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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 16.04.2007
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Die Renteninformation lesen lernen

 

  • Rente zu optimistisch berechnet
  • Sinkendes Nettorentenniveau: Versicherte sollten sich ein realistisches Bild verschaffen
  • Eigeninitiative und private Vorsorge sind gefragt
Hamburg – Jedes Jahr erhält ein Großteil der Versicherten Post von den gesetzlichen Rentenversicherungsträgern – „Ihre Renteninformation“. Aktuell hat der Gesetzgeber die schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre beschlossen. Diese Änderungen betreffen vor allem die Jahrgänge ab 1960 und sollen in Kürze in den Hochrechnungen berücksichtigt werden. Zur Planung der persönlichen Altersvorsorge gibt die Information Auskunft über den aktuellen Stand des eigenen Rentenversicherungskontos. Die darin angegebene Rente ist allerdings nur eine vorläufige Hochrechnung, die sich aus den bisher erworbenen Ansprüchen ergibt: „Die Renteninformation suggeriert in vielen Fällen eine finanzielle Versorgung, die so höchstwahrscheinlich aber nicht eintreten wird und auf die auch kein Anspruch besteht“, warnt Peter Thomas, Vorstandsvorsitzender der Condor Versicherungsgruppe, Hamburg. „Das birgt ein hohes Risiko einer Versorgungslücke“, so Thomas weiter. Etwa die hochgerechneten Rentensteigerungen von einem und zwei Prozent sind zu optimistisch – von 1995 bis 2001 betrugen diese lediglich 0,9 Prozent, Nullrunden sind seit bereits drei Jahren in Folge Realität.

Was in der Renteninformation steht – und was nicht

Seit 2002 versenden die Träger der gesetzlichen Rentenversicherungen jährlich die Renteninformation an ihre 24 Millionen Versicherten über 27 Jahren, die bereits fünf Jahre Beiträge eingezahlt haben. Als Grundlage der Rentenberechnung gelten die bislang erworbenen Entgeltpunkte. Diese setzen sich zusammen aus den Beiträgen, die von den Versicherten und deren Arbeitgebern in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt wurden, sowie aus Mitteln der öffentlichen Kassen, beispielsweise der Krankenkasse oder der Agentur für Arbeit. Für Kindererziehungszeiten leistet der Bund pauschale Beiträge. Die Prognose des derzeitigen Rentenanspruchs ergibt sich aus der Summe der persönlichen Entgeltpunkte multipliziert mit dem aktuellen Rentenwert von 26,13 Euro in den alten und 22,97 Euro in den neuen Bundesländern.

Einige wichtige Hinweise fehlen in der Renteninformation trotz mehrerer Überarbeitungen immer noch, beispielsweise, dass die gesetzliche Rente 2001 um drei Prozent gekürzt wurde und hier noch weitere Einschnitte geplant sind oder dass die Punkte für die Zeiten des Schul- und Hochschulbesuches für Rentenempfänger ab 2009 gestrichen werden. Durch die Verschiebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre wird der vorzeitige Rentenbezug ab 65 Jahren mit weiteren Kürzungen verbunden sein. Die fiktive Hochrechnung der Altersrente setzt zudem die gleiche Einkommensentwicklung wie in den letzten fünf Jahren voraus, wobei der Kaufkraftverlust hingegen vollkommen unberücksichtigt bleibt. Die Berücksichtigung der Inflation wird in Bezug auf die zu erwartende gesetzliche Rente und auf die ergänzende private Vorsorge jedoch empfohlen.

Nettorentenniveau sinkt stark – Eigeninitiative und private Vorsorge sind gefragt

Realistischere Prognosen und individuelle Vorsorgekonzepte kann ein Vorsorgespezialist in einem persönlichen Beratungsgespräch erstellen, rät die Condor Versicherungsgruppe, Hamburg. Gemeinsam mit einem unabhängigen Vorsorgespezialisten sollte eine individuelle Lösung auf Grundlage der heutigen Daten (Renteninformation) und bereits erkennbarer Risiken gefunden werden. Für die individuelle Absicherung hält die Condor Versicherungsgruppe verschiedene Bausteine aus allen drei Schichten der Altersvorsorge – steuerlich geförderte, betriebliche und private Altersvorsorge – parat: Vorsorge-Rente, Invest-Rente, Basis Rente, Basis Invest Rente und weitere Produkte.

Die frühzeitige private Absicherung ist heute umso wichtiger, da das Rentenniveau in 20 bis 30 Jahren von heute etwa 70 Prozent des letzten Nettogehalts auf Werte um 50 Prozent absinken wird. Dies ergibt eine Studie des Instituts für Altersvorsorge, in der die Folgen des neuen Alterseinkünftegesetzes für das zukünftige Rentenniveau kalkuliert wurden. Wer 2020 mit 65 Jahren in Rente geht und bislang über ein mittleres Einkommen (29.220 Euro) verfügte, muss bereits mit einem Nettorentenniveau von nur noch 59,6 Prozent rechnen. Wer sich später zur Ruhe setzt, muss sich auf ein weiter fallendes Nettorentenniveau gefasst machen und sollte unbedingt die zu erwartende Versorgungslücke durch eine private Absicherung schließen, um auch im Alter weiterhin über das gewohnte Nettoeinkommen verfügen zu können – und zwar je früher, desto besser. Denn wer jung anfängt, für das Alter vorzusorgen, der kann eine Menge Geld sparen.



Frau Tanja Lembcke
Tel.: +49 040 45 02 100
E-Mail: Tanja.Lembcke@achtung-kommunikation.de

Condor Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft
Admiralitätstraße 67
20459 Hamburg
www.condor-versicherungen.de

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