle durch die Invasion der Nanoteilchen auf die Verbraucher zukommt", warnt die SECURVITA Krankenkasse.

Die Nano-Technologie verspricht eine Revolution bei Medikamenten und Lebensmitteln. Mit millionstel Millimeter kleinen Wirkstoffen erhält die Medizin völlig neue Möglichkeiten: Arzneimittel können sozusagen in winzige U-Boote verpackt werden, die im Körper nicht mehr auf die Blutbahn angewiesen sind. Die Medikamente dringen direkt in betroffene Körperzellen ein, etwa in Tumor-Gewebe. Neue Krebstherapien sind denkbar. Und Lebensmittel erhalten mit Nano-Partikeln ganz neue Eigenschaften.

Die industrielle Produktion ist bereits in den Startlöchern. Allein in Deutschland hat die Nano-Forschung bereits 1,3 Milliarden Euro an öffentlichen Fördergeldern erhalten, teilte das Forschungsministerium auf Anfrage mit. Aber Mediziner und Wissenschaftler rätseln immer noch über die möglichen Folgen der neuen Technologie.

"Der Verbraucherschutz wird sträflich vernachlässigt", kritisiert die bundesweite SECURVITA Krankenkasse in Hamburg. "Wir rufen Verbraucherzentralen, Umweltverbände und Krankenversicherungen dazu auf, sich mit der Nano-Technologie und ihren Folgen intensiv auseinanderzusetzen. Die Einführung einer Risiko-Technologie, der ein Marktvolumen von 100 Milliarden Euro vorhergesagt wird, erfordert einen klaren rechtlichen Rahmen und eine offene Akzeptanz- und Risiko-Debatte. Es darf keinen Goldrausch auf Kosten der Gesundheit geben!"

Die revolutionären Eigenschaften der Nano-Technologie sind faszinierend, aber die Auswirkungen sind noch kaum überschaubar. Sicher ist nur, dass die Nano-Partikel eine eigene, explosive Dynamik entfalten können. Je winziger die Teilchen, desto aktiver und rätselhafter werden sie. Sie entfalten Eigenschaften, die die Stoffe in der "normalen" Welt nicht haben. Das beinhaltet aber auch die Gefahr, dass sie giftig für den menschlichen Organismus sein können, noch viel agressiver als die Partikel im Dieselruß und Feinstaub.

"Die Nano-Invasion findet weitgehend im Verborgenen statt", erklärte SECURVITA-Sprecher Norbert Schnorbach in Hamburg. Eine Reihe von Nano-Produkten wird schon hergestellt, aber die Verbraucher lässt man noch im Dunkeln tappen. Eine Hinweispflicht wie bei Zusatzstoffen, Lebensmittelchemie oder Gentechnik gibt es nicht. Kritiker befürchten, dass die Nano-Technologie schleichend eingeführt wird, um eine kontroverse öffentliche Debatte wie bei der Gentechnik zu vermeiden.

"Für uns gehören Verbraucherschutz und Gesundheitsvorsorge zusammen", betont die SECURVITA Krankenkasse. Sie versichert über 140.000 Mitglieder und Familienangehörige in allen Bundesländern, versteht sich als Alternative im Gesundheitswesen und nutzt die Entscheidungsspielräume für mehr Gesundheitsvorsorge und Prävention.



Pressestelle
Herr Norbert Schnorbach
Tel.: 040-38608024
Fax: 040-38608090
E-Mail: presse@securvita.de

SECURVITA Gesellschaft zur Entwicklung alternativer Versicherungskonzepte mbH
Große Elbstraße 39
22767 Hamburg
Deutschland
www.securvita.de

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